Sinti:ze und Rom:nja in Deutschland stärken

Das Förderprogramm soll Selbstorganisationen und die gleichberechtigte Teilhabe von Rom:nja und Sinti:ze in Deutschland stärken. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurden Rom:nja und Sinti:ze verfolgt, bis heute werden sie ausgegrenzt und diskriminiert. Die Stiftung EVZ und die Freudenberg Stiftung unterstützen Projekte von und für Rom:nja und Sinti:ze und treten für ihre Rechte ein.

Eine gemeinsame Initiative der Freudenberg Stiftung und der Stiftung EVZ

Gremium zur Programmbegleitung

Das Gremium berät die Stiftungen bei der Ausgestaltung des Programmes und wählt Projekte für die Förderung aus. 

Die Mitglieder des Gremiums 2022 sind:

Benjamin Adler
Elizabeta Jonuz
Mareile Krause
Mirjam-Angela Karoly
Silas Kropf

Beteiligungsregelung

Mitglieder des Programmgremiums beteiligen sich weder an der Formulierung einer Projektidee noch an der Entscheidung, ob ein Projekt eingereicht wird. Sie erhalten keine Honorare/Gehälter der Stiftung EVZ bei geförderten Projekten des Programms. Sie dürfen passives Mitglied bei Trägern sein oder in deren Kontroll-/Beratungsgremien mitwirken. Wenn solche Träger eine Projektidee einreichen, sind betreffende Mitglieder des Programmgremiums von der Beratung der Projektidee im Gremium ausgeschlossen. Eine aktive Position bei einem Träger während der Ausschreibungsfrist (z.B. Projektleitung, Vorstandsmitglied, Geschäftsleitung) führt zum Förderausschluss des Trägers. Fälle von Befangenheit werden der Stiftung EVZ mitgeteilt.  

Studie: Verbesserte Bildungschancen aber immer noch benachteiligt

  • 15%

    betrug der Anteil der Sinti:ze und Rom:nja ohne Schulabschluss in Deutschland (Studie 2021). In der ersten Studie von 2011 betrug dieser noch 55%. Zum Vergleich: in der Gesamtbevölkerung haben 5% keinen Schulabschluss.

Geförderte Projekte

Projektfinder

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Ansprechperson