MEET UP! Youth for Partnership

Das Förderprogramm stärkt den internationalen Jugendaustausch zwischen Deutschland und den Ländern der Östlichen Partnerschaft: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Republik Moldau, Ukraine. Gefördert werden insbesondere internationale Jugendaustauschprojekte, die Qualifizierung von Fachkräften und die Partizipation junger Menschen.

Das Programm MEET UP! Youth for Partnership wird in den Jahren 2021 bis 2023 mit Mitteln des Auswärtigen Amtes und der Stiftung EVZ finanziert.

Perspektiven für nachhaltige ländliche Entwicklung

Was möchte die Stiftung EVZ mit dem Projekt erreichen?

Armut, Arbeitslosigkeit sowie fehlende Perspektiven für junge Menschen stehen beispielhaft für die Probleme ländlicher, strukturschwacher Regionen. Mit dem Projekt sollen junge Menschen Zugang zu Projekten des internationalen Jugendaustausches erhalten, sich mit aktuellen Fragen zur nachhaltigen Entwicklung auseinandersetzen und sich für die Umsetzung ihrer Ideen engagieren. 

Wer macht mit und wen erreicht das Projekt?

Gemeinsam mit Trainer:innen und Mentor:innen setzen sich junge Menschen aus Georgien und Deutschland in Thinkcamps und digitalen Treffen mit den Bedürfnissen ländlicher Räume auseinander. Sie entwickeln innovative Ideen, Produkte und Prototypen für eine nachhaltige Entwicklung auf dem Land. Die Ergebnisse werden in Videoclips zusammengefasst und auf einer Webseite dargestellt.

Warum fördert die Stiftung gerade dieses Projekt?

Die Stiftung fördert das Projekt, da es durch die Auseinandersetzung mit Themen der nachhaltigen Entwicklung junge Menschen darin befähigt, sich in ihren lokalen Communities für bessere Lebensbedingungen in ländlichen Räumen zu engagieren.

Förderzeitraum: August-Dezember 2021
Projektträgerin: Entrepreneurs Association, Georgien
Förderländer: Georgien, Deutschland

Von der NS-Zwangsarbeit zur heutigen Arbeitsmigration

Belarussisch-Deutsch-Ukrainische Begegnung im ländlichen Raum

Was möchte die Stiftung EVZ mit dem Projekt erreichen?

Im Mittelpunkt des Projektes steht eine zunächst ungewöhnliche Kombination: die Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit und die ökologische Landwirtschaft.

Da die Teilnehmenden aufgrund der Corona-Pandemie 2021 in Belarus, der Ukraine und in Deutschland separiert in Ländergruppen unterwegs waren, sich aber trotzdem möglichst viel austauschen wollten, drehten sie bei ihren Exkursionen Filme. Die Themen der Filme basieren auf Fragen und Interessensgebieten, die ihnen die Teilnehmenden aus den Partnerländern vorab mitgeteilt hatten.

Wer macht mit und wen erreicht das Projekt?

Die deutsche Gruppe besuchte eine Solidarischen Landwirtschaftsbetrieb, der sich auf dem Gelände eines geschichtsträchtigen Ortes befindet – einer ehemaligen Hachschara-Stätte. Dort absolvierten jüdische Jugendliche und Erwachsene bis in die 1930er Jahre eine landwirtschaftliche und handwerkliche Ausbildung, um aus Deutschland nach Palästina und andere Länder auswandern zu können. Die Nationalsozialisten funktionierten das Gelände zum Sammel- und Zwangsarbeitslager (1941-1943) um. Später diente es als landwirtschaftliche Arbeitsstätte für Kriegsgefangene (1943-1945). Im Projekt wird auch die lokale Bevölkerung erreicht und für die Geschichte des Ortes sensibilisiert.

Warum fördert die Stiftung gerade dieses Projekt?

Die Stiftung fördert das Projekt, damit sich junge Menschen – vor allem aus dem ländlichen Raum – mit dem Thema der NS-Zwangsarbeit in der Landwirtschaft beschäftigen. Es soll dazu anzuregen, sich mit heutigem ökologischen Landbau und den Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft auseinanderzusetzen.

Förderzeitraum: August-November 2021
Projektträger: Apollo e.V., Deutschland
Förderländer: Belarus, Ukraine, Deutschland
Webseite: www.apollo-online.de

On the Crossroads of History

Deutsch-ukrainische Begegnung

Was möchte die Stiftung EVZ mit dem Projekt erreichen?

Als Ergebnis der Zusammenarbeit von Teilnehmenden aus beiden Ländern entstehen ein Online-Theaterstück und eine Online-Plattform, die individuelle Biografien dokumentieren und für die breite Öffentlichkeit zugänglich machen.

Wer macht mit und wen erreicht das Projekt?

Das Projekt ist eine pädagogische und künstlerische Initiative für junge Rom:nja und Nicht-Rom:nja aus der Ukraine und Deutschland. Sie befassen sich mit Kultur und Geschichte sowie dem Völkermord an den Rom:nja. Das Projekt besteht aus Online- und Offline-Schulungen und kreativen Workshops. Es sollen historische Erinnerungen gesichert und weitergegeben werden.

Warum fördert die Stiftung gerade dieses Projekt?

Das Projekt richtet sich an junge Rom:nja und Nicht-Rom:nja und bringt so verschiedene Perspektiven und Lebenswelten zusammen. Überzeugend sind vor allem der gegenwartsbezogene Ansatz in Kombination mit den historischen Bezügen der Geschichte des Völkermordes an den Rom:nja.

Förderzeitraum: August-November 2021
Projektträgerin: Youth Agency for the Advocacy of Roma Culture „ARCA“
Förderländer: Ukraine, Deutschland

Projektfinder

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Ansprechpersonen

Selbi Ataeva

Projektkoordination

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-23
E-Mail: ataeva@stiftung-evz.de

Anna Gleser

Projektkoordination

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-32
E-Mail: gleser@stiftung-evz.de

Anton Granovskyy

Projektkoordination

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-31
E-Mail: granovskyy@stiftung-evz.de

Merle Schmidt

Fachreferentin

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-34
E-Mail: mschmidt@stiftung-evz.de