AKTUELLE AUSSCHREIBUNGEN

Bewerbung fortlaufend möglich

Stipendien für in Deutschland lebende Sinti und Roma

Die Hildegard Lagrenne Stiftung (HLS) vergibt Stipendien an Roma und Sinti, die auf dem ersten oder zweiten Bildungsweg an einer pädagogischen Berufsausbildung oder einer pädagogischen Qualifikation teilnehmen möchten. Gefördert werden z.B. pädagogische Berufe in den Bereichen Erziehung, Sozialassistenz oder Kinderpflege sowie Qualifikationen z.B. zur Tagesmutter/-vater. Das Stipendium umfasst eine monatliche finanzielle Unterstützung und die Teilnahme an Fortbildungen. Weiter wird eine persönliche Mentorenschaft und eine sozialpädagogische Begleitung angeboten. Es können sich Sinti oder Roma bewerben, die in Berlin oder Brandenburg leben, einen pädagogischen Beruf ergreifen oder an einer Qualifikation in diesem Bereich teilnehmen möchten. Bewerbungen sind auch möglich, wenn eine Ausbildung noch nicht begonnen worden ist, diese jedoch in Aussicht steht. Es besteht auch die Möglichkeit, für maximal sechs Wochen in das Stipendienprogramm aufgenommen zu werden, um Unterstützung bei der Suche nach einer Ausbildung oder einem Qualifikationskurs zu erhalten.

 

BEWERBUNG UND KONTAKT

Hildegard Lagrenne Stiftung
Prinzenstraße 85, ( Aufbauhaus) 
10969 Berlin 
Tel.: 030/894 056 60
Kontakt(at)lagrenne-stiftung.de
www.lagrenne-stiftung.de/index.php/stipendien/online-bewerbung

 

 

Antragsfrist: 15. Oktober 2016 - Antragstellung für Tagungskostenzuschüsse ist fortlaufend

Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

 

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Bewerbung fortlaufend möglich
Antragstellung mind. 3 Monate vor Projektbeginn

Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen NS-Opfern

Die Stiftung EVZ fördert Begegnungen junger Menschen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Opfern des Nationalsozialismus. Sie vergibt Reisekostenzuschüsse an gemeinnützige Vereine und bürgerschaftliche Initiativen mit Sitz in Deutschland, die NS-Opfer aus dem Ausland zu Zeitzeugengesprächen einladen wollen.


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