Förderprogramm

Menschen Rechte Bilden

Förderprogramm für Menschenrechtsbildung durch historisches Lernen

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 war eine grundlegende Antwort auf historisches Unrecht, insbesondere auf die nationalsozialistischen Verbrechen und den Zweiten Weltkrieg. Die Durchsetzung der Menschenrechte bleibt eine Aufgabe über die Gegenwart hinaus.

Mit dem Programm „Menschen Rechte Bilden“ leistet die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ einen spezifischen Beitrag zur Verbindung von Menschenrechtsbildung mit historischem Lernen und der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus.

Menschen Rechte Bilden - Publikationen zur Verbindung von Menschenrechtsbildung und historischem Lernen

Menschen Rechte Bilden - Publikationen zur Verbindung von Menschenrechtsbildung und historischem Lernen

Die Zusammenstellung informiert über die Vielfalt der seit 2010 entstandene Materialien zur Verbindung von Menschenrechtsbildung und historischen Lernen vor dem Hintergrund der nationalsozialistischen Verbrechen. Die Übersicht enthält deutsch-, englisch-, polnisch-, hebräisch-, russisch-, ukrainisch- und tschechisch-sprachige Publikationen. Mit diesem Online Angebot möchten wir die Bildungsmaterialien bekannt machen, ihr Auffinden erleichtern und zu ihrem Gebrauch anregen. 

Zum Download

Ausgewählte Projekte

Menschenrechtsbildung für Mitarbeitende staatlicher Institutionen

Die KZ-Gedenkstätte Hamburg-Neuengamme hat berufsspezifische Seminarkonzepte und Materialien für die Zielgruppen Polizei, Justiz, Verwaltung und Militär herausgegeben. Ausgehend von der Rolle der jeweiligen Institution im Nationalsozialismus werden aktuelle Menschenrechtsfragen und Handlungsoptionen behandelt. mehr

Ausstellung: Kampagne gegen Homophobie in Polen

Fortsetzung der Wanderausstellung ''Von der Ermordung Homosexueller in Hitlers Konzentrationslagern zu den Menschenrechten von Schwulen, Lesben und Transgender heute'' in Polen.

CHANGE: Combining History Learning and Human Rights Education

Erarbeitung eines internationalen Handbuches zur Verbindung von Menschenrechtsbildung mit historischem Lernen für schulische und außerschulische Bildung, Universitäten, Museen und Gedenkstätten.
Veröffentlichung im Sommer 2016
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Jüdisch-Arabische Jugendbegegnungen zum Holocaust und zu Menschenrechten

Fortsetzung des Projekts zur Förderung von Verständnis, Demokratie und Menschenrechten in der Schule

Zielsetzung

Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte von 1948 war eine grundlegende Antwort auf historisches Unrecht, insbesondere auf die nationalsozialistischen Verbrechen und den zweiten Weltkrieg. Die Durchsetzung der Menschenrechte bleibt eine Aufgabe über die Gegenwart hinaus.

 

Mit dem Programm „Menschen Rechte Bilden“ leistete die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ einen spezifischen Beitrag zur Verbindung von Menschenrechtsbildung mit historischem Lernen und der Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus.

 

 

Ziele des Programms waren

 

·         Aktuelle Menschenrechtsfragen in Beziehung zu historischen Erfahrungen, insbesondere den Lehren aus dem Nationalsozialismus setzen

 

·         Nachhaltige und innovative Bildungsmaterialien entwickeln, die den Schutz der Menschenrechte befördern

 

·         Den internationalen Diskurs zur Verbindung von Menschenrechtsbildung mit NS-Geschichte stärken

Was wurde gefördert?

Nationale und Internationale Projekte wie

  • Bildungsprojekte für Jugendliche und Multiplikatoren sowie spezielle Zielgruppen wie Polizisten und Mitarbeiter von Behörden, Journalisten 
  • Projekttage, Lehrmaterialien und Lernprogramme
  • Projektideen, die nachhaltig, produkt- und ergebnisorientiert sind  

Mitglieder der Jury

Prof. Monique Eckmann, Soziologin mit Schwerpunkten Bildungsperspektiven im Bereich Rassismus, Antisemitismus und Rechtsextremismus; Mitglied der Schweizer Delegation der "Task Force for International Cooperation on Holocaust Education, Remembrance and Research", Genf (Schweiz).

 

Annegret Ehmann, Historikerin und Pädagogin mit den Schwerpunkten Geschichte und Politische Bildung, Berlin.

 

Dr. Rainer Huhle, Politikwissenschaftler mit den Schwerpunkten Geschichte der Menschenrechte, Menschenrechtsbildung, Erinnerungspolitik und Lateinamerika, Gründungsmitglied des Nürnberger Menschenrechtszentrums, Mitglied im UN-Ausschuss gegen das gewaltsame Verschwindenlassen, Nürnberg.

 

Prof. Dr. Zdzislaw Kedzia, Lehrstuhl für Verfassungsrecht, Mitglied im UN-Komitee für Wirtschaftliche, Soziale und Kulturelle Rechte, Poznan (Polen).

 

Prof. Dr. Anja Mihr, Politikwissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Transitional Justice, Menschenrechte, Demokratisierung und Menschenrechtsbildung, Universität Utrecht (Niederlande).

 

Die Jury begutachtete die Projektvorschläge nach folgenden Kriterien:

  • Bedarf und Notwendigkeit des Projektes
  • Relevanz der menschenrechtlichen Fragestellung in der Gegenwart
  • Relevanz der historischen Bezüge
  • überzeugende Verbindung zwischen Menschenrechtsbildung und historischem Lernen
  • konkrete Projektaktivitäten, methodisches und didaktisches Vorgehen, Lernprozess
  • Nachhaltigkeit, Ergebnis- und Produktorientierung,
  • Innovation, Originalität, Experimentierfreudigkeit
  • Wirtschaftlichkeit der Kostenplans
  • Erfahrungen des Antragstellers in der Menschenrechtsbildung und in historisch/ politischer Bildung

Status

Eine Förderung von weiteren neuen Projekten ist leider nicht möglich, da das Programm beendet wird.

Übersicht der Projekte seit 2010

zu der Liste

Broschüre "Menschen Rechte Bilden"
Publikation "Human Rights and History: a challenge for Education"

ANSPRECHPARTNERIN

Christa Meyer

Programmleiterin

Menschen Rechte Bilden

meyer(at)stiftung-evz.de

Tel.:+49 (0)30 25 92 97-73

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11