Die Berliner Journalistenvereinigung n-ost ist von russischen Behörden zu einer sogenannten „unerwünschten Organisation“ erklärt worden. Damit gehört n-ost zu den mittlerweile mehr als 30 deutschen Organisationen aus Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Journalismus und Politik, welche auf dieser Liste stehen. 

Die Einstufung bedeutet faktisch ein Verbot der Organisationen in Russland. Die „unerwünschten Organisationen“ und jene, die für sie arbeiten und mit ihnen kooperieren, können mit Geld- bis hin zu Freiheitstrafen belangt werden.

n-ost wie auch unsere anderen Partner, die von Russland kriminalisiert worden sind, haben unsere volle Solidarität und Unterstützung. 

Das Verbot von Grundrechten ist einmal mehr zum Mittel der hybriden Kriegsführung Russlands geworden. Gleichzeitig zeigt der Vorgang, wie wichtig das Bildungsagenda NS-Unrecht-Projekt History Unit: Reframing Queer Narratives in Media von n-ost gerade jetzt ist. Denn die Verfolgung queerer Menschen ist noch heute traurige politische Realität: 2023 hat der Oberste Gerichtshof in Russland die sogenannte „internationale LGBT-Bewegung“ als extremistisch eingestuft. 

Zur Listenansicht