Neues aus der Stiftung EVZ

  1. Drei Fragen an... Dr. Elke Gryglewski

    Im Interview spricht Dr. Elke Gryglewski von der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten über das im Rahmen der Bildungsagenda NS-Unrecht geförderter Projekt „Recht ist, was dem Staat nützt – Historische Bildung als Voraussetzung demokratischen Handelns in Niedersachsen“.

  2. Humanity in Action: Stipendiat:innen zu Gast bei der Stiftung EVZ

    Am 14. Juni heißt die Stiftung EVZ ganz besondere Gäste willkommen: 20 Stipendiat:innen des European Fellowship Programms von Humanity in Action werden an diesem Tag in die Stiftung kommen, um mehr über die ihre Arbeit zu erfahren. Vor dem Besuch werden die Stipendiat:innen drei Holocaust-Denkmäler besichtigen und der Opfer des NS gedenken.

  3. Queerfeindlichkeit in Geschichte und Gegenwart: Das geht uns was an!

    Die Villa ten Hompel entwickelt Seminare für Polizei, Verwaltung und Justiz, in denen es u.a. um die Bekämpfung von und Sensibilisierung für antisemitische, rassistische, antiziganistische und queerfeindliche Denk- und Verhaltensweisen geht. Lesen Sie hier den Gastbeitrag "Queerfeindlichkeit in Geschichte und Gegenwart: Das geht uns was an!".

  4. Theater der Jungen Welt: ON THE OTHER SIDE feiert Premiere

    Der erste Teil des Theaterprojektes „MIRROR // MIRROR“ hatte im Mai Premiere: ein interaktives Format zwischen Theater und Planspiel vom Künstlerkollektiv VERAVOEGELIN, das gemeinsam mit seinem Publikum erkundet, warum Soziale Netzwerke so häufig Desinformation, Verschwörungsideologie und Extremismus begünstigen.

  5. Onboarding Memories: Workshop der Europäischen Akademie Berlin

    Beim Workshop der Europäischen Akademie Berlin haben Teilnehmende aus Polen, Frankreich und Deutschland gelernt, wie sie mit 360 Grad-Kamera, Laptop und Neugier virtuelle Räume bauen können. Im Rahmen des Projekts Onboarding Memories sollen sie so befähigt werden, selbst auf historische Spurensuche vor ihrer Haustür zu gehen.

  6. Unterstützung für Romani Überlebende der NS-Verfolgung

    Seit 2018 fördert die Stiftung EVZ ADIS Muntenia im Süden Rumäniens. Die Romani Selbstorganisation berät Überlebende der NS-Verfolgung und ihre Angehörigen. Außerdem unterstützt sie diese mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln und Medikamenten. ADIS Muntenia arbeitet eng mit Schulen zusammen zur Verfolgungsgeschichte und Ermordung der Rom:nja durch.

  7. MEET UP! Youth for Partnership lädt junge Expert:innen aus Europa ein

    Die Stiftung EVZ hat 13 engagierte junge Menschen aus sieben Ländern nach Berlin geladen. Bei dem Treffen im Rahmen des Programms MEET UP! Youth for Partnership ging es vor allem um eines: junge Menschen aktiv in Planungs- und Entscheidungsprozesse zu involvieren und ihrer Meinung Gewicht zu geben.

  8. Drittes Netzwerktreffen des Projekts „(In) Visible Stories“

    Das Projekt „(In) Visible Stories“ von ZukunftPlus e.V. will die wenig bekannte Geschichte von maghrebinischen Zwangsarbeiter:innen im Nationalsozialismus in den Communities weitererzählen, verbreiten und an sie erinnern. Projektleiterin Mariam Belyouaou berichtet über das dritte Netzwerktreffen.

    Screenshot einer Online-Konferenz mit mehreren Teilnehmenden und einer Präsentation

Interviews

In unserer Interviewreihe “3 Fragen an…” berichten Projektträger und Partner:innen, was ausgewählte Förderansätze aus ihrer Sicht vor Ort bewirken - und bieten Hintergründe zu aktuellen Themen.

Jetzt Hintergründe entdecken!

Unsere Termine

Unsere Termine


  1. Ausstellungen auf Tour

    Die Wanderausstellung „trotzdem da!“ der Gedenkstätte Lager Sandbostel erzählt die Lebensgeschichten von Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs oder in der frühen Nachkriegszeit aus sogenannten verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter:innen hervorgingen. Damit rückt sie bislang wenig beachtete biografische Erfahrungen in den Fokus und ist bis 1. Juli 2026 in der Gedenkstätte Gestapokeller und Augustaschacht e.V. zu sehen. Weitere Tour-Termine stehen bereits fest.


  2. Ausstellungen auf Tour

    Die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ermöglicht eine immersive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von NS-Überlebenden. Mithilfe digitaler Formate und dem Einsatz von VR-Brillen werden neue, zukunftsorientierte Zugänge zu Erinnerung geschaffen und Fragen nach Vermittlung und Authentizität reflektiert. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026 im Jüdischen Museum in Schwedt zu sehen.

  3. Filmtipp

    Der Dokumentarfilm DAS UNGESAGTE setzt sich mit dem langen Schweigen in Deutschland nach 1945 über Beteiligung und Mitverantwortung am NS-Regime auseinander. Im Zentrum stehen persönliche Erinnerungen, die bis in die Gegenwart nachwirken, sowie die Perspektiven jüdischer Überlebender. Der Film entstand unter der Regie von Patricia Hector und Lothar Herzog und wurde im Rahmen des gleichnamigen Bildungsagenda-Projekts gefördert.
    Bundesweit ist er weiterhin in ausgewählten Kinos zu sehen. Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wird der Film in Berlin im Bali Kino gezeigt. Ergänzend zum Kinoprogramm bietet das Projekt auch Workshops zum Film für Schulen, Bildungseinrichtungen und Organisationen an, die individuell angefragt werden können.

  4. NETTZ.Gespräch

    Im Rahmen eines Kooperationsprojekts haben sich Das NETTZ und die Stiftung EVZ gemeinsam mit Expert:innen der historisch-politischen Bildung in einem Werkstattprozess mit Geschichtsrevisionismus in digitalen Räumen beschäftigt. Im Fokus stand die Frage, wie historisch-politische Bildungsarbeit auf Social Media gestärkt werden kann, um Geschichtsrevisionismus wirksam entgegenzutreten.
    Am 13. Mai stellen wir erste Erkenntnisse sowie Vorschläge für einen praxisorientierten Leitfaden vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein.

  5. Workshop

    Die Touro University Berlin und das Internationale Auschwitz Komitee laden zu einer besonderen Erinnerungswerkstatt in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein: Im Mittelpunkt stehen über 50 Zeitzeug:innengespräche mit Holocaust-Überlebenden und ihren Familien aus Polen, Deutschland, Israel, Belgien und der ehemaligen Sowjetunion – geführt im Rahmen des Bildungsagenda-Projekts „Wirkung der Wiedergutmachung“.
    Die Werkstatt von 14:00 bis 17:30 Uhr richtet sich an Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung, Lehrkräfte sowie Fachkräfte in Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen. Um 18 Uhr wird das Buch „Die Wirkung der Wiedergutmachung. Internationale Perspektiven auf die Erfahrungsgeschichte der deutschen Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht“ öffentlich vorgestellt.


  6. Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

    Im Rahmen des Programms „JUGEND erinnert vor Ort & engagiert" kehrt das internationale und interdisziplinäre Erinnerungs- und Performanceprojekt „Sound in the Silence – Raise your Voice" im Juni in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zurück. In dieser Ausgabe entwickeln Studierende der Freien Universität Berlin und der Hochschule Coburg gemeinsam mit Künstler:innen verschiedener Disziplinen eine Performance. Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte der Ravensbrück-Überlebenden Emmie Arbel, die von Barbara Yelin in der Graphic Novel „Die Farbe der Erinnerung" festgehalten wurde.

    Die öffentlichen Abschlussperformances finden am 19. Juni um 17 Uhr sowie am 20. Juni um 11 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Im Anschluss sind alle Zuschauer:innen herzlich zu einem kurzen Nachgespräch mit den Performer:innen eingeladen.


  7. Junges Engagement

    Die Civic Action Summer School der Stiftung EVZ bringt engagierte junge Menschen aus ganz Europa in Weimar zusammen. Sie bietet Raum, um sich mit Fragen von Demokratie, Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen – und eigene Initiativen gezielt weiterzuentwickeln. Angesichts wachsender Herausforderungen für demokratische Zivilgesellschaften in Europa setzt die Summer School auf praxisnahes Empowerment: In Workshops und im Austausch mit anderen Teilnehmenden werden Kompetenzen in Projektdesign, Umsetzung und Kommunikation gestärkt.
    Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, aus Europa, hast erste Engagementerfahrungen und Lust auf eine inspirierende Woche zum Thema Civic Action?

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