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Die Stiftung EVZ fördert im Programm "Geschichte(n) in Vielfalt" Bildungs- und Begegnungsprojekte zu umstrittenen oder vernachlässigten Geschichtsbezügen. Die Projekte sollen zu einer Kultur des Respekts und der gleichberechtigten Verständigung beitragen und ein friedliches Zusammenleben verschiedener Gruppen in Deutschland ermöglichen.
Die Stiftung EVZ veranstaltete gemeinsam mit der Gedenkstätte Yad Vashem und der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus (KIgA) eine Studienreise vom 17. bis 31. Oktober 2009 nach Israel. Die Teilnehmer der Reise, 20 PädagogInnen und LehrerInnen, befassten sich mit dem Holocaust, der israelischen Erinnerungskultur, Israel als Einwanderungsgesellschaft sowie dem Nahost-Konflikt. Die Reise führte die Teilnehmer nach Jerusalem, Tel Aviv und zum Peace Research Institute in the Middle East in Beit Jala.
Ziel der Reise war die Fortbildung der Teilnehmer, die allesamt mit multiethnischen Jugendgruppen und Schülern arbeiten sowie ein deutsch-israelischer Austausch über historische-politische Bildung in der Einwanderungsgesellschaft. In der Einwanderungsgesellschaft stellen sich bekannte Fragen teils neu - etwa nach unserem Blick auf Geschichte, Identität und der Bedeutung von Verantwortung. Das deutsch-israelische Projekt soll hierzu neue Erfahrungen und Einsichten ermöglichen - auch für das neue Förderprogramm der Stiftung EVZ Geschichte(n) in Vielfalt und die dort geförderten Projekte.
Für den Vorstand der Gedenkstätte Yad Vashem drückte Arie Zukerman die tiefe Anerkennung für die fruchtbare und zukunftsweisende Kooperation aus. Außer der EVZ förderte auch die Bundesregierung das Projekt aus dem Programm "Vielfalt tut gut". Weitere Informationen zur Reise unter www.kiga-berlin.org.
Ulla Kux
Programmleiterin
Tel.: +49 (0)30 25 92 97-84
Fax: +49 (0)30 25 92 97-11