Neues aus der Stiftung EVZ

  1. Drei Fragen an... Dr. Kateryna Kobchenko

    Dr. Kateryna Kobchenko vom Online-Archiv „Zwangsarbeit 1939-1945“ der Freien Universität Berlin spricht über eine neue Interview-Teilsammlung, in der west-ukrainischen Zwangsarbeiter:innen über ihre Erfahrungen berichten.

    Portrait-Foto von Dr. Kateryna Kobchenko
  2. Online-Mitschnitt: Education for Tomorrow – Remember, Participate, Engage

    Die Stiftung EVZ unterstützt Akteur:innen der internationalen Bildungsarbeit in ganz Europa dabei, Antworten auf die großen Herausforderungen der Gegenwart zu finden – und brachte sie zu diesem Zweck bei einem Online-Fachtag Ende Juni zusammen. Die Gespräche mit Expert:innen, die im Rahmen des digitalen Symposiums stattfanden, sind jetzt online.

  3. Geschichtsvermittlung online: Handreichung zur digitalen Arbeit an Gedenkstätten

    Geschichtsvermittlung online kann vielfältig und nachhaltig sein – macht aber neue Methoden, Instrumente und inhaltliche Anpassungen erforderlich. Dazu bietet eine Handreichung von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. viele praktische Beispiele. Die Stiftung EVZ fördert das Projekt im Rahmen des Programms JUGEND erinnert des Auswärtigen Amts.

  4. Vidnova: MitOst sucht Aufnahmeorganisationen für Stipendiat:innen

    Das durch die Stiftung EVZ initiierte Vidnova-Stipendium ermöglicht es aus der Ukraine geflüchteten Aktivist:innen, sich im Exil ein Jahr lang weiter zu engagieren. Dabei kooperieren die Stipendiat:innen mit Selbstorganisationen, Beratungsstellen und Vereinen in verschiedenen Ländern Europas.

  5. Drei Fragen an... Annette Schavan

    Annette Schavan, Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung EVZ, spricht im Interview mit uns über das "Zwischenjahr 2021" und was der Gründungsauftrag der Stiftung mit der Zukunft zu tun hat.

  6. Offizieller Kinostart des Dokumentarfilms DAS ZELIG

    Im Münchner „Café Zelig“ treffen sich jede Woche Überlebende von NS-Verfolgung. Die Stiftung EVZ fördert den Treffpunkt der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern seit Gründung im Jahr 2016. Die Filmemacherin Tanja Cummings hat das Café Zelig filmisch begleitet. Der daraus entstandene Dokumentarfilm ist aktuell in Kinos zu sehen.

Interviews

In unserer Interviewreihe “3 Fragen an…” berichten Projektträger und Partner:innen, was ausgewählte Förderansätze aus ihrer Sicht vor Ort bewirken - und bieten Hintergründe zu aktuellen Themen.

Jetzt Hintergründe entdecken!

Unsere Termine

Unsere Termine


  1. Ausstellungen auf Tour

    Die Wanderausstellung „trotzdem da!“ der Gedenkstätte Lager Sandbostel erzählt die Lebensgeschichten von Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs oder in der frühen Nachkriegszeit aus sogenannten verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter:innen hervorgingen. Damit rückt sie bislang wenig beachtete biografische Erfahrungen in den Fokus und ist bis 1. Juli 2026 in der Gedenkstätte Gestapokeller und Augustaschacht e.V. zu sehen. Weitere Tour-Termine stehen bereits fest.


  2. Ausstellungen auf Tour

    Die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ermöglicht eine immersive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von NS-Überlebenden. Mithilfe digitaler Formate und dem Einsatz von VR-Brillen werden neue, zukunftsorientierte Zugänge zu Erinnerung geschaffen und Fragen nach Vermittlung und Authentizität reflektiert. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026 im Jüdischen Museum in Schwedt zu sehen.

  3. Filmtipp

    Der Dokumentarfilm DAS UNGESAGTE setzt sich mit dem langen Schweigen in Deutschland nach 1945 über Beteiligung und Mitverantwortung am NS-Regime auseinander. Im Zentrum stehen persönliche Erinnerungen, die bis in die Gegenwart nachwirken, sowie die Perspektiven jüdischer Überlebender. Der Film entstand unter der Regie von Patricia Hector und Lothar Herzog und wurde im Rahmen des gleichnamigen Bildungsagenda-Projekts gefördert.
    Bundesweit ist er weiterhin in ausgewählten Kinos zu sehen. Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wird der Film in Berlin im Bali Kino gezeigt. Ergänzend zum Kinoprogramm bietet das Projekt auch Workshops zum Film für Schulen, Bildungseinrichtungen und Organisationen an, die individuell angefragt werden können.

  4. NETTZ.Gespräch

    Im Rahmen eines Kooperationsprojekts haben sich Das NETTZ und die Stiftung EVZ gemeinsam mit Expert:innen der historisch-politischen Bildung in einem Werkstattprozess mit Geschichtsrevisionismus in digitalen Räumen beschäftigt. Im Fokus stand die Frage, wie historisch-politische Bildungsarbeit auf Social Media gestärkt werden kann, um Geschichtsrevisionismus wirksam entgegenzutreten.
    Am 13. Mai stellen wir erste Erkenntnisse sowie Vorschläge für einen praxisorientierten Leitfaden vor und laden zur gemeinsamen Diskussion ein.

  5. Workshop

    Die Touro University Berlin und das Internationale Auschwitz Komitee laden zu einer besonderen Erinnerungswerkstatt in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein: Im Mittelpunkt stehen über 50 Zeitzeug:innengespräche mit Holocaust-Überlebenden und ihren Familien aus Polen, Deutschland, Israel, Belgien und der ehemaligen Sowjetunion – geführt im Rahmen des Bildungsagenda-Projekts „Wirkung der Wiedergutmachung“.
    Die Werkstatt von 14:00 bis 17:30 Uhr richtet sich an Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung, Lehrkräfte sowie Fachkräfte in Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen. Um 18 Uhr wird das Buch „Die Wirkung der Wiedergutmachung. Internationale Perspektiven auf die Erfahrungsgeschichte der deutschen Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht“ öffentlich vorgestellt.


  6. Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

    Im Rahmen des Programms „JUGEND erinnert vor Ort & engagiert" kehrt das internationale und interdisziplinäre Erinnerungs- und Performanceprojekt „Sound in the Silence – Raise your Voice" im Juni in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zurück. In dieser Ausgabe entwickeln Studierende der Freien Universität Berlin und der Hochschule Coburg gemeinsam mit Künstler:innen verschiedener Disziplinen eine Performance. Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte der Ravensbrück-Überlebenden Emmie Arbel, die von Barbara Yelin in der Graphic Novel „Die Farbe der Erinnerung" festgehalten wurde.

    Die öffentlichen Abschlussperformances finden am 19. Juni um 17 Uhr sowie am 20. Juni um 11 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Im Anschluss sind alle Zuschauer:innen herzlich zu einem kurzen Nachgespräch mit den Performer:innen eingeladen.


  7. Junges Engagement

    Die Civic Action Summer School der Stiftung EVZ bringt engagierte junge Menschen aus ganz Europa in Weimar zusammen. Sie bietet Raum, um sich mit Fragen von Demokratie, Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen – und eigene Initiativen gezielt weiterzuentwickeln. Angesichts wachsender Herausforderungen für demokratische Zivilgesellschaften in Europa setzt die Summer School auf praxisnahes Empowerment: In Workshops und im Austausch mit anderen Teilnehmenden werden Kompetenzen in Projektdesign, Umsetzung und Kommunikation gestärkt.
    Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, aus Europa, hast erste Engagementerfahrungen und Lust auf eine inspirierende Woche zum Thema Civic Action?

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