AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN

Antragsfrist: 11. Dezember 2016

MEET UP! DEUTSCH – UKRAINISCHE JUGENDBEGEGNUNGEN

Auch 2017 fördert die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) im Rah-men des Programms „MEET UP!“ mit Unterstützung durch das Auswärtige Amt und die Robert Bosch Stiftung deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen.
Ziel des Programms ist es, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren und das zivilgesell-schaftliche Engagement junger Menschen aus Deutschland und aus der Ukraine für demo-kratische Grundwerte und Völkerverständigung zu stärken. Gefördert werden deutsch-ukrainische Jugendpartnerschaften. Darüber hinaus ermöglicht das Förderprogramm auch trilaterale Begegnungen mit jungen Menschen und Partnerorganisationen aus Russland.

 

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Antragsfrist: 30. Januar 2017

Migration und Erinnerungskultur

Im Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“ fördert die Stiftung die Ausbildung von Multiplikator*innen und die Entwicklung innovativer Vermittlungsangebote in Institutionen der historischen Bildung (mit Expertise zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur Globalgeschichte kollektiver Gewalt im 20. Jahrhundert). Mit der Förderung sollen Geflüchtete sowie Menschen mit und ohne Migrationserfahrungen gestärkt werden, sich im Bereich der historisch-politischen Bildung zu engagieren und ihre eigenen Perspektiven einzubringen. Die Multiplikator*innen sollen inhaltlich und didaktisch qualifiziert werden, eigene Workshop-Angebote zu entwickeln und mit Besucher*innengruppen zu arbeiten. Gleichzeitig sollen partizipativ neue Vermittlungsangebote zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Nationalsozialismus und anderer Geschichte kollektiver Gewalt entstehen und langfristig etabliert werden. 

 

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Antragstellung für Tagungskostenzuschüsse ist fortlaufend möglich

Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

 

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Bewerbung fortlaufend möglich

Stipendien für in Deutschland lebende Sinti und Roma

Die Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) vergibt Stipendien an Roma und Sinti, die auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg an einer pädagogischen Berufsausbildung oder einer pädagogischen Qualifikation teilnehmen möchten. Gefördert werden z.B. pädagogische Berufe in den Bereichen Erziehung, Sozialassistenz oder Kinderpflege sowie Qualifikationen z.B. zur Tagesmutter/-vater. Das Stipendium umfasst eine monatliche finanzielle Unterstützung und die Teilnahme an Fortbildungen. Weiter wird eine persönliche Mentorenschaft und eine sozialpädagogische Begleitung angeboten. Es können sich Sinti oder Roma bewerben, die in Berlin oder Brandenburg leben, einen pädagogischen Beruf ergreifen oder an einer Qualifikation in diesem Bereich teilnehmen möchten. Bewerbungen sind auch möglich, wenn eine Ausbildung noch nicht begonnen worden ist, diese jedoch in Aussicht steht. Es besteht auch die Möglichkeit, für maximal sechs Wochen in das Stipendienprogramm aufgenommen zu werden, um Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Qualifikationskurs zu erhalten.

 

BEWERBUNG UND KONTAKT

Hildegard Lagrenne Stiftung
Prinzenstraße 85, ( Aufbauhaus) 
10969 Berlin 
Tel.: 030/894 056 60
Kontakt(at)lagrenne-stiftung.de
www.lagrenne-stiftung.de/index.php/stipendien/online-bewerbung

 

 

Bewerbung fortlaufend möglich
Antragstellung mind. 3 Monate vor Projektbeginn

Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen NS-Opfern

Die Stiftung EVZ fördert Begegnungen junger Menschen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Opfern des Nationalsozialismus. Sie vergibt Reisekostenzuschüsse an gemeinnützige Vereine und bürgerschaftliche Initiativen mit Sitz in Deutschland, die NS-Opfer aus dem Ausland zu Zeitzeugengesprächen einladen wollen.


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