Förderprogramm

Begegnungen mit Zeitzeugen

Förderprogramm für Begegnungen mit ehemaligen Zwangsarbeitern und anderen Opfern des Nationalsozialismus.

Seit 2002 wurden insgesamt 1049 Projekte gefördert (Stand: 31.12.2015). Damit konnten bereits etwa 6.539 Zeitzeugen nach Deutschland reisen und in spannenden Begegnungen ihre Geschichte erzählen.

Zielsetzung

Begegnungen mit Opfern des Nationalsozialismus sollen eine Geste der Versöhnung ermöglichen und die Erinnerung an das nationalsozialistische Unrecht wach halten. 

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) unterstützt seit 2002 Einladungen ehemaliger Zwangsarbeiter und anderer Opfer des Nationalsozialismus nach Deutschland. Vornehmlich junge Menschen werden so ermutigt, sich mit den Lebensgeschichten der Zeitzeugen auseinanderzusetzen.

Was wird gefördert?

Begegnungsprojekte werden durch Zuschüsse zu den Fahrt- und Verpflegungskosten gefördert.

 

Aktive und eigenständige Projektarbeit von Jugendlichen oder jungen Erwachsenen kann zusätzlich mit einem kleineren Betrag bezuschusst werden.

Wer kann sich bewerben?

Unterstützt werden können gemeinnützige Vereine und bürgerschaftliche Initiativen mit Sitz in Deutschland, die NS-Opfer aus dem Ausland nach Deutschland einladen.


Anträge für Begegnungsprojekte können laufend eingereicht werden. Bitte beachten Sie, dass Ihr Antrag spätestens zwei Monate vor Projektbeginn bei uns eingehen muss. Berücksichtigen Sie in Ihrer Planung außerdem, dass pro Antragsteller nur ein Antrag pro Jahr bewilligt werden kann. Mehrere Projekte müssen also gesammelt beantragt werden.

 

 

Status

Bewerbung fortlaufend möglich
Antragstellung mind. 3 Monate vor Projektbeginn

Übersicht der Projekte seit 2010

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Kontakt

Dr. Valentina Valtchuk

Programmleiterin

Valtchuk(at)stiftung-evz.de

Tel.:+49 (0)30 25 92 97-47

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11