Film und Gespräch

"Klänge des Verschweigens"

Ein detektivischer Musikfilm von Klaus Stanjek

Der Dokumentarfilm „Klänge des Verschweigens“ erzählt die Geschichte des schwulen Musikers und Rosa-Winkel-Trägers Willi Heckmann.
Als der Filmemacher Klaus Stanjek erfährt, dass sein Lieblingsonkel Willi wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre im KZ interniert war, bricht eine Familienfassade jäh in sich zusammen.

Aus dem Nebel der Erinnerung entwickelt sich eine ergreifende Spurensuche. Dokumentarische
Gestaltungsmittel treffen dabei auf Animation und Compositing. Der preisgekrönte Dokumentarfilm über die Verfolgung und Ächtung von Homosexuellen im nationalsozialistischen Deutschland
und der Nachkriegszeit macht die Dynamiken des Verdrehens und Verdrängens der Wahrheit in deutschen Familien sichtbar.

 

Programm
▪ Begrüßung
Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ
▪ Filmvorführung
„Klänge des Verschweigens“, (D 2012, Regie: Klaus Stanjek, 90 Min.)
▪ Filmgespräch
Klaus Stanjek, Regisseur und Knut Elstermann (Moderation)
▪ Stehempfang

 

Zeit und Ort:

Donnerstag, 14. März 2017, 19h

Kino Central

Rosenthaler Straße 39, 2. Hinterhof

10178 Berlin

 

Eine Anmeldung ist erforderlich. Der Eintritt ist bei Anmeldung frei.

Anmeldung zur Filmvorführung: "Klänge des Verschweigens"

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