Auf Initiative und mit Mitteln des Bundesministeriums der Finanzen (BMF) startete die Stiftung EVZ 2021 ein neues Vorhaben: die Bildungsagenda NS-Unrecht. Für 2022 sind unter anderem Kunstprojekte, Ausstellungen, Mixed-Reality-Anwendungen geplant – unsere neuen Ausschreibungen sind ab jetzt online.
Das Oberste Gericht Russlands hat am 28. Februar die „Liquidation“ der Nichtregierungsorganisation Memorial International in Moskau bestätigt. Die Stiftung EVZ solidarisiert sich mit Memorial International und den Kolleg:innen vor Ort und will alles dafür tun, dass Idee und Wirken der NGO weiter leben.
Tausende vom NS-Regime Verfolgte wandten sich in sogenannten Bittschreiben hilfesuchend an die katholische Kirche und Papst Pius XII. Das neue Projekt „Asking the Pope for Help“ erfasst systematisch etwa 15.000 dieser Bittschreiben, die in den vatikanischen Archiven liegen, und bereitet sie in einer digitalen Edition für die Öffentlichkeit auf.
Wir suchen Projektideen für unsere Förderprogramme Latscho Diwes, Treffpunkt Dialog und MEET UP! Youth for partnership. Förderländer: Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Georgien, Deutschland, Republik Moldau, Russland und Ukraine.
Ein Comic, die Untersuchung eines Justizfalls und eine Reportage über Formen alter und neuer Zwangsarbeit: Die sechs Stipendiat:innen des Deutschen Instituts für Menschenrechte in Kooperation mit RomaniPhen beleuchten auf sehr unterschiedliche journalistische Weise und aus menschenrechtlicher Perspektive aktuelle Formen von Antiziganismus sowie die…
Am 5. und 6. Oktober 2021 fand die 12. Blickwinkeltagung online statt. Die Podiumsdiskussion „Empirischer Impuls“ – moderiert von EVZ-Vorständin Petra Follmar-Otto – betrachtete Antisemitismus und anti-Schwarzen Rassismus aus Sicht der empirischen Sozialforschung und kann nun online angesehen werden.
Künstler:innen aus Serbien, Montenegro, Albanien und Deutschland haben für dieses länderübergreifende Kunstprojekt Werke zum Thema Zwangsarbeit im Dritten Reich aus der Perspektive der Bewohner:innen des Balkans erstellt. Die Ausstellung mit unterschiedlichen Genres von Fotografie und Film bis hin zu Ölgemälden und audiovisuellen Rauminstallationen ist bis zum 30. April 2022 zu sehen.