Der Schutz von persönlichen Daten bei der Nutzung unserer Internetseiten und Social Media Accounts ist uns sehr wichtig. Welche Daten erhoben und wie sie verwendet werden, ist in unserer Datenschutzerklärung nachzulesen.
Quellen aus der NS-Zeit belegen und dokumentieren, dass Zwangsarbeit ein Massenverbrechen war. Sie machen die Schicksale der Menschen sichtbar – auch über die Zeit der Zwangsarbeit hinaus. Auf der interaktiven Website "Mit Stempel und Unterschrift” warten 20 solcher Quellen auf dich. Du kannst damit einzelne Lebenswege erforschen, quellenkritisches Arbeiten erlernen und verstehen, was das mit heute zu tun hat. Entdecke selbst, welche Geschichten hinter den Dokumenten stecken!
Wie können Deutschland und die Ukraine voneinander lernen? Welche Rolle spielen Dritte Orte für Teilhabe, Resilienz und gesellschaftlichen Zusammenhalt? Wie können lokale Initiativen und internationale Partnerschaften dazu beitragen, demokratische Gesellschaften zu stärken? Die Veranstaltung bildet den Abschluss einer deutsch-ukrainischen Studienreise. Bei dieser kamen Vertreter:innen ukrainischer Dritter Orte des EVZ-Programms „Ye Mistechko – Dritte Orte in der Ukraine“ mit Akteur:innen des NRW-Landesprogramms „Dritte Orte“ zusammen, um voneinander zu lernen und neue Partnerschaften aufzubauen.
Knapp 24 antisemitische Vorfälle wurden im Schnitt pro Tag in Deutschland von den RIAS-Meldestellen dokumentiert. Die antisemitischen Vorfälle bleiben damit auf dem hohen Niveau von 2024. Es wird nach wie vor von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.
Am 2. Juli um 18 Uhr und am 3. Juli um 18.30 wird THE ILLUSION OF A QUIET NIGHT beim Filmfest München gezeigt. Im Anschluss gibt es ein Q&A mit der Regisseurin Olga Chernykh.
2.076 antiziganistische Vorfälle registrierte die Melde- und Informationsstelle Antiziganismus MIA letztes Jahr. Dies bedeutet eine Zunahme von 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Tagung „Assessing the State of Holocaust Studies in the Mid-2020s: Achievements, Shortcomings, Prospects“ vom 9. bis 10. Juni in der Barenboim Said Akademie in Berlin. Im Kalender der Barenboim Said Akademie findet ihr die Anmeldungen für eine Keynote von Mary Fulbrook über „European Societies and the Holocaust” am 9. Juni sowie den ersten und zweiten Tagungstag (9. und 10. Juni).
Am 6. Oktober im Jüdischen Museum Berlin. Die Gesellschaft für Unternehmensgeschichte, die Hans und Berthold Finkelstein Stiftung und die Stiftung EVZ organisieren den Workshop für Verantwortungsträger:innen aus den Bereichen (historische) Kommunikation, Public Affairs sowie Corporate Social (oder Political) Responsibility
Das Projekt „Über Antisemitismus sprechen“ der Kurdischen Gemeinde Deutschland führt vom 5. bis 7. Juni 2026 eine Bildungsfahrt in die Gedenkstätte Bergen-Belsen durch. Die Teilnehmenden kommen dort über die Möglichkeiten und Herausforderungen von biografischer Arbeit mit Interviews und Berichten von NS-Zeitzeug:innen ins Gespräch.
Im Mittelpunkt der Erinnerungswerkstatt der Touro University Berlin und dem Internationalen Auschwitz Komitee stehen über 50 Zeitzeug:innengespräche mit Holocaust-Überlebenden und ihren Familien aus Polen, Deutschland, Israel, Belgien und der ehemaligen Sowjetunion – geführt im Rahmen des Projekts „Wirkung der Wiedergutmachung“. An Arbeitsstationen erkunden die Teilnehmenden das Material über Audio- und Videoanalyse, Kontexttafeln und persönliche „Memory Message Cards“.
Strategic Guide for Commemoration of Roma Genocide in Ukraine for Authorities and Institutions on National Memory: COMMEMORATING THE VICTIMS OF THE ROMANI GENOCIDE AND OTHER HISTORICAL EVENTS OF WORLD WAR II
Du willst jungen Menschen aus Europa einen Austausch ermöglichen? Du gestaltest Begegnungen so, dass sie junge Leute in ihrer Lebenswelt abholen? Jetzt für das JUGEND erinnert international - exchanges Programm bewerben!
Von welchen Erfahrungen in der Ukraine und der Diaspora können wir lernen? Wie stärken wir das gesellschaftliche Bewusstsein darüber, dass dieser Krieg längst eine europäische Dimension hat? Und was braucht es, um gemeinsam in Europa widerstandsfähiger zu werden? Hört euch den Podcast Trümmer und Träume an!
Gemeinsam mit Historiker:innen, Künstler:innen und zivilgesellschaftlichen Akteur:innen schafft die Veranstaltungsreihe Raum für das Gedenken an die ukrainische Geschichte im Zweiten Weltkrieg – unabhängig von der sowjetischen Geschichte.
The interactive learning program ‘Compensated?!’ is now available in English! It explores the long struggle to gain recognition for NS injustices committed against forced laborers and tells the story of the EVZ Foundation. In three modules, you can learn more about the background and the conflicts that shaped this process. Let this historical case inspire you and reflect how we can address injustices today.
Das Projekt „Holocaust Mass Graves” lokalisiert die zahllosen Massengräber des Holocaust in dem von NS-Deutschland im Zweiten Weltkrieg besetzten polnischen Gebiet. Die neue Website enthält eine interaktive Karte, auf der die Orte der Massengräber verzeichnet und mit Informationen zur Geschichte und dem heutigen Zustand verknüpft sind.
Am 15. April 2026 könnt ihr euch im Kino Babylon Berlin den Dokumentarfilm „Ja, Andrei Iwanowitsch" anschauen. Danach findet ein Filmgespräch statt – in Anwesenheit von Andrei Iwanowitsch Moiseenko. Die Veranstaltung in Berlin ist Teil der Deutschlandtour „Andrei wird 100“. Es finden Filmvorführungen, Schulbesuche und Gespräche statt – u.a. in Leipzig, Weimar und Chemnitz.
Rassistische Diskriminierung ist in allen untersuchten Institutionen nachweisbar. Dies ist das Ergebnis der Studie „Rassismus in deutschen Institutionen und institutioneller Rassismus in Deutschland” vom Forschungsinstitut Gesellschaftlicher Zusammenhalt.
Auf der Lernplattform „Verachtet -verfolgt – vergessen“ erfahrt ihr mehr über Opfer und Täter der sogenannten NS-„Gesundheitspolitik“. Die Opfergeschichten machen die Grausamkeit und die Unmenschlichkeit der NS-Verbrechen deutlich. Aussagen von Tätern werfen einen erschütternden Blick auf die Ideologie und die bürokratischen Prozesse hinter den Verbrechen.
ILGA-Europe supports four LGBTI organizations in Ukraine with a partnership and funding of 50,000 Euro throughout June 2026 to May 2028.The program also offers collaboration to help partners’ strategies succeed and access to external expertise, tailor-made consultancies, and advocacy amplification.
Vier Jahre nach der Ausweitung des russischen Angriffskrieges bleibt die Ukraine im Fokus der Stiftung EVZ. Ein zentrales Anliegen ist es, die Überlebenden der NS-Verfolgung zu unterstützen, die aufgrund ihres hohen Alters und des erfahrenen Unrechts besonders schutzbedürftig sind.
Die Toolbox „Informiert, couragiert, engagiert!“ bietet praxisnahe Bildungsformate rund um Antisemitismus im Arbeitsalltag – kostenlos, flexibel und nachhaltig.
From the 10th to the 14th of August 2026 thirty young people, between the ages of 18 and 35, from various European countries will come together in Weimar, Germany to take part in the Civic Action Summer School. This event is being organised by the Foundation for Remembrance, Responsibility and Future (EVZ). The Civic Action Summer School 2026 focuses on the civic engagement of young people. It explores the challenges and opporutunities for young engagement and its protagonists, but does not focus purely on technical exchange, but rather on the practical empowerment of the participants. We are looking for two junior trainers to assist with the planning and execution of the Summer School programme.
Die Lernbausteine bieten ab Klasse 5 interaktive Aufgaben zum Film: Mithilfe der Filmfiguren lernen Schüler:innen altersgerecht über Antisemitismus im Nationalsozialismus. Wichtige Fragen werden gestellt, wie z. B. nach den Emotionen der Hauptfigur Karli oder welche Gefühle du selbst empfunden hast, als du den Film geschaut hast. Die Lernbausteine sind gemeinsam mit Vision Kino entstanden.
Buchtipp: „Erinnern an den Holocaust. Das Projekt 'In Echt?' – Digitale Technologien für Vermittlung, Bildung und Praxis". Die Autor:innen geben die Erfahrungen des Projekts „In Echt – Virtuelle Begegnungen mit NS-Zeitzeug:innen“ weiter, das mit VR-Technologie und medienpädagogischen Konzepten ein neues Nachdenken über pädagogische Verantwortung ermöglichte.
Das ROVA-Projekt richtet sich an Selbstorganisationen der Sinti:ze und Rom:nja sowie an Initiativen aus EU-Mitgliedsländern, die Sinti:ze und Rom:nja unterstützen. Ziel ist es, die Organisationen in ihrer Arbeit für EU-Grundwerte wie Gleichberechtigung, Menschenrechte, Antidiskriminierung und Demokratiebildung zu stärken und zu vernetzen.
Be part of HISTODAY on May 7-8, 2026, in Berlin! The European history festival is aiming at critically reflecting the past and bravely exploring questions about the future.
Veranstaltungstipp: Konferenz „(Dis)comfort Zones: Antisemitismuskritik in Kunst und Kultur“ am 8. Februar 2026 in München. Jenseits medialer und gesellschaftlicher Dynamiken, die Institutionen unter Druck setzen und verunsichern, ermutigt die Konferenz zur konstruktiven Antisemitismuskritik.
Veranstaltungstipp für Potsdam am 22. Januar: Abschlussveranstaltung mit Podiumsdiskussion und Buchpräsentation des Projekt „In Echt? Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“.
In dem Projekt „Wirksam Widersprechen! Digitale historisch-politische Bildung stärken“ sollen gemeinsam mit Praxisakteur:innen Handlungsempfehlungen und neue Formate erdacht werden, mit denen schnell und wirksam auf verschwörungsideologische und fehlerhafte Erzählungen zum NS geantwortet werden kann.
Die Essay-Sammlung „Unknown Past? A Journey to Jewish Life and Holocaust Memorial Sites in the Baltics“ widmet sich der Geschichte der Shoah und des jüdischen Lebens im Baltikum. Sie ist Ergebnis einer Forschungsreise von Studierenden aus Deutschland, Estland, Lettland und Litauen in die baltischen Staaten.
Die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) führte eine Umfrage zur „Wahrnehmung und Umgang von jüdischen Jugendlichen mit Antisemitismus Online” durch.
Was heißt erinnern an die NS-Opfer, wenn der Krieg in der Ukraine zurück ist, wenn das Gestern im Heute explodiert? Gemeinsam suchen die ukrainischen Künstler:innen Mariana Sadovska und Yuriy Gurzhy nach Antworten. Das Duo entwickelt ein Repertoire aus eigenen Kompositionen, traditionellen Liedern und Vertonungen jüdisch- ukrainischer Lyrik aus verschiedenen Epochen.
Du bist zwischen 18 und 30 Jahre alt? Du Interessierst dich für Geschichte und Demokratie und möchtest eine friedliche Zukunft in Europa mitgestalten? Dann bewirb dich für die trilateralen Jugendbegegnungen zwischen Deutschland, Frankreich und Bosnien und Herzegowina. Hier kannst du die gemeinsame Geschichte der beiden Weltkriege, der Kriege im ehemaligen Jugoslawien sowie die Geschichte von Kolonialisierung, Dekolonisierung und ihren Auswirkungen erkunden.
Am 20.11.2025 wird die Wanderausstellung trotzdem.da! im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit eröffnet und ist danach bis zum 26.4.2026 dort zu sehen.
Wie sieht das Leben in der Okkupation aus? Am 11. November 2025 jährt sich der Tag der Befreiung von Cherson zum dritten Mal. Wie hat die Besatzung das Leben in der Stadt verändert? Welche Verantwortung trägt Europa gegenüber der Ukraine und was können andere europäische Länder von der Ukraine lernen? Und wie können Politik, Zivilgesellschaft und Öffentlichkeit gemeinsam Wege finden, dieser Verantwortung gerecht zu werden? Wir laden Sie herzlich ein, diese Fragen am 13. November um 18:30 Uhr mit unseren Podiumsgästen zu diskutieren.
Können wir uns an Zwangsarbeiter:innen oder Kriegsgefangene erinnern, die in der Allgäuer Landwirtschaft eingesetzt wurden? Was wissen wir, was wurde erzählt und was liegt im Verborgenen? Mit diesen Fragen befassen sich die Teilnehmenden der Workshops und Erzählcafés des Projektes.
Bis zum 30. November 2025 könnt ihr Antragsskizzen für die aktuelle Ausschreibung der Bildungsagenda NS-Unrecht einreichen. Ihr habt Fragen zu der Ausschreibung? Dann meldet euch für einen unserer Online-Beratungstermine an! Am 13.11.25, 15–16 Uhr und am 17.11.25, 14-15 Uhr.
Die Stiftung EVZ möchten die Lebensumstände dieser Überlebenden konkret verbessern und richtet sich mit ihrem neuen Förderprogramm an Organisationen, die Betreuung, Begegnungsmöglichkeiten und Unterstützung im Alltag gewährleisten. Wir fördern Gemeinden und Vereine, gemeinnützige Organisationen oder auch Gesprächsangebote, Begegnungszentren undverschiedene Formen der Alltagsbegleitung.
Der Fotograf und Filmemacher Luigi Toscano, UNESCO Artist for Peace, thematisiert mit seinen außergewöhnlichen Porträts die Verfolgungsgeschichte der Rom:nja und Sinti:ze. Die porträtierten Menschen und ihre Erzählungen erinnern an den Völkermord an Sinti:ze und Rom:nja während des Holocausts und ihre Schicksale in der Zeit danach. Die Ausstellung findet vom 3. bis 15. November 2025 auf dem Freigelände „Ladestraße“ zwischen Deutschem Technikmuseum und dem Park am Gleisdreieckpark statt. Vernissage am 12. November 2025 um 18:00 Uhr in TorEins (Möckernstraße 26, 10963 Berlin)
Am 27. und 28. Januar 2026 findet zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus wieder der Augen auf-Kinotag statt. Der erstmals 2025 gestartete Kinotag macht 2026 nun Station in Berlin, Dresden, Erfurt, Frankfurt/Main, Rostock und Stuttgart.
Podiumsdiskussion zum Thema „Stimmen der Nachkommen von Shoah-Überlebenden aus dem post-sowjetischen Raum in der deutschen Erinnerungslandschaft". Am 5. November 2025, 18:00–20:00 Uhr, mit anschließendem Empfang. In der Kreuzberger Kinderstiftung, Ratiborstraße 14a, 10999 Berlin.
Die Bildungsagenda NS-Unrecht, initiiert und gefördert vom Bundesministerium der Finanzen, geht in eine neue Förderperiode! Bewerbt euch bis zum 30. November 2025 mit eurer Projektskizze.
Am 18. & 19. September luden wir die Projektpartner:innen der Bildungsagenda NS-Unrecht zum Vernetzungs- und Inputtreffen nach Berlin ein. Sie erhielten Einblick in andere Projekte, erlebten und testeten die Projektergebnisse vor Ort und vernetzten sich über Fachgrenzen hinweg. Ein besonderes Augenmerk legten wir im diesjährigen Programm auf die Abschlussphase der Projekte: von Workshops zur nachhaltigen Sicherung von Projektergebnissen auf Online-Plattformen über Inputs zu erfolgreicher Wirkungskommunikation bis hin zu einem ‚How to Schlussverwendungsnachweis‘.
Ein neues Online-Lerntool vom Projekt „Unter Druck? Medien & Antisemitismus im NS-Staat & heute" der „Kölnischen Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit" soll Journalist:innen und Medienmacher:innen dabei helfen, Antisemitismus als diesen zu erkennen und seiner Verbreitung entgegenzutreten. Es soll ihnen Anstoß dazu geben, die eigene Rolle zu reflektieren sowie Impulse geben für die journalistische Praxis und den redaktionellen Alltag.
Jüdinnen und Juden in Deutschland berichten über Anfeindungen, Diskriminierungen und Ausgrenzungen – dies zeigt der Zwischenbericht der „Bundesweite Studie zu den Auswirkungen des terroristischen Anschlags am 7. Oktober 2023 auf jüdische und israelische Communities in Deutschland“.
Bis zum 12. November ist in der Heilig Kreuz Kirche die Ausstellung „Verdrängtem begegnen – Die Ermordung von Menschen als ‚lebensunwerte Leben‘ zu sehen. Sie ist als Doppelausstellung mit „Vergessenen begegnen – NS-Opfer aus dem Münsterland“ des Vereins Spuren Finden konzipiert.
Am 8. Oktober präsentiert das Projekt „History Unit: Reframing Queer Narratives in Media“ neue Artikel, Podcasts und Videos der geförderten Content Crerator:innen aus Belarus, Deutschland, Polen und der Ukraine.
Durch gezielte Angriffe auf kulturelle Einrichtungen versucht Russland, die identitätsstiftende Kraft, das kollektive Gedächtnis und die Resilienz der ukrainischen Gesellschaft zu schwächen: Genau hier setzt das Förderprogramm YeMistechko der Stiftung EVZ an. Kulturorte, wie Museen, Bibliotheken und Kulturhäuser, die trotz russischen Angriffskrieges standhalten, werden unterstützt, das historische Erbe zu bewahren und demokratische Teilhabe sowie gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Gefördert werden Orte, die bereits als „Dritte Orte“ wirken – oder solche, die es werden wollen: offene, nicht-kommerzielle Räume jenseits von Zuhause und Arbeit
Wir stellen an einem Stand im Bundesministeriums der Finanzen (BMF) in Berlin die Themen, Programme und Projekte der Stiftung vor. Im Hof des BMF im Detlev-Rohwedder-Haus könnt ihr euch die Polygon-Ausstellung des Bildungsagenda-Projekts Gedenkanstoß anschauen.
In Zeiten zunehmender politischer Polarisierung können Veranstaltungen ein Ort hitziger Debatte werden. Doch wie kann dieser Debattenraum konstruktiv gestaltet werden? Welche Maßnahmen sollten vorab ergriffen werden, um die Sicherheit vor Ort zu gewährleisten bzw. Risiken zu minimieren? Und wie lassen sich verschiedene Krisenszenarien während der Veranstaltung am besten deeskalieren? Darüber möchten wir mit Ihnen beim nächsten Kommunikator:innen-Treffen am Mittwoch, den 10.09., von 17-18 Uhr sprechen. Geladen sind Katharina Weiß & Nadine Wothe von der Compassion Crew, die ihre Expertise in der Sicherheitsberatung und Deeskalation auf Veranstaltungen teilen und diskutieren möchten.
Konzerttipp: DIE SCHLÜSSEL VON TOLEDO vom Jewish Chamber Orchestra Munich erzählt die bewegte Geschichte der sephardischen Jüdinnen und Juden: vom 28. September bis zum 9. November in Hannover, Lübeck, München, Madrid, Thessaloniki und Hamburg.
Das Projekt History in Black – eine partizipative Erinnerungsintervention arbeitet Biografien Schwarzer Menschen auf und entwickelt dazu passende rassismuskritische Unterrichtsmaterialien. Anhand dieser Biografien lernen die Workshop-Teilnehmenden historische Kontinuitätslinien von Rassismus so didaktisch aufzuarbeiten, dass zukünftige Lernende aktive und partizipative Bezüge zur Gegenwart herstellen können. Mithilfe einer diskriminierungskritischen Reflexion erwerben sie Handlungskompetenzen zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit in der Schule.
Mit der Ausschreibung unterstützen wir Projekte, die nicht nur Beteiligung ermöglichen, sondern junge Menschen gezielt mit den Fähigkeiten ausstatten, die sie für ihr Engagement in der Zivilgesellschaft brauchen. Zeigt uns, wie euer Projekt junge Menschen dazu inspiriert, eine aktive Rolle in der Gesellschaft zu übernehmen und sich für ihre Interessen einzusetzen. Die Ausschreibung richtet sich an bi-, tri- und multilaterale Jugendprojekte von Organisationen in Deutschland, Georgien, Polen, der Tschechischen Republik und der Ukraine sowie von belarussischen Exilgemeinden. Ihr könnt euch ab jetzt bis zum 15. Oktober 2025 bewerben
Wie können Lokalgeschichte und NS-Verbrechen vor Ort in Kursen der Erwachsenenbildung eingebunden werden? Damit befasst sich die Fachtagung des Projekts „Erinnerungsbrücken: Es war überall – Entwicklung von Bildungsmaterialien für Bildungsbenachteiligte zum Thema NS-Unrecht“ am 24. und 25. November in Jena. Dabei werden in Workshops praktische Beispiele der im Projekt
The Memory Studies Association and the EVZ Foundation hosted a joint public event – with the participation of the Czech-German Fund for the Future – as part of the 9th MSA Annual Conference, “Beyond Crises: Resilience and (In)stability”. In a panel discussion, we featured international perspectives from academia, culture and civil society on current challenges in memory culture.
Die tschechisch-deutsche Konferenz "Das Erbe der überlebenden Roma und Sinti über Generationen hinweg. Anerkennung, Verantwortung und Herausforderungen 80 Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg” bringt Nachkommen von Überlebenden, Historiker:innen, Aktivist:innen und Vertreter:innen öffentlicher Institutionen zusammen. Gemeinsam diskutieren sie aktuelle Formen des Gedenkens an den Völkermord an Sinti:ze und Rom:nja, ethische Herausforderungen bei der Forschung und die generationenübergreifende Weitergabe von Traumata.
Wie kann "Wiedergutmachung" gelingen? Wie können historische Ungerechtigkeiten von der Gesellschaft anerkannt werden? Damit befasst sich die internationale Konferenz „Die Wirkung der Wiedergutmachung“ der Touro University am 9. und 10. September in Berlin.
Die Stiftung EVZ und der New Israel Fund Deutschland vergeben erneut Kurzzeit-Stipendien an israelische Multiplikator:innen, die sich mit deutschen zivilgesellschaftlichen Organisationen vernetzen möchten. Ziel ist es, gemeinsame Herausforderungen für das demokratische Zusammenleben anzugehen, Perspektiven auszutauschen und Kooperationen zu stärken.
Die Generalstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation hat die Stiftung EVZ gestern zur „unerwünschten Organisation“ erklärt. Wir weisen diese Einstufung und die damit verbundene Kriminalisierung entschieden zurück. Die Einstufung zeigt erneut, wie sehr die unabhängige demokratische Zivilgesellschaft und eine kritische Erinnerungskultur durch das Gebaren von Russland unter Druck geraten.
Die Website vom Projekt FLINMI ist online! Wieviel wisst ihr über die NS-Verfolgung von Sinti:ze und Rom:nja sowie Schwarzen Menschen? Auf der Website findet ihr multimediale Bildungs-Quiz zum Thema Sinti:ze und Rom:nja sowie Schwarze Menschen unter dem NS-Regime. Das Ziel dieser ist es, die einzigartigen Erfahrungen und Akten des Widerstands zu betonen. Außerdem sind auf der Website Infos zu Kontinuitäten der Verfolgung und Interviews vorhanden.
Wir begehen das 25-jährige Bestehen mit einem umfassenden Jubiläumsprogramm. Im Mittelpunkt: die Stimmen der Überlebenden, Perspektiven junger Menschen, künstlerische und journalistische Zugänge, Einblicke in die Stiftungsgeschichte und Begegnungen der Generationen.
Der Podcast „Telling Our Stories – Erzählte Geschichte“ erzählt Schwarze deutsche Geschichte in all ihrer Ambivalenz und ihren Verflechtungen: in Zeiten des Kolonialismus, der Weimarer Republik und des Nationalsozialismus bis in die heutige Gegenwart hinein.
Auf der digitalen Plattform vom Projekt „Wer ist Walter? Resistance against Nazism in Europe“ ist ein Artikel über die Widerstandsgruppe „Europäische Union“ zu finden.
Wie setzen sich Erfahrungen von Verfolgung und des nationalsozialistischen Völkermords an den Sinti:ze und Rom:nja in der zweiten und dritten Generation fort? Im Rahmen eines Projekts der Gedenkstätte Zwangslager Berlin-Marzahn gaben Zeitzeug:innen in Videos Einblicke in ihre familiären Erfahrungen nach 1945.
Jüdinnen und Juden mit postsowjetischer Geschichte sind fester Bestandteil der jüdischen Community in Deutschland. Die begehbare Installation „Im Dazwischen Angekommen“ der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main gab ihnen eine Stimme.
Journalist:innen und Content Creator:innen aufgepasst: Das Projekt „History Unit: Reframing Queer Narratives in Media“ vergibt Stipendien für die Erstellung von Content über queere Geschichte und Perspektiven. Bewerbt euch jetzt!
Eine Karte auf der Website zeigt alle bisher identifizierten Standorte von NS-Zwangsarbeit auf Fußball- und Sportplätzen. Menschen, die im Nationalsozialismus gezwungen wurden, beispielsweise in der Rüstungs- oder Nahrungsmittelindustrie zu arbeiten, erzählen von ihren Erfahrungen in digital abrufbaren Interviews.
Menschen mit Migrations- und Fluchterfahrungen setzten sich in mehreren mehrsprachigen Radio-Folgen mit der NS-Geschichte und ihren Nachwirkungen auseinander.
Offener Wettbewerb „Memorial" des Projektes Brücke für die Zukunft zur lokalen Geschichte in Baden und im Elsass – 80 Jahre nach Kriegsende und 85 Jahre nach der Massendeportation der jüdischen Bevölkerung aus Baden über die Rheinbrücke bei Breisach in das Internierungslager Gurs in Frankreich.
Das Projekt „Wir erinnern! 3.0“ dokumentierte die Geschichten albanischer Familien, die während des Zweiten Weltkriegs jüdische Familien retteten. Die Stimmen der dritten Generation erzählen, was nicht vergessen werden darf.
Together with the German Historical Institute in Warsaw and the Foundation for Polish-German Reconciliation, the EVZ Foundation organized a panel discussion with Polish and German experts from academia and civil society on 24th of April in Warsaw. The focus was laying on the debate about the German-Polish cultures of remembrance.
Im Babylon Berlin finden im Juni drei Veranstaltungen vom Critical Film & Image Hub (auf Englisch) statt: Avoiding the Traps of Antigypsyism in Film. Workshop for filmmakers and other creatives, am 25. Juni, 10 – 16 Uhr. Short Film “The Life and Miracles of Saint Nicodemus of Tismana” and panel discussion “Through the Lens: Confronting Antigypsyism in Film”. und Book presentation with interview screening & artistic reading: “We Escaped on Our Own”. Eyewitness Accounts of Romanian Roma from the Pogrom in Rostock-Lichtenhagen (1992), am 26. Juni, 18-19.30 Uhr.
Das Critical Film & Image Hub organisiert am 24. Juni von 18 bis 21 Uhr den Kurzfilmabend „Antiziganismuskritik führt Regie“ im Bildungsforum gegen Antiziganismus, Aufbau-Haus am Moritzplatz.
Die neue Ausgabe des Magazins "Lernen aus der Geschichte" (5/2025) "Zum 8. Mai. Erinnern an das lange Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa" ist erschienen.
In der bildenden Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus können viele Gefühle aufkommen. Das Thema bewegt – doch wie können und müssen diese Emotionen im Rahmen der Bildungsarbeit thematisiert werden? Diese & weitere Fragen debattierten wir am 11. April mit unseren Gäst:innen. Die Diskussion wird am Dienstag, den 6. Mai um 16 Uhr auf unserem Youtube-Kanal veröffentlicht.
Der Dokumentarfilmworkshop „Das Ungesagte“ lädt vom 28. Juli bis 2. August 2025 nach Potsdam ein, um sich filmisch mit der NS-Geschichte auseinanderzusetzen und aktuelle Formen von Antisemitismus und Rassismus zu beleuchten.
Die App Nazicrimesatlas von dieKunstBauStelle und berlinHistory e.V. ist da! 25.000 Fälle, 8.000 Orte: Die App macht juristisch aufgearbeitete NS-Verbrechen digital zugänglich und auf einer Karte interaktiv erlebbar.
Unsere Partnerin Ilga Europe analysiert seit Jahren, wie sich europäische Länder hinsichtlich ihrer rechtlichen und politischen Bedingungen für LGBTIQ-Personen unterscheiden. Hierfür werden Kriterien wie Gleichstellung, Familie, Hasskriminalität, rechtliche Anerkennung, körperliche Unversehrtheit, Raum für die Zivilgesellschaft und Asyl beleuchtet.
Das „CAFÉ ATARA“ lädt Besucher:innen ein, sich durch künstlerische Inszenierungen mit Flucht, Exil, Identität, aber auch Heimat, Ausgrenzung, Verlust von Sprache und Kultur, pauschale Anfeindung und Assimilation auseinanderzusetzen.
Die neue Website vom Projekt „Talking Archives“ von Zukunft Memorial, der Forschungsstelle Osteuropa Bremen und der Zimin Foundation ist online – auf Deutsch, Englisch und Russisch. Das Projekt zeigt, dass die Welt der Archive voller Magie, Rätsel und verborgener Wahrheiten ist und Geschichten aus erster Hand erzählt.
Unsere Projektträger:innen engagieren sich für Überlebende der NS-Verfolgung – täglich und auch während der Corona-Pandemie. Dies bleibt in der breiten Öffentlichkeit oft unbemerkt. Genauso wie die Überlebenden selbst. Unsere Kampagne #WeRememberEveryday berichtet vom Wirken unserer Träger und den Menschen dahinter.
Die Studie „MEMO Deutschland – Multidimensionaler Erinnerungsmonitor“ untersucht, wie und was wir aus der NS-Zeit gelernt haben – und was (noch) nicht. Die EVZ geförderte und vom Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld (IKG) durchgeführte Studie schaut auch auf aktuelle Probleme wie Verschwörungserzählungen und fragt nach Kontinuitäten von Ausgrenzung und Diskriminierung. Auf unserem Instagram-Account haben wir jeden Montag einen MEMO-Fakt vorgestellt und die User:innen nach ihrer Meinung gefragt!
Die liberale Demokratie und der gesellschaftliche Zusammenhalt sind in vielen europäischen Ländern zunehmend gefährdet. Antisemitismus, Antiziganismus und Rassismus sind deutlich sichtbar. Die Stiftung EVZ unterstützt Projekte im Förderprogramm Coalition Building bei ihrem Engagement für eine demokratische und solidarische Gesellschaft. Wie und wo sich die Coalition Building Projekte engagieren? Jetzt auf unserem Instagram-Account entdecken.
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