FÖRDERPROGRAMM ZUR AUSEINANDERSETZUNG MIT GESCHICHTE(N) IN DER EINWANDERUNGSGESELLSCHAFT

Einwanderung hat in Deutschland zu einer Vielfalt von Erinnerungen an historische Ereignisse geführt. Zahlreich sind die Erinnerungen an Unrechtserfahrungen und systematische Gewalt: an Kriege und Bürgerkriege, Diktaturen, Vertreibungen, Verfolgung und Flucht, Völkermord, Kolonialismus, an Widerstand und Selbstbehauptung.

Solche Erfahrungen von historischem Unrecht und kollektiver Gewalt können, besonders wenn sie unaufgearbeitet oder umstritten sind, lange nachwirken und zu fortdauernden Spannungen führen, die das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft belasten. Bildungseinrichtungen, Pädagogen und die Zivilgesellschaft sind daher gefordert, sich der kulturellen und historischen Vielfalt und unterschiedlichen Perspektiven zu öffnen.

Die Stiftung EVZ fördert Bildungs- und Begegnungsprojekte zu umstrittenen oder vernachlässigten Geschichtsbezügen. Die Projekte sollen zu einer Kultur des Respekts und der gleichberechtigten Verständigung beitragen und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland ermöglichen.

WAS WIRD GEFÖRDERT?

  • Interkulturelle Bildungs- und Begegnungsangebote, die vernachlässigte oder konflikthafte Bezüge gewaltsamer Geschichte bearbeiten
  • Unterstützt werden Personal- und Sachkosten


WER KANN SICH BEWERBEN?

  • Zivilgesellschaftliche Initiativen und gemeinnützige Organisationen aus Deutschland


Interessierte Antragsteller werden beraten. Die Entscheidung über Förderanträge trifft die Stiftung EVZ unter Berücksichtung des Votums einer Fachjury.


 

Ausschreibung

Ansprechpartnerin

Ulla Kux

Programmleiterin

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-84
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11

kux@stiftung-evz.de