AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN

Bewerbungsfrist: 1.7.2016

„Zwei Projekte zur Erarbeitung pädagogischer Materialien zur Verflechtung der Geschichte des Nationalsozialismus mit der Geschichte des Nahen Ostens“

Seit Beginn des 21. Jahrhunderts bewegen die Themen Globalisierung und Migration verstärkt wissenschaftliche und pädagogische Diskussionen über einen zeitgemäßen Umgang mit Geschichte. Inzwischen liegen vielfältige Erkenntnisse zu transnationalen Fragestellungen vor. Die Stiftung EVZ möchte pädagogische Materialien für die historisch-politische Bildung fördern, die verflechtungsgeschichtliche Perspektiven zwischen der Geschichte des Nationalsozialismus und der Geschichte des Nahen Ostens erarbeiten.


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Antragsformular

Kosten- und Finanzierungsplan

Bewerbungsfrist: 1.7.2016

Theaterprojekte mit Zeugnissen von Opfern des Nationalsozialismus


Mehr als 70 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs können nur noch wenige Überlebende des Nationalsozialismus persönlich ihre Erinnerungen weitergeben. Ihre Zeugnisse jedoch – Tagebücher und Briefe, Autobiografien, audiovisuelle Interviews, Gedichte, Kompositionen, Zeichnungen und Fotos – bieten uns Zugänge zu ihren spezifischen Perspektiven auf den Nationalsozialismus und seine Verbrechen. Die Stiftung EVZ tritt dafür ein, diese Perspektive, die erst spät gesellschaftliche Aufmerksamkeit fand, dauerhaft in der Erinnerungskultur zu verankern. 

Die Stiftung EVZ möchte Formen künstlerischer Aneignung von Zeugnissen anregen und fördert Theater- und Tanzschaffende, die solche Projekte mit den Mitteln der darstellenden Künste entwickeln.

 


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Bewerbungsfrist: 15.7.2016

Ausschreibung zur Erstellung von Handlungsempfehlungen im Kampf gegen Antisemitismus und Antiziganismus

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) schreibt in den Ländern Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Tschechische Republik, Ukraine und Ungarn die Erstellung von Handlungsempfehlungen im Kampf gegen Antisemitismus und Antiziganismus aus. Dazu gehört eine systematische Bestandsaufnahme von antisemitischen und antiziganistischen Phänomenen sowie von Gegenstrategien und zivilgesellschaftlichen Akteuren. 
Anträge können bis zum 15. Juli 2016 eingereicht werden. 


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Bewerbung fortlaufend möglich

Stipendien für in Deutschland lebende Sinti und Roma

Die Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) vergibt Stipendien an Roma und Sinti, die auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg an einer pädagogischen Berufsausbildung oder einer pädagogischen Qualifikation teilnehmen möchten. Gefördert werden z.B. pädagogische Berufe in den Bereichen Erziehung, Sozialassistenz oder Kinderpflege sowie Qualifikationen z.B. zur Tagesmutter/-vater. Das Stipendium umfasst eine monatliche finanzielle Unterstützung und die Teilnahme an Fortbildungen. Weiter wird eine persönliche Mentorenschaft und eine sozialpädagogische Begleitung angeboten. Es können sich Sinti oder Roma bewerben, die in Berlin oder Brandenburg leben, einen pädagogischen Beruf ergreifen oder an einer Qualifikation in diesem Bereich teilnehmen möchten. Bewerbungen sind auch möglich, wenn eine Ausbildung noch nicht begonnen worden ist, diese jedoch in Aussicht steht. Es besteht auch die Möglichkeit, für maximal sechs Wochen in das Stipendienprogramm aufgenommen zu werden, um Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Qualifikationskurs zu erhalten.

 

BEWERBUNG UND KONTAKT

Hildegard Lagrenne Stiftung
Prinzenstraße 85, ( Aufbauhaus) 
10969 Berlin 
Tel.: 030/894 056 60
Kontakt(at)lagrenne-stiftung.de
www.lagrenne-stiftung.de/index.php/stipendien/online-bewerbung

 

 

Antragstellung für Tagungskostenzuschüsse ist fortlaufend möglich

Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

 

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Bewerbung fortlaufend möglich
Antragstellung mind. 3 Monate vor Projektbeginn

Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen NS-Opfern

Die Stiftung EVZ fördert Begegnungen junger Menschen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Opfern des Nationalsozialismus. Sie vergibt Reisekostenzuschüsse an gemeinnützige Vereine und bürgerschaftliche Initiativen mit Sitz in Deutschland, die NS-Opfer aus dem Ausland zu Zeitzeugengesprächen einladen wollen.


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