Förderprogramm

Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Erinnern an nationalsozialistisches Unrecht

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.

Was wird gefördert?

1) Internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich in Ausstellungen, Dokumentationen, Dokumentarfilmen sowie sonstigen Formaten mit der NS-Zwangsarbeit auseinandersetzen und dazu beitragen, das Thema dauerhaft in der europäischen Erinnerungskultur zu verankern.

detaillierte Ausschreibung

 

2) Internationale Konferenzen, die kontextübergreifend das Thema NS-Zwangsarbeit oder „vergessener NS-Opfergruppen“ behandeln.

detaillierte Ausschreibung

 

3) Vorrangig internationale Projekte unter Beteiligung deutscher Partner, die sich der Erinnerung an „vergessene“ NS-Opfergruppen widmen. Im Jahrgang  2016/17 werden dabei primär Projekte zur Erinnerung an die Opfer der NS-„Euthanasie“ ,an die Verfolgungsgeschichte der sowjetischen Kriegsgefangenen sowie zwangsgermanisierter Kinder gefördert.

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Geförderte Projekte

Graphic Novel: Redrawing Stories from the Past

Im Rahmen des Projektes erforschen KünstlerInnen und Jugendliche aus verschiedenen europäischen Ländern die gemeinsame Vergangenheit und Gegenwart in Comics. mehr

Wer kann gefördert werden?

Projektbewerbungen können von Bildungseinrichtungen, Museen, Gedenkstätten, Archiven, zivilgesellschaftlichen Initiativen, gemeinnützigen Organisationen, Geschichtswerkstätten u. a. eingereicht werden.

Kriterien und Standards

Die Projekte verfolgen einen multiperspektivischen Ansatz und tragen dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses bei.

Status

Bewerbungsfrist für die beiden Ausschreibung zur Erinnerung an "vergessene" NS-Opfer und zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit ist der 15.10.2016.
Konferenzzuschüsse können laufend beantragt werden.

Übersicht der Projekte

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Ansprechpartner

Martin Bock

Programmleitung

zavo@stiftung-evz.de

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-48

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11

Ansprechpartnerin

Leonore Martin

Programmleitung

zavo@stiftung-evz.de

Tel.: +49 (0)30 25 92 97-45

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11