EVZ Conversations

EVZ Conversations! ist ein Gesprächsformat und eine Veranstaltungsreihe der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft – digital und vor Ort. Es bringt Menschen in Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft, aus den Netzwerken der Stiftung EVZ in Deutschland, Mittel- und Osteuropa und Israel zusammen – in öffentlichen Diskussionsveranstaltungen, Hintergrund- und Fachgesprächen oder in kreativen und künstlerischen Formaten.

Im Fokus stehen Themen, die gesellschaftlich relevant sind und eng mit dem Auftrag und dem Wirken der Stiftung EVZ verknüpft sind.

2022 starteten wir die Gesprächsreihe und diskutierten mit unseren Gästen z. B. über die Folgen des Krieges in der Ukraine auf die Erinnerungskultur, die Lage von Menschenrechtsaktivist:innen in der Ukraine, Belarus und Russland oder über die Verschleppung von ukrainischen Kindern durch Russland.

Die Best Of-Videos sowie vollständige Aufzeichnungen der vergangenen Veranstaltungen finden Sie auf unseren Youtube-Kanal

Antisemitismus an europäischen Hochschulen im Wandel der Zeit

Antisemitismus ist nicht erst seit dem 7. Oktober 2023 ein gesamtgesellschaftliches Problem. Der massive Anstieg von antisemitischen Straftaten in Europa spricht jedoch eine deutliche Sprache. Besonders in Universitäten kommt es zu teils gewalttätigen Vorfällen. Jüdische Student:innen fühlen sich nicht sicher und beklagen mangelnde Empathie und das Gefühl alleine gelassen zu werden. Wie gehen europäische Universitäten mit dieser Situation um? Braucht es mehr Repression oder Prävention? Welche Möglichkeiten für mehr Dialog gibt es?

In einem moderierten Gespräch tauschen sich der deutsch-israelischen Historiker Prof. Dr. Dan Diner und Hanna Veiler, die Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland (JSUD), zu ihren Erfahrungen und ihrem Wissen zur Thematik aus. Dabei wird der Blick sowohl in Gegenwart wie auch Vergangenheit gerichtet und Kontinuitätslinien identifiziert.

Moderation: Joseph Wilson, Fachreferent der Stiftung EVZ.

Das Gespräch wurde als Live on Tape-Aufnahme am 6.05.2024 aufgezeichnet und am 22. Mai um 16 Uhr auf unserem Youtube-Kanal unter folgendem Link ausgestrahlt. Auch im Anschluss an die Premiere kann die Aufnahme dort angeschaut werden.

Diskutant:innen

Rechtspopulismus vs. Demokratie? Perspektiven auf die Europawahl

Vor den Wahlen zum Europäischen Parlament und den anstehenden Landtagswahlen in Sachsen, Brandenburg und Thüringen wächst die Sorge vor einem weiteren Rechtsruck und einer damit einhergehenden ernsten Gefahr für die demokratische Ordnung in Europa.

Die Correctiv-Recherchen rund um das Treffen von rechtsextremen Kräften in Potsdam haben eine nie dagewesene Welle der Empörung in breiten Teilen der Gesellschaft ausgelöst. Die Massendemonstrationen in zahlreichen Städten der vergangenen Wochen gegen Rechtsextremismus, Rechtspopulismus und Rassismus dokumentieren dies eindrücklich.

Im Rahmen dieser Podiumsdiskussion kooperieren die zwei Veranstaltungsreihen taz Talk und EVZ Conversations!, um am 6.06. um 18:30 Uhr im Lichte der aktuellen Entwicklungen und der bevorstehenden Europawahl mit Expert:innen zu Fragen zu diskutieren, die über die Tagespolitik hinaus gehen:

Gibt es (noch) einen demokratischen Werte- und Erinnerungskonsens in der EU? Was verbindet die rechtspopulistischen Strömungen in Europa und was ist ihre Vision für die Zukunft von Europa? Wie kann Nationalismus, Xenophobie, antidemokratischen Ressentiments und dem damit einhergehenden Geschichtsrevisionismus begegnet werden (z.B. in der historisch-politischen Bildung)?

Diskutieren werden:

  • Prof. Dr. Andreas Zick, Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld & Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)
  • Daniel Hegedüs, Senior Fellow bei German Marshall Fund mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa
  • Paulina Fröhlich, stellvertretende Geschäftsführerin Progressives Zentrum

Moderation: Maria Wilke, Leitung der EVZ Academy

Die Veranstaltung wird hybrid stattfinden: Für eine Teilnahme vor Ort in der taz Kantine (Friedrichstraße 21, 10969 Berlin) ist eine Anmeldung auf der Website der taz notwendig. Die Veranstaltung wird zudem live über den Youtube-Kanal der taz gestreamt. 

Diskutant:innen

  • © German Marshall Fund

    Senior Fellow bei German Marshall Fund mit Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa

  • © Universität Bielefeld

    Professor für Erziehungswissenschaft an der Universität Bielefeld & Direktor des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung (IKG)

  • © Capital Headshots Berlin

    Stellvertretende Geschäftsführerin des Progressiven Zentrum

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Uprooted – Kinder im Krieg: Opfer stärken, Täter verfolgen (09/2023)

Veranstaltungsreihe

Uprooted – Kinder im Krieg: Opfer stärken, Täter verfolgen (09/2023)

Entführungen von Kindern gehören zu den grausamsten Kriegsverbrechen Russlands im  Angriffskrieg gegen die Ukraine.  Gemeinsam mit Expert:innen beleuchteten wir unterschiedliche rechtliche, politische und gesellschaftliche Aspekte. Wie werden diese Kriegsverbrechen durchgeführt? Was passiert mit den geraubten Kindern? Wer kann sie zurückholen und wie könnten die Täter zur Rechenschaft gezogen werden?

 

Uprooted – Kinder im Krieg: Opfer stärken, Täter verfolgen (09/2023)

Entführungen von Kindern gehören zu den grausamsten Kriegsverbrechen Russlands im  Angriffskrieg gegen die Ukraine.  Gemeinsam mit Expert:innen beleuchteten wir unterschiedliche rechtliche, politische und gesellschaftliche Aspekte. Wie werden diese Kriegsverbrechen durchgeführt? Was passiert mit den geraubten Kindern? Wer kann sie zurückholen und wie könnten die Täter zur Rechenschaft gezogen werden?

Zum Veranstaltungsvideo (Kurzversion)

Marieluise Beck

Die verantwortlichen Personen werden nicht zur Rechenschaft gezogen werden, wenn die Ukraine den Krieg nicht gewinnt.
Marieluise Beck

Es diskutierten:

  • Marieluise Beck (Osteuropa-Expertin, Senior Fellow und Mitgründerin des Zentrum Liberale Moderne)
  • Anna Lenchovska (Geschäftsführerin des Kyiv Educational Center "Tolerspace")
  • Dr. Elīna Šteinerte (Akademikerin und Menschenrechtsanwältin)
  • Dr. Andrea Despot (Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ)

Moderation: Mattia Nelles (Ukraine-Experte)

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit dem Maxim Gorki Theater durchgeführt.

Diskutant:innen der Folge 7

  • © Stefan Lengsfeld

    Osteuropa-Expertin, Senior Fellow und Mitgründerin des Zentrum Liberale Moderne

  • © Valentyn Kuzan

    Geschäftsführerin des Kyiv Educational Center "Tolerspace"

  • © Amelie Losiér/Raum 11

    Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft

Zivilgesellschaften unter Druck – ein Gespräch mit Friedensnobelpreisträgerinnen (06/2023)

Vertreterinnen der drei Friedensnobelpreisträger-Organisationen des Jahres 2022 sprachen in einer hybriden Veranstaltung über die Menschenrechtslage in Belarus, Russland und Ukraine und die unterschiedlichen Herausforderungen der jeweiligen Zivilgesellschaften seit dem vollumfänglichen russischen Angriffskrieg in den drei Ländern.

Zum Veranstaltungsvideo (Kurzversion)

Oleksandra Matviichuk

Putin hat keine Angst vor der NATO, er hat Angst vor der Freiheit, oder vor der Idee der Freiheit, denn diese Idee ist schon an der Grenze zu Russland angelangt.
Oleksandra Matviichuk

Es diskutierten:

  • Oleksandra Matviichuk, Leiterin des Center for Civil Liberties, Ukraine (digital)
  • Natallia Pinchuk, Frau des inhaftierten Ales Bialiatski, Belarus (digital)
  • Irina Scherbakowa, Historikerin, Gründungsmitglied und Leiterin der Jugend- und Bildungsprogramme von Memorial, Russland

Moderation: Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Kontext ihres Jahresthemas 2023|24 „Projekt: Aufklärung!“ durchgeführt.

Die Veranstaltung wurde in Kooperation mit der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften im Kontext ihres Jahresthemas 2023|24 „Projekt: Aufklärung!“ durchgeführt.

Diskutant:innen der Folge 6

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Der russische Krieg gegen die Ukraine. Konsequenzen für die Geschichtspolitik (02/2023)

Die Instrumentalisierung der Geschichte  durch Russland im Angriffskrieg gegen die Ukraine hat weitreichende Folgen für die europäische Erinnerungskultur.  Expert:innen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten darüber, wie zunehmend erinnerungskulturelle Gewissheiten in Frage gestellt werden und was dagegen getan werden muss.

Anatolii Podolskyi

Es ist die Politik des modernen Russlands, die Vergangenheit zu instrumentalisieren und die Ukraine als ein Subjekt aus dieser Vergangenheit zu streichen. Es ist offensichtlich, dass die Russische Föderation diesen Krieg in den letzten 20 Jahren vorbereitet hat.
Anatolii Podolskyi

Es diskutierten:
 

  • Claudia Roth, Kulturstaatsministerin
  • Dr. Anatolii Podolskyi, Direktor des Ukrainian Center for Holocaust Studies in Kyjiw
  • Floriane Azoulay, Leiterin der Arolsen Archives

Moderation: Dr. Andrea Despot, Vorstandsvorsitzende der Stiftung EVZ.

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin statt

Die Veranstaltung fand in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Berlin statt.

Diskutant:innen der Folge 5

  • © J. Konrad Schmidt

    Kulturstaatsministerin

  • © privat

    Direktor des Ukrainian Center for Holocaust Studies in Kyjiw

  • © Arolsen Archives/Nikolai Marcinowski

    Leiterin der Arolsen Archives

Weitere Folgen

Wie instrumentalisiert Putin die Geschichte im Angriffskrieg gegen die Ukraine? Und vor welchen Herausforderungen steht die Erinnerungsarbeit in Zeiten des Krieges? Um diese und weitere Themen ging es in früheren Folgen der EVZ Conversations!

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Ansprechpersonen

Péter Adamik

Projektkoordination

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-18
E-Mail: adamik@stiftung-evz.de

Sonja Folsche

Management Digitales und Events

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-27
E-Mail: folsche@stiftung-evz.de

Katrin Kowark

Leitung Kommunikation

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-24
E-Mail: kowark@stiftung-evz.de

Maria Wilke

Leitung EVZ Academy

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-92
E-Mail: wilke@stiftung-evz.de