Neues aus der Stiftung EVZ

  1. Dokumentationszentrum: Tödliche Zwangsarbeit in Karya

    Der Holocaust an der jüdischen Bevölkerung Griechenlands und deutsche Kriegsverbrechen während der Besatzung des Landes sind in unserer Erinnerungskultur in Vergessenheit geraten. Eine Arbeitsgruppe der Universität Osnabrück befasst sich vor Ort in Karya nun zum ersten Mal mit dem Schicksal dieser Menschen.

  2. Foto des Monats: Fachgespräch am Theater der Jungen Welt

    Interaktion, Austausch, Reflexion – so könnte man das Fachgespräch zusammenfassen, für das am 17. März im Rahmen der Reihe „Education in Motion“ Projektträger:innen und -teilnehmende im Leipziger Theater der Jungen Welt zusammenkamen. Die Veranstaltung kann online nachgeschaut werden.

  3. Kriegsende und Erinnerungskultur

    Tag der Befreiung, Tag der Niederlage, Tag einer neuen Besatzung? Am 8. bzw. 9. Mai unterzeichnete die Wehrmacht die bedingungslose Kapitulation und markierte so das Ende des Zweiten Weltkrieges. Wie gedenken heute verschiedene Länder diesem Tag?

  4. Euroclio: Neues Toolkit für den Geschichtsunterricht

    Das Projekt „Who were the victims of the National Socialists?“ zielt darauf ab, europaweit junge Menschen mit einem tieferen Verständnis für die Wurzeln gegenwärtiger Diskriminierung auszustatten. Mit einem jüngst veröffentlichten Toolkit lernen Schüler:innen und ihre Lehrpersonen Schritt für Schritt, ein Geschichtsprojekt zu entwickeln.

  5. 80. Jahrestag des Aufstands im Warschauer Ghetto: Ausstellung im POLIN Museum

    Am 19. April 2023 hat sich der Beginn des Aufstands im Warschauer Ghetto zum 80. Mal gejährt. Vier Wochen lang leisteten die Aufständischen bewaffneten Widerstand gegen den deutschen Besatzungsterror. Eine Sonderausstellung erzählt nun im Warschauer Museum POLIN die Geschichten der Zivilbevölkerung.

  6. JUGEND erinnert: Ein Besuch bei unseren Projekten

    Im Mittelpunkt des Förderprogramms JUGEND erinnert stehen das transnationale Lernen an historischen Orten der NS-Verfolgung und -Vernichtung sowie Fragen von europäischen Erinnerungskultur(en). Eine Reportage über Held:innen, den Naliboki-Wald in Belarus und begrabene Erinnerungen.

    Jugendliche auf dem jüdischen Friedhof Zittau

Interviews

In unserer Interviewreihe “3 Fragen an…” berichten Projektträger und Partner:innen, was ausgewählte Förderansätze aus ihrer Sicht vor Ort bewirken - und bieten Hintergründe zu aktuellen Themen.

Jetzt Hintergründe entdecken!

Unsere Termine

Unsere Termine


  1. 81. Jahrestag Befreiung Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück

    Im Gedenken an die Befreiung des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück vor 81 Jahren finden gemeinsam mit dem Internationalen Ravensbrück Komitee eine Vielzahl an Veranstaltungen vom 1. bis 3. Mai 2026 auf dem Gelände der Gedenkstätte Ravensbrück statt. Im Zentrum des Wochenendes steht die zentrale Gedenkveranstaltung am Sonntag, 3. Mai 2026, um 10 Uhr (um Anmeldung wird gebeten). Das Programm bietet die Möglichkeit des Austauschs und der Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen Verbrechen sowie der Erinnerung an die Verfolgten.


  2. 81. Jahrestag Befreiung Neuengamme

    Zum 81. Jahrestag der Befreiung der Häftlinge des Konzentrationslagers Neuengamme lädt die Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte rund um den 8. Mai zu einem vielfältigen Programm mit Gesprächen und Rundgängen ein.
    Im Rahmen des Förderprogramms „Begegnungen mit Zeitzeug:innen“ unterstützt die Stiftung EVZ die Teilnahme zweier Überlebender: Helga Melmed, die mehrere Konzentrationslager, darunter Auschwitz und Neuengamme, überlebte, sowie Barbara Piotrowska, deren Familie nach dem Warschauer Aufstand nach Neuengamme deportiert wurde und sie selbst das Konzentrationslager Ravensbrück überlebte.


  3. Für Demokratie, Fakten und Würde.

    Remembering the crimes of National Socialism is not just about looking back, but a vital task for the future of our democracy. In the face of antisemitism, historical revisionism, and social polarization, we need new, courageous forms of remembrance to strengthen democratic resilience.
    This is where EVZ Histoday comes in: an innovative history festival dedicated to the lively and multifaceted exploration of historical themes in the context of Nazism. Around 30 sessions are organized around six thematic focuses—ranging from historical revisionism and contested politics of memory to questions of remembrance, historical learning, intertwined pasts, and digital cultures of memory.

    Hinweis: Das Programm und alle weiteren Informationen sind auf der englischsprachigen Webseite zu finden.

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