Neues aus der Stiftung EVZ

  1. Neues Förderprogramm Holocaust Education

    Antisemitische Angriffe sind in den letzten Jahren in Deutschland und weltweit gestiegen. Zeitgleich nimmt das Wissen über den Holocaust deutlich ab, wie Studien zeigen. Angesichts dieser Herausforderungen wurde das Förderprogramm „Holocaust Education“ ins Leben gerufen, getragen von Jewish Claims Conference, BMF und Stiftung EVZ. Es umfasst…

  2. Heute vor 90 Jahren: Die sogenannte „Machtergreifung“

    Die Erinnerung an die sogenannte „Machtergreifung“ Adolf Hitlers vor 90 Jahren ist eine Herausforderung für die historisch-politische Bildung: 90 Jahre nach dem Tag der Machtübernahme beleuchten Parlamentarier:innen aus dem Kuratorium der Stiftung EVZ verschiedene Aspekte seiner Bedeutung für die Erinnerungskultur heute.

  3. Reisebericht aus Israel

    Unsere Kuratoriumsvorsitzende Annette Schavan, der Vorstand Andrea Despot und Jakob Meyer sowie Mascha Wilke aus dem Vorstandsteam waren vom 24.-28. Oktober 2022 in Israel zu Gast. Dabei hat das Team Partner:innen, Kurator:innen und Projekte besucht.

Unsere Termine

  1. Vernetzung & Austausch

    Lunch Talk mit Jan Schenck zum Thema "Open Data" und "Open Access" in digitalen Erinnerungsprojekten. Für alle Projekte im Bereich digitale Erinnerungskultur werden Informationen benötigt, zum Beispiel in Form von Daten oder (wissenschaftlichen) Publikationen. Bestimmte Datensätze können notwendig sein, um zum Beispiel historisch wichtige Orte auf Online-Karten zu markieren. Wenn diese Informationen nicht als Open Data oder Open Access verfügbar sind, ist es in der Regel schwieriger - oder sogar unmöglich - an sie heranzukommen. Oft produzieren Projektteams auch ihre eigenen Datensätze, und es stellt sich die Frage, wie diese von anderen weiterverwendet werden können. Die Veranstaltung findet über Zoom statt.

  2. Asking the Pope for Help

    Erste Ergebnisse der Forschung zu den Bittbriefen von Jüdinnen:Juden an Papst Pius XII. werden am 23. Januar 2023 in München vorgestellt. Für den 26. Januar 2023 hat die Ilse Holzapfel Stiftung im Berliner Ensemble eine szenische Lesung aus den Briefen initiiert. Das Projekt wird von der Stiftung EVZ, dem Auswärtigen Amt und der Bayer AG gefördert.

  3. EVZ Conversations meets JMB!

    Was bedeutet der Krieg in der Ukraine für deutsche, jüdische und ukrainische Erinnerungs­kulturen? Welche Reflexe – wie beispielsweise Schuld­abwehr und Relati­vierung von Holo­caust und NS-Unrecht – sind in der deutschen öffentl­ichen Debatte zu erkennen und wie kann ihnen begegnet werden?

    Dr. Andrea Despot, Vorstands­vorsitzende Stiftung EVZ, diskutiert mit Kulturstaats­ministerin Claudia Roth, dem Direktor des Ukrainian Center for Holocaust Studies in Kyjiw, Dr. Anatoly Podolsky, und Floriane Azoulay, Leiterin der Arolsen Archives. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Jüdischem Museum Berlin statt.

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