© Viktor Tschowka
Am 2. August gedenken Sinti:ze und Rom:nja in Auschwitz, sowie an vielen Orten der Ukraine, der Verfolgung und Ermordung von rund 500.000 Sinti:ze und Rom:nja während der NS-Zeit. Heute kämpfen Rom:nja in der Ukraine erneut um ihr Überleben, auch als Soldat:innen an der Front. Viele Aktivist:innen engagieren sich mit Hilfe der Stiftung EVZ seit vielen Jahren für die Überlebenden des Genozids an den Rom:nja und ihre Nachkommen.
In diesen Monaten erhalten elf weitere Selbstorganisationen in der Ukraine und der Republik Moldau eine Förderung: Die NGO Romano Drom versorgt 34 Rom:nja-Überlebende aus den Städten Irpin, Butscha, Hostomel und Borodjanka mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Sie erhalten zudem Hilfe bei der Reparatur ihrer Häuser sowie juristische und psychologische Unterstützung. Die Stiftung „Neue Generation“ aus Uzhhorod organisiert Zeitzeug:innengespräche mit acht Überlebenden für einen Dokumentarfilm sowie ein dreimonatiges Leadership-Training für 20 junge Rom:nja.
Und im Jahr 2026 werden auch zehn junge Aktivist:innen aus der NGO KURS in Cherson an den Gedenkveranstaltungen in Auschwitz teilnehmen.
