Neues aus der Stiftung EVZ

Interviews

In unserer Interviewreihe “3 Fragen an…” berichten Projektträger und Partner:innen, was ausgewählte Förderansätze aus ihrer Sicht vor Ort bewirken - und bieten Hintergründe zu aktuellen Themen.

Jetzt Hintergründe entdecken!

Unsere Termine

Unsere Termine


  1. Ausstellungen auf Tour

    Die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ermöglicht eine immersive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von NS-Überlebenden. Mithilfe digitaler Formate und dem Einsatz von VR-Brillen werden neue, zukunftsorientierte Zugänge zu Erinnerung geschaffen und Fragen nach Vermittlung und Authentizität reflektiert. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026 im Jüdischen Museum in Schwedt zu sehen.

  2. Dekoder-gGmbH

    Letzter Halt: Flossenbürg
    Das crossmediale Projekt „Letzter Halt: Flossenbürg“ widmet sich der Geschichte der heute teilweise nicht mehr existierenden Eisenbahnstrecke von Weiden nach Flossenbürg in der Oberpfalz. Seit 1938 wurde sie für den Transport von Zehntausenden KZ-Häftlingen sowie für den Abtransport der Erzeugnisse ihrer Zwangsarbeit genutzt. Die Strecke Weiden–Flossenbürg entwickelte sich zu einer der wichtigsten Verbindungen zwischen dem KZ-Flossenbürg und anderen Lagern.

  3. Volkshochschule Meppen gGmbH

    Spuren der Nachbarn sichtbar machen
    Wir erforschen die Rolle des Bahnhofs Meppen in der NS-Zeit: als Deportationsstelle für Juden, Sinti und Roma, als Ankunftsort von Zwangsarbeitern, Häftlingen und Kriegsgefangenen sowie als Umstiegsbahnhof zu privaten Bahnen. Unser Projekt macht diese Spuren sichtbar: durch biografisches Storytelling, interaktive Karten, Ausstellungen, Installationen und Workshops. Fotos und Quellen aus Archiven sowie Beiträge von Geschichtswerkstätten und Initiativen fließen in digitale und analoge Bildungsmaterialien ein. Studentische Hilfskräfte und Historiker vertiefen die Forschung zur Reichsbahn und lokalen Bahngesellschaften. Formate wie Führungen, Kreativ-Workshops, Vorträge und Diskussionen binden die Öffentlichkeit ein. Ziel ist es, politische Bildung niedrigschwellig zu vermitteln, lokale Geschichte zugänglich zu machen und die Nachgeschichte sowie den Umgang mit Erinnerungsorten kritisch zu beleuchten als auch die Reflexion anzustoßen.


  4. Junges Engagement

    Die Civic Action Summer School der Stiftung EVZ bringt engagierte junge Menschen aus ganz Europa in Weimar zusammen. Sie bietet Raum, um sich mit Fragen von Demokratie, Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen – und eigene Initiativen gezielt weiterzuentwickeln. Angesichts wachsender Herausforderungen für demokratische Zivilgesellschaften in Europa setzt die Summer School auf praxisnahes Empowerment: In Workshops und im Austausch mit anderen Teilnehmenden werden Kompetenzen in Projektdesign, Umsetzung und Kommunikation gestärkt.
    Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, aus Europa, hast erste Engagementerfahrungen und Lust auf eine inspirierende Woche zum Thema Civic Action?

  5. Deutsches Theater in Göttingen GmbH

    Ein Bahnhof ohne Erinnerung
    Am ehemaligen Güterbahnhof Göttingen entsteht ein Theaterstück, das Erinnerung, Verantwortung und Kultur verbindet. Heute erinnert vor Ort kaum etwas an die Verbrechen, die hier stattfanden. Das Deutsche Theater Göttingen widmet sich im Projekt „MemoRails“ der Geschichte von Bahnhöfen als alltäglichen Orten der NS-Verfolgung und macht die Schicksale der Menschen sichtbar. Im Zentrum stehen Göttinger Einzel- und Familienschicksale: Zeitzeug*innen-Berichte und Deportationen erhalten Gestalt – sowohl die der Verfolgten, die von hier in Konzentrationslager verschleppt wurden, als auch die der Zwangsarbeiterinnen, die ankamen und in der Rüstungsindustrie ausgebeutet wurden. Heute dient der Ort als Probebühne und soll zu einem lebendigen Erinnerungsraum werden. Gemeinsam mit Museen und Historiker*innen sammelt das Theater Fakten und persönliche Zeugnisse und entwickelt neue künstlerische Zugänge zu den NS-Verbrechen. Die Inszenierung macht den Bahnhof zum Ort der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit

  6. Stadtverwaltung Meiningen

    Spurensuche
    Zwangsarbeit ist in Meiningen kein Thema. Den blinden Fleck in der Vergangenheit unserer Stadt wollen wir sichtbar machen, denn in Meiningen und den umliegenden Dörfern hat es Zwangsarbeiter:innen gegeben, vor allem am RAW sowie in privaten Haushalten. Im Frühjahr 1945 hielten sich in Meiningen knapp 6.000 Menschen aus Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Sowjetunion. Polen, Griechenland, Tschechoslowakei, Ungarn, Armenien und Italien auf.

Sie wollen über Veranstaltungen der Stiftung EVZ informiert bleiben?

Persönliche Daten