Neues aus der Stiftung

  • Gegen Schlussstrich und Wissenslücken zum NS-Unrecht

    51 neue Bildungsprojekte starten

    Zwischen Juli und Oktober 2026 nehmen 51 neue Projekte der Bildungsagenda NS-Unrecht ihre Arbeit auf – mit einem Gesamtfördervolumen von circa 18 Millionen Euro. Das vom Bundesministerium der Finanzen geförderte und von der Stiftung EVZ umgesetzte Programm ermöglicht herausragende Projekte der historisch-politischen Bildung zum NS-Unrecht.

  • Ausgabe 08/2026

    Der neue EVZ-Newsletter ist da!

    Mit Blick auf die Ma Bistrass! Wanderausstellung in Krakau und die deutsch-ukrainische Studienreise sowie einem Interview mit der Referentin der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf Maja Jones. Außerdem: Solidarität mit der queeren Community und neues Förderprogramm zur Stärkung deutsch-israelischer Kooperationen.

  • Kabinettsbeschluss

    Bundesregierung setzt Kommission ein

    Die Bundesregierung hat heute die Einsetzung einer unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung des an Sinti und Roma begangenen Unrechts in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR nach 1945 beschlossen. Die Geschäftsstelle der Kommission ist bei der Stiftung EVZ angesiedelt.

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Was wir fördern

News aus der Stiftung

News aus der Stiftung

Unsere Interview-Reihe

Drei Fragen an...

Maja Jones, Referentin der Jüdischen Gemeinde DüsseldorfMaja Jones, Referentin der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf

Maja Jones ist Mitgründerin des Ilan Fiorentino Cups, der Begegnung, Dialog und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern soll. Auf dem Fußballplatz zählen nicht Herkunft, Religion oder politische Ansichten, sondern Teamgeist, Fairness und das gemeinsame Ziel. Für die Jüdische Gemeinde Düsseldorf ist der Cup damit weit mehr als ein Sportereignis: Er ist ein sichtbares Zeichen dafür, dass jüdisches Leben selbstverständlich Teil unserer Gesellschaft ist und aktiv am gesellschaftlichen Miteinander teilnimmt.

Termine

Termine

  1. Ausstellungen auf Tour

    Die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ermöglicht eine immersive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von NS-Überlebenden. Mithilfe digitaler Formate und dem Einsatz von VR-Brillen werden neue, zukunftsorientierte Zugänge zu Erinnerung geschaffen und Fragen nach Vermittlung und Authentizität reflektiert. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026 im Jüdischen Museum in Schwedt zu sehen.

  2. Deutsches Theater in Göttingen GmbH

    Ein Bahnhof ohne Erinnerung
    Am ehemaligen Güterbahnhof Göttingen entsteht ein Theaterstück, das Erinnerung, Verantwortung und Kultur verbindet. Heute erinnert vor Ort kaum etwas an die Verbrechen, die hier stattfanden. Das Deutsche Theater Göttingen widmet sich im Projekt „MemoRails“ der Geschichte von Bahnhöfen als alltäglichen Orten der NS-Verfolgung und macht die Schicksale der Menschen sichtbar. Im Zentrum stehen Göttinger Einzel- und Familienschicksale: Zeitzeug*innen-Berichte und Deportationen erhalten Gestalt – sowohl die der Verfolgten, die von hier in Konzentrationslager verschleppt wurden, als auch die der Zwangsarbeiterinnen, die ankamen und in der Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden. Heute dient der Ort als Probebühne und soll zu einem lebendigen Erinnerungsraum werden. Gemeinsam mit Museen und Historiker*innen sammelt das Theater Fakten und persönliche Zeugnisse und entwickelt neue künstlerische Zugänge zu den NS-Verbrechen. Die Inszenierung macht den Bahnhof zum Ort der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

  3. Stadtverwaltung Meiningen

    Spurensuche
    Zwangsarbeit ist in Meiningen kein Thema. Den blinden Fleck in der Vergangenheit unserer Stadt wollen wir sichtbar machen, denn in Meiningen und den umliegenden Dörfern hat es Zwangsarbeiter:innen gegeben, vor allem am RAW sowie in privaten Haushalten. Im Frühjahr 1945 hielten sich in Meiningen knapp 6.000 Menschen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Sowjetunion. Polen, Griechenland, Tschechoslowakei, Ungarn, Armenien und Italien auf.

10 Fakten zur Stiftung EVZ

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