Ausstellung

"Verlorenes Gedächtnis? Orte der NS-Zwangsarbeit in der Tschechischen Republik“

Die Ausstellung thematisiert die wenig bekannte Geschichte der NS-Zwangsarbeit in den böhmischen Ländern. Sie erzählt von Ereignissen, die sich in den Jahren 1938–1945 abspielten, aber die Landschaften in Böhmen, Mähren und Schlesien bis heute beeinflussen. Die deutsch-tschechische Ausstellung wirft am Beispiel von 18 exemplarisch ausgewählten Orten in der Tschechischen Republik einen Blick auf die NS-Zwangsarbeit. Aktuellen Bildern der Orte werden Zeitzeugenaussagen und historische Fotografien gegenübergestellt, die im Zusammenhang mit der NS-Zwangsarbeit und der Nachkriegsgeschichte der Orte stehen. Bei der Materialauswahl wurde neben tschechischen Opfern auch Ausländern ein gebührender Platz eingeräumt, um die europäische Dimension der NS-Zwangsarbeit zu verdeutlichen. Die Ausstellung ist noch bis zum 11. September im tschechischen Havířov zu sehen, ab 15. September in der Gedenkstätte Groß-Rosen in Polen.

 

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