Newsletter 01/2017

Inhaltsverzeichnis

Ausstellung bis zum 24. März 2017 ~ „Von Papenburg nach Neuruppin - Zyklus für Maria“

Am 27. Januar sprach zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus erstmals ein Mensch mit Down-Syndrom im Bundestag. Auch die Stiftung EVZ gedenkt den Opfern des "Euthanasie"-Mordprogramms und zeigt eine Ausstellung der Malerin Hannah Bischof.

Am 27. Januar sprach zum Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus erstmals ein Mensch mit Down-Syndrom im Bundestag. Auch die Stiftung EVZ gedenkt den Opfern des "Euthanasie"-Mordprogramms und zeigt eine Ausstellung der Malerin Hannah Bischof.

Maria Eissing wurde 1905 in Papenburg an der Ems geboren. Mit 17 Jahren wird bei ihr sogenannter „Jugendirrsinn“ diagnostiziert und stationär behandelt. 1927 heiratet sie Josef Fenski, das Paar bekommt drei Kinder und lebt in Berlin. Im Juni 1939 wird sie wegen „Schizophrenie“ ins Krankenhaus Herzberge in Berlin-Lichtenberg eingewiesen. Am 14. August 1941 wird Maria Fenski mit einem Sammeltransport von dort nach Neuruppin verlegt. Am 7. August 1942 stirbt sie in der Landesanstalt Neuruppin. Die offizielle Todesursache ist „Herzmuskelentartung“, tatsächlich stirbt sie als Opfer der „T4-Aktion“ der Nationalsozialisten mit nur noch 42 Kilo den Hungertod.
Hannah Bischof, geboren 1960 in Berlin, ist zu den Orten, die im Leben ihrer Großmutter wichtig waren, gereist. Jede Lebensstation hat die Malerin künstlerisch aufgegriffen: in 16 Gemälden und elf Schwarz-Weiß-Fotografien. Der Zyklus „Von Papenburg nach Neuruppin“ spürt dem Leben, den Freuden und den Ängsten von Maria Fenski nach. Die Ausstellung ist bis zum 24. März 2017 montags bis donnerstags von 10 Uhr bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung im Foyer der Stiftung EVZ zu sehen.
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Kommende Veranstaltungen

7. März 2017, 19 Uhr ~ Filmvorführung „Die Deutschen sind zurück“ – Versöhnungsarbeit und Spurensuche in WeiSSrussland (Belarus)

7. März 2017, 19 Uhr ~ Filmvorführung „Die Deutschen sind zurück“ – Versöhnungsarbeit und Spurensuche in WeiSSrussland (Belarus)

Der Film „Die Deutschen sind zurück“ erzählt von der Versöhnungsarbeit und Spurensuche deutscher Jugendlicher in Belarus. Seit über 15 Jahren fährt Ulrike Jaeger mit deutschen Jugendlichen nach Belarus. Gemeinsam mit gleichaltrigen Weißrussen renovieren sie Häuser älterer Menschen auf dem Lande und lernen das einfache Leben in der Provinz von Belarus kennen. Für die jungen Deutschen ist es eine Reise, die nicht nur in eine andere Welt führt, sondern auch in eine andere Zeit. Sie begegnen Männern und Frauen, deren Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg noch sehr lebendig ist. „Jetzt sind die Deutschen zurück“, heißt es bei den Alten, die oft das erste Mal nach Kriegsende wieder in Berührung mit Deutschen kommen. Diesmal bringen sie keine Zerstörung, sondern bauen Häuser neu auf. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.
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14. März 2017, 19 Uhr ~ Filmvorführung „Klänge des Verschweigens“ – Ein detektivischer Musikfilm

14. März 2017, 19 Uhr ~ Filmvorführung „Klänge des Verschweigens“ – Ein detektivischer Musikfilm

Der Dokumentarfilm „Klänge des Verschweigens“ erzählt die spannende Geschichte des schwulen Musikers und Rosa-Winkel-Trägers Willi Heckmann. Als der Filmemacher Klaus Stanjek erfährt, dass sein Lieblingsonkel Willi wegen seiner sexuellen Orientierung acht Jahre im KZ interniert war, bricht eine Familienfassade jäh in sich zusammen. Aus dem Nebel der Erinnerung entwickelt sich eine ergreifende Spurensuche. Dokumentarische Gestaltungsmittel treffen dabei auf Animation und Compositing. Der preisgekrönte Dokumentarfilm über die Verfolgung und Ächtung von Homosexuellen im nationalsozialistischen Deutschland und der Nachkriegszeit macht die Dynamiken des Verdrehens und Verdrängens der Wahrheit in deutschen Familien sichtbar. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit dem Regisseur statt.
Foto im Privateigentum von Klaus Stanjek/ Potsdam erhalten aus dem Heckmann-Nachlass
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19. - 22. März 2017 ~ Tagung: Umgang mit multiplen Traumatisierungsprozessen

19. - 22. März 2017 ~ Tagung: Umgang mit multiplen Traumatisierungsprozessen

Zum sechsten Mal lädt die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) e. V. zu einem internationalen Fachkongress, mit dem Ziel einer Qualifizierung und Weiterbildung von Fachkräften in der Betreuung traumatisierter Überlebender der Shoah, ein. Jeder Fachkongress widmet sich einem aktuellen Schwerpunktthema aus der praktischen Arbeit mit den Überlebenden. Als Teilnehmende werden rund 180 Expertinnen und Experten vor allem aus Deutschland, Israel, Österreich, der Schweiz, Russland, Belarus, der Ukraine, Polen, Tschechien und Ungarn erwartet.
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8. April 2017 ~ Theaterpremiere I: „Juller“ inspiriert vom Leben des deutschen Fussballnationalspielers jüdischer Herkunft Julius Hirsch

8. April 2017 ~ Theaterpremiere I: „Juller“ inspiriert vom Leben des deutschen Fussballnationalspielers jüdischer Herkunft Julius Hirsch

Einer der Helden der frühen Fußballjahre in Deutschland war der Karlsruher Stürmer Julius Hirsch, genannt »Juller«. Populär für seine gebückte Laufhaltung und gefürchtet für seine beidfüßige Schussstärke wurde er zweimal Deutscher Meister, war mehrfach Nationalspieler und nahm 1912 an den Olympischen Spielen teil. Seine großen sportlichen Erfolge konnten dennoch nicht verhindern, dass auch er unter der nationalsozialistischen Herrschaft wegen seiner jüdischen Herkunft aus dem gesellschaftlichen Leben ausgegrenzt, verfolgt und ermordet wurde.
Das Stück wurde im Programm „Theaterprojekte mit Zeugnissen von Opfern des Nationalsozialismus“ gefördert.
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26. April - 2. Mai 2017 ~  Filmfestival: Präsentation der Kurzfilme „Oppose Othering!“

26. April - 2. Mai 2017 ~ Filmfestival: Präsentation der Kurzfilme „Oppose Othering!“

Während des 17. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films 2017 – präsentiert das menschenrechtlich engagierte Projekt OPPOSE OTHERING!, gefördert durch die Stiftung EVZ, seine Projektergebnisse. Fünf junge internationale Regietandems aus Deutschland und Mittel- und Osteuropa haben Filme fertiggestellt, die sich mit dem Konstruieren des Gegensatzes zwischen dem „Wir“ und den „Anderen“ – englisch: „Othering“ – auseinandersetzen.
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3. Mai 2017 ~ Buchvorstellung: Entschädigungszahlungen für ehemalige Zwangsarbeiter: Aus Erfahrungen lernen

3. Mai 2017 ~ Buchvorstellung: Entschädigungszahlungen für ehemalige Zwangsarbeiter: Aus Erfahrungen lernen

Anlässlich der Herausgabe der Handreichung „The German Compensations Program for Forced Labor: Practice und Experience“ werden die Herausforderungen des deutschen Auszahlungsprogramms für ehemalige Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter erörtert. Die Diskutanten beantworten die Frage, warum es wichtig ist, diese Erfahrungen zugänglich zu machen und weiterzugeben. Die verschiedenen Perspektiven der Podiumsgäste zeigen, wie komplex die Erfahrungen unterschiedlicher Akteure im Umfeld von Entschädigungen sind. Den genauen Veranstaltungstermin finden Sie bald auf unserer Homepage.
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20. Mai 2017, 19:30 Uhr ~ Theaterpremiere II: „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“

20. Mai 2017, 19:30 Uhr ~ Theaterpremiere II: „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“

Das Theaterprojekt „Cohn Bucky Levy – Der Verlust“ beschäftigt sich mit der Geschichte der Familien Cohn, Bucky und Levy. 1890 haben die drei Schwestern Cohn ihr kleines Geschäft am Markt 23 in Altenburg eröffnet, das wenige Jahrzehnte später unter der Leitung Sally Buckys und dann von Albert Levy geführt wurde. „M.&S. Cohn“ avancierte zu einem der größten und erfolgreichsten Warenhäuser der Region. Die Theateraufführungen gehen zu verschiedenen Originalschauplätzen in der Stadt und holen damit dieses Kapitel Altenburger Geschichte einprägsam und tiefgehend ins Bewusstsein. Ab 1933 wurden die Familien Opfer der Nationalsozialisten. Einigen Familienmitgliedern gelang rechtzeitig die Flucht, andere wurden inhaftiert, deportiert und schließlich in den Konzentrationslagern ermordet. Das Stück wurde im Programm „Theaterprojekte mit Zeugnissen von Opfern des Nationalsozialismus“ gefördert.
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April - Juni 2017 ~ Wettbewerb: Länderfinale „Jugend Debattiert International“ 2017

April - Juni 2017 ~ Wettbewerb: Länderfinale „Jugend Debattiert International“ 2017

„Jugend debattiert international“ ist ein Debattierwettbewerb für Jugendliche aus zehn mittel- und osteuropäischen Ländern. Der Wettbewerb will zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und ihren geschichtlichen Hintergründen anregen und das Debattieren als Medium politischer Kultur und demokratischer Auseinandersetzung stärken. Um zugleich die deutschen Sprachkenntnisse in den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in deutscher Sprache statt. Ab April 2017 werden in den zehn teilnehmenden Ländern die Landessieger ermittelt. Die Länderfinale werden vom Goethe-Institut Prag koordiniert und von den Goethe-Instituten im jeweiligen Land veranstaltet.
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Neues aus der Förderung

Antisemitismus und Antiziganismus - Kick off Workshop in Berlin

Antisemitismus und Antiziganismus - Kick off Workshop in Berlin

Die Stiftung EVZ fördert 2017 in Litauen, Polen, Tschechien, Ungarn und der Ukraine Projekte zur Erarbeitung von länderbezogenen Handlungsempfehlungen in der Bekämpfung von Antisemitismus und Antiziganismus. Zum gemeinsamen Projektauftakt fand am 12. und 13. Januar 2017 ein Workshop mit 20 internationalen Teilnehmenden statt. Die Projektteams präsentierten ihre unterschiedlichen Ansätze und haben in Arbeitsgruppen offene Fragen der Umsetzung diskutiert.
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Projektvorstellung: Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland - Interviews für Bildung und Wissenschaft

Projektvorstellung: Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland - Interviews für Bildung und Wissenschaft

Am 2. Februar 2017 wurde das Projekt „Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland“ in Athen vorgestellt. Es bewahrt die Erinnerungen griechischer Zeitzeuginnen und Zeitzeugen der deutschen Besetzung Griechenlands während des Nationalsozialismus. Ihre Berichte werden aufgenommen, wissenschaftlich aufbereitet und auf einer Online‐Plattform bereitgestellt. Bei der Präsentation standen die beiden Zeitzeuginnen Rosa Asser-Pardo und Efi Papatheodorou im Mittelpunkt, die im Rahmen des Projekts interviewt wurden.
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Historisches Lernen mit Video-Interviews

Historisches Lernen mit Video-Interviews

Sind Video-Interviews mit NS-Verfolgten ein zeitgemäßes Mittel, um jungen Menschen die Geschichte des Nationalsozialismus und des Holocaust zu vermitteln? Mit dieser und anderen Fragen beschäftigten sich über 40 internationale Expertinnen aus Gedenkstätten, Museen, Archiven, Schulen und Universitäten auf einem Workshop vom 9. bis 11. Januar in Wien. Der von der Stiftung EVZ geförderte Workshop wurde von dem Verein "erinnern.at", Bregenz, fachlich konzipiert und organisiert. Die 24 präsentierten Projekte werden einer breiteren Öffentlichkeit in Form einer Online-Publikation zugänglich gemacht, die im Herbst 2017 in der Reihe „Bildungsarbeit mit Zeugnissen“ erscheint.
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Auszeichnung: Hosenfeld-Szpilman-Preis

Auszeichnung: Hosenfeld-Szpilman-Preis

Am 27. Januar 2017 verlieh die Leuphana Universität Lüneburg mit Unterstützung der Stiftung EVZ den Hosenfeld-Szpilman-Preis. Dieses Jahr gab es zwei Preisträger: die Neue Jüdische Kammerphilharmonie sowie Miriam Schulz von der Columbia University. Mit der Verleihung des Hosenfeld-Szpilman-Preises hebt die Leuphana die Wichtigkeit ethischen Widerstandshandelns öffentlich hervor und gedenkt der Freundschaft zwischen dem Wehrmachtsoffizier Wilm Hosenfeld und dem jüdischen Komponisten Władysław Szpilman.
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HILFE FÜR ÜBERLEBENDE DES NS-GENOZIDS AN DEN ROMA

HILFE FÜR ÜBERLEBENDE DES NS-GENOZIDS AN DEN ROMA

Am 1. Januar startete das erste Projekt im neuen Förderprogramm für Überlebende des Genozids an den Roma „Latscho Diwes“, was auf Romanes „Guten Tag“ heißt. In drei Dörfern unweit von Uschhorod (Transkarpatien, Ukraine) erhalten rund 120 betagte Roma individuelle humanitäre Hilfe (Lebens- und Hygienemittel, Kleidung, Medikamente) sowie juristischen Beistand und Unterstützung beim Zugang zu staatlichen medizinischen und sozialen Leistungen. Im Projekt engagieren sich 20 geschulte Freiwillige. Im Februar und März beginnen weitere 12 Projekte in Belarus, Moldawien, Russland und der Ukraine.
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Meet up! Werkstatt: Deutsch-ukrainisch-russische Jugendbegegnungen. Machbar, aber wie?

Meet up! Werkstatt: Deutsch-ukrainisch-russische Jugendbegegnungen. Machbar, aber wie?

Seit 2015 können Jugendliche aus Russland an den Projekten des Förderprogramms „Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ teilnehmen. Der Ukrainekonflikt bringt die Spannungen im russisch-ukrainischen Verhältnis in die trinationalen Begegnungen. Am 5. Dezember 2016 lud deshalb das Meet up! Team Vertreter geförderter deutsch-ukrainisch-russischer Begegnungen zu einem Werkstattgespräch ein. Die Projektträger tauschten Erfahrungen, Informationen, Anregungen und Tipps aus. Die Ergebnisse des Werkstattgesprächs können Sie in Deutsch, Ukrainisch und Russisch nachlesen. Sollten Sie Anregungen oder Ideen haben, schreiben Sie uns: meetup@stiftung-evz.de!
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Jugendaustausch und Film: "Healing step"

Jugendaustausch und Film: "Healing step"

2015 und 2016 trafen sich deutsche und israelische Jugendliche, um gemeinsam zu erinnern und Geschichten von Opfern des Nationalsizialismus - auch in den eigenen Familien - zu recherchieren. Die Beschäftigung mit der Shoah, der Diskriminierung und Verfolgung jüdischer Menschen im Nationalsozialismus war nicht leicht. Offen und emotional haben die Jugendlichen über ihre heutigen Folgen gesprochen. Entstanden ist eine Collage aus Erlebnissen, Begegnungen, einer Tanzperformance und Interviews. Das Projekt des Evangelischen Gymnasiums Siegen-Weidenau (Deutschland) und der Ramot-Jam High School in Michmoret (Israel) wurde im Programm EUROPEANS FOR PEACE gefördert.
zum Programm

Neujahrsempfang der Arbeitskreise der Berlin-Brandenburgischen Gedenkstätten

Neujahrsempfang der Arbeitskreise der Berlin-Brandenburgischen Gedenkstätten

Am 2. Februar empfing die Stiftung EVZ die Mitglieder der Arbeitskreise der Berlin-Brandenburgischen Gedenkstätten zum Neujahrsempfang. Der Auftakt für das Jahr 2017 dient dem Austausch unter Gedenkstätten, Museen und Stiftungen. Einleitende Worte sprachen Kultursenator Klaus Lederer, Vorstandsvorsitzender der Stiftung EVZ Dr. Andreas Eberhardt, Direktor der Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten Prof. Dr. Morsch und Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen Martin Gutzeit .

Neue Publikationen

Band 3: Preserving Survivors´ Memories - Digital Testimony Collections about Nazi Persecution: History, Education and Media

Band 3: Preserving Survivors´ Memories - Digital Testimony Collections about Nazi Persecution: History, Education and Media

Auch der dritte Band der Reihe ist englischsprachig und setzt sich mit der Bewahrung von Zeitzeugenberichten des Nationalsozialismus und ihrer Verankerung in der Erinnerungskultur des 21. Jahrhunderts auseinander. Durch das Ende der Zeitzeugenschaft, mit dem zeitgleich ein Wandel in der Informations- und Kommunikationstechnologie einhergeht, werden hohe Anforderungen an die Erfassung von Zeitzeugeninterviews gestellt. Der Band nimmt die aktuelle Debatte über die technischen Möglichkeiten, diese Interviews von Zeitzeugen zu erhalten in den Fokus.
zum Download

Aktuelle Ausschreibungen

Empowerment von Sinti und Roma in Deutschland

Empowerment von Sinti und Roma in Deutschland

Die Stiftung EVZ unterstützt den Bildungsaufbruch von Roma und Sinti in Deutschland. Ein bundesweiter Arbeitskreis hat im Herbst 2015 hierfür die Empfehlungen „Gemeinsam für eine bessere Bildung. Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland“ vorgelegt. Die Stiftung EVZ möchte im Jahr 2017 Projekte fördern, die entweder einen Beitrag zur Verbesserung der heutigen Bildungssituation von Roma und Sinti leisten wollen oder auf eine Stärkung der Selbstorganisationen der Minderheit in Deutschland abzielen. Unser Aufruf richtet sich an Selbstorganisationen der Roma und Sinti (in Deutschland), ggf. in Kooperation mit weiteren Partnerinnen und Partnern.
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FÖRDERPROGRAMM TREFFPUNKT DIALOG

FÖRDERPROGRAMM TREFFPUNKT DIALOG

Das EVZ-Förderprogramm TREFFPUNKT DIALOG wird Mitte Februar 2017 erneut ausgeschrieben und von der Charities Aid Foundation (CAF Russia) umgesetzt. Ziel des Programms ist die Verbesserung der Lebenssituation von Menschen, die Opfer der Nationalsozialisten waren und heute in Russland leben. Gefördert werden Organisationen, die Projekte zu Gunsten von Opfern des Nationalsozialismus durchführen. Auch in diesem Jahr können sich wieder Organisationen aus der gesamten Russischen Föderation bewerben. Die Ausschreibung und Antragsformulare sind ab Mitte Februar auf der Webseite des Förderprogramms online, die auch über das Programm in der Ukraine und Belarus informiert.
Mehr Informationen in russischer Sprache

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