schildert Ruth Weiss,

Trotz Erinnerungskultur und Schulunterricht [ist] vieles über die Nazizeit nicht wirklich bei jungen Menschen angekommen,
schildert Ruth Weiss,
NS-Zeitzeugin und Schriftstellerin, ihre Eindrücke des Jahres 2021 im Tätigkeitsbericht der Stiftung EVZ.

Die positive Bilanz: Junge Menschen interessieren sich mehr für die Vergangenheit als die älteren Generationen (Quelle: MEMO-Studie). Als Stiftung erinnern wir deshalb nicht nur an die Schrecken der Vergangenheit, sondern bauen die Brücke zum Hier und Jetzt: 2021 feierten wir 1.700 Jahre Jüdisches Leben in Deutschland (S. 30), wir berichteten über die spannende Geschichte der im Zweiten Weltkrieg verschollenen Briefe (S. 34), stellten unsere Zukunftsagenda vor (S. 10) und blickten mit der preisgekrönten Jubiläums-Webseite auf 20 Jahre Stiftungsgeschichte.

Highlights aus dem Jahresbericht sowie den gesamten Bericht im PDF-Format finden Sie unten auf dieser Seite. Wir laden Sie zum Stöbern ein und freuen uns jederzeit über Anregungen, Lob und Kritik unter .

Tätigkeitsbericht 2021

Unsere Highlights

  • Reportage

    Ein Historiker stellt Briefe von Zwangsarbeiter:innen zu, die seit 78 Jahren unbemerkt in ukrainischen Archiven lagen: 50.000 Briefe wurden gefunden, 3.000 davon sind mittlerweile zugestellt. Die Entdeckung der Briefe begann mit einer Familiengeschichte und einem Geheimnis.

  • #EVZgefördert

    Um den Einsatz unserer Projektträger:innen zu unterstützen, präsentieren wir die geförderten Projekte auf unseren Social-Media-Kanälen mit verschiedenen Serien und Kampagnen. Unsere Serie #WeRememberEveryday berichtet zum Beispiel vom Wirken unserer Projektträger:innen und den Menschen dahinter.

  • Studie

    Am #MEMOMontag stellen wir einen MEMO-Fakt vor und rufen zum Mitdiskutieren auf: Die Studie #MEMODeutschland untersucht seit 2018, wie und was wir aus der NS-Zeit gelernt haben – und was (noch) nicht. In Zusammenarbeit mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung Bielefeld (IKG).

Projekte 2021 im Projektfinder entdecken

Leonie Schöler

Junge Menschen wollen nicht nur informiert werden, sondern Diskussionen mit ihren Ideen und Perspektiven aktiv mitgestalten.
Leonie Schöler
Historikerin und Journalistin, Teilnehmerin im Programm JUGEND erinnert. Berichtet auf TikTok unter @heeyleonie über Geschichte und Gegenwart.

Förderung 2021 in Zahlen

  • 601,5 Mio. Euro

    betrug das Vermögen der Stiftung per 31. Dezember 2021

  • 17,775 Mio. Euro

    Summe der Ausgaben für bewilligte Projekte (247)

Zu den aktuellen Zahlen und Fakten

Projektergebnisse in Zahlen

  • 50

    Podcasts, Videos und Fotodokumentationen

  • 36

    Konferenzen und Workshops

  • 15

    Games, Apps und digitale Produkte

Projektergebnisse in der Infothek entdecken

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