EUROPEANS FOR PEACE. Looking back and moving forward
FÖRDERPROGRAMM FÜR INTERNATIONALE JUGENDPROJEKTE
Die Stiftung EVZ fördert im Programm EUROPEANS FOR PEACE internationale Schul- und Jugendprojekte zwischen Deutschland und den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Israel. In den Projekten beschäftigen sich die Jugendlichen mit den Themen Diskriminierung und Verfolgung im Nationalsozialismus und/oder mit aktuellen Fragen von Diskriminierung. Schul- und Jugendgruppen sind aufgerufen, sich in internationaler Partnerschaft mit einer Schule oder einem außerschulischen Bildungsträger um die Förderung ihres gemeinsamen Projektvorhabens zu bewerben.
EUROPEANS FOR PEACE stärkt das geschichtsbewusste Engagement Jugendlicher für Menschenrechte und Völkerverständigung.
Geförderte Projekte
Thema 2013: Diskriminierung: Augen auf!
EUER PROJEKT ZU AUSGRENZUNG DAMALS - UND HEUTE
Bezugspunkt für die Projektarbeit ist der Artikel 2 (Diskriminierungsverbot) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Er fordert, dass jeder ohne Unterschied »etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer und sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen« Anspruch auf die Menschenrechte hat.
Gefördert werden internationale Jugendprojekte zur Geschichte der Diskriminierung und Verfolgung im Nationalsozialismus und/oder zu aktuellen Fragen der Diskriminierung in unseren durch Vielfalt geprägten Gesellschaften.
Die Projekte können einen historischen oder gegenwartsbezogenen Zugang zum Thema wählen sowie beide Herangehensweisen miteinander verbinden. Historische Bezugspunkte sind die Diskriminierung, Verfolgung und Vernichtung von Minderheiten im Nationalsozialismus und im II. Weltkrieg. Die Jugendlichen verständigen sich über Lehren aus dieser Geschichte. Gegenwartsbezogen setzen sich die Projekte mit heutigen Formen der Diskriminierung und entsprechenden Ideologien von Ungleichheit auseinander, wie beispielsweise Antisemitismus, Antiziganismus oder Homophobie. Die Projekte zeigen, wie sich Einzelne in ihrer Lebenswelt aktiv gegen Diskriminierung und für den Respekt und den Schutz von Minderheiten einsetzen können.
Was wird gefördert?
Folgende Kosten werden durch das Programm übernommen:
- Reisekosten der Gruppen zu den internationalen Projektbegegnungen
- Unterbringungs- und Verpflegungskosten
- Sachmittel für die Erarbeitung eines Projektproduktes und für die Präsentation der Ergebnisse
- Personalkosten für Projektleitung, Fachkräfte und Dolmetscher in begrenztem Umfang
Neben der finanziellen Förderung bietet EUROPEANS FOR PEACE eine Fortbildung für jugendliche und erwachsene Projektverantwortliche im Vorfeld der Projektdurchführung an. In mehrtägigen internationalen Seminaren können sie sich in der inhaltlichen und methodischen Projektarbeit weiterbilden.
Wer kann sich bewerben?
- Schul- und Jugendgruppen aus Deutschland gemeinsam mit einem Partner aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa oder Israel
- bi- und trinationale Projekte
- Jugendliche im Alter von 14 bis 21 Jahren gemeinsam mit ihren Pädagogen/Projektleitern (keine Förderung von Studierenden)
Die Bewerbung bei EUROPEANS FOR PEACE erfolgt mit einer Projektskizze. Das Formular hierfür kann unter www.europeans-for-peace.de heruntergeladen werden. Dort gibt es auch viele Anregungen für die Partnersuche, Projektentwicklung und –planung.
Einsendeschluss für Projektskizzen ist der 1. Januar 2013.
Die Projektideen werden von einer Experten-Jury im Frühjahr 2013 bewertet. Zur Förderung ausgewählte Projekte werden zwischen August 2013 und August 2014 durchgeführt.
Wir stehen gerne beratend zur Seite.
Für weitere Details besuchen Sie uns auf: www.europeans-for-peace.de
