Neues aus der Stiftung EVZ

  1. Ausschreibung

    Die Stiftung EVZ baut das Engagement für die Überlebenden des Genozids an den Rom:nja in Mittel- und Osteuropa aus. Mit dem Förderprogramm „Latscho Diwes“, Romanes für „Guten Tag“, werden auch in Zukunft Communities in der Ukraine und Republik Moldau unterstützt.

    Ein Rom kniet vor einem Erinnerungsort für Romn:ja in der Ukraine (Programm Latscho diwes)
  2. Lokale Bündnisse für Überlebende von NS-Verfolgung

    Das Verblassen der Zeitzeug:innenschaft ist eine große Herausforderung für unsere aktive Erinnerungskultur. Aber es gibt noch Überlebende der NS-Verfolgung! Im Rahmen eines von der Stiftung EVZ ins Leben gerufenen Vernetzungstreffens wurde diskutiert, wie Geschichten bewahrt und Überlebende auf ihren letzten Wegen begleitet werden können.

    Eine Frau legt einer anderen die Hand auf die ihre.
  3. Akute Nothilfe für Überlebende der NS-Verfolgung

    Viele Überlebende der NS-Verfolgung leiden nach den terroristischen Angriffen der Hamas vom 7. Oktober auf Israel unter den Folgen. Sie benötigen jetzt schnelle Unterstützung. Daher arbeitet die Stiftung EVZ arbeitet daher eng mit israelischen Partner:innen zusammen und hat zusätzliche 100.000 Euro zur Verfügung gestellt.

  4. Drei Fragen an... Annette Schavan

    Annette Schavan, Vorsitzende des Kuratoriums der Stiftung EVZ, spricht im Interview über den Hass gegen Juden:Jüdinnen und wie die Stiftung EVZ jetzt mit konkreten Förderungen und Aktivitäten helfen kann.

    Porträtfoto Annette Schavan
  5. Kein Platz für Hass: Jens-Christian Wagner

    Für die Rubrik „Kein Platz für Hass" spricht“ spricht Prof. Dr. Jens-Christian Wagner, der Direktor der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, über zunehmende Angriffe auf Orte des Gedenkens, Zivilcourage und einen „erinnerungspolitischen Klimawandel“.

    Foto von Jens-Christian Wagner
  6. Drei Fragen an... Dina von Sponeck

    Dr. Dina von Sponeck vom Heidelberger Bündnis „Gemeinsam Zeitzeugenschaft im Generationswechsel begegnen“ spricht im Interview über das gemeinsame Erinnern der Angehörigen verschiedener Verfolgtengruppen und die Schwierigkeiten intergenerationeller Bewältigungen von Traumata.

  7. Serientipp

    Die Miniserie "Deutsches Haus" beschäftigt sich mit dem ersten Frankfurter Auschwitz Prozess im Jahr 1963.
    Der Filmkritiker Knut Elstermann hat für uns eine Rezension zur neuen Disney+ Serie verfasst und mit Anke Engelke über ihre Rolle und die Arbeit an der Miniserie gesprochen.

  8. Drei Fragen an... David Rodríguez Peralto

    Für unsere Rubrik #3Fragenan spricht David Rodríguez Peralto, Präsident der Fundación Teatro Joven, über das Projekt „Resistance & Collaboration: Landscapes of Devastation” und erklärt, warum transnationaler Austausch besonders in Bezug auf NS-Geschichte und Erinnerungskultur wichtig ist.

  9. Foto des Monats: Das Vernetzungs- und Inputtreffen 2023

    Speed-Dating, Workshops und reger (Fach-)austausch: Das Vernetzungs- und Inputtreffen 2023 brachte auch in diesem Jahr für zwei Tage Akteuer:innen und Projektträger:innen der Bildungsagenda NS-Unrecht in Berliner fritzforum zusammen.

Interviews

In unserer Interviewreihe “3 Fragen an…” berichten Projektträger und Partner:innen, was ausgewählte Förderansätze aus ihrer Sicht vor Ort bewirken - und bieten Hintergründe zu aktuellen Themen.

Jetzt Hintergründe entdecken!

Unsere Termine

Unsere Termine


  1. Ausstellungen auf Tour

    Die Wanderausstellung „trotzdem da!“ der Gedenkstätte Lager Sandbostel erzählt die Lebensgeschichten von Kindern, die während des Zweiten Weltkriegs oder in der frühen Nachkriegszeit aus sogenannten verbotenen Beziehungen zwischen Deutschen und Kriegsgefangenen oder Zwangsarbeiter:innen hervorgingen. Damit rückt sie bislang wenig beachtete biografische Erfahrungen in den Fokus und ist bis 1. Juli 2026 in der Gedenkstätte Gestapokeller und Augustaschacht e.V. zu sehen. Weitere Tour-Termine stehen bereits fest.


  2. Ausstellungen auf Tour

    Die mobile Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte ermöglicht eine immersive Auseinandersetzung mit den Lebensgeschichten von NS-Überlebenden. Mithilfe digitaler Formate und dem Einsatz von VR-Brillen werden neue, zukunftsorientierte Zugänge zu Erinnerung geschaffen und Fragen nach Vermittlung und Authentizität reflektiert. Die Ausstellung ist vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026 im Jüdischen Museum in Schwedt zu sehen.

  3. Filmtipp

    Der Dokumentarfilm DAS UNGESAGTE setzt sich mit dem langen Schweigen in Deutschland nach 1945 über Beteiligung und Mitverantwortung am NS-Regime auseinander. Im Zentrum stehen persönliche Erinnerungen, die bis in die Gegenwart nachwirken, sowie die Perspektiven jüdischer Überlebender. Der Film entstand unter der Regie von Patricia Hector und Lothar Herzog und wurde im Rahmen des gleichnamigen Bildungsagenda-Projekts gefördert.
    Bundesweit ist er weiterhin in ausgewählten Kinos zu sehen. Am 8. Mai, dem Tag der Befreiung und dem Ende des Zweiten Weltkriegs, wird der Film in Berlin im Bali Kino gezeigt. Ergänzend zum Kinoprogramm bietet das Projekt auch Workshops zum Film für Schulen, Bildungseinrichtungen und Organisationen an, die individuell angefragt werden können.

  4. Workshop

    Die Touro University Berlin und das Internationale Auschwitz Komitee laden zu einer besonderen Erinnerungswerkstatt in die Gedenkstätte Deutscher Widerstand ein: Im Mittelpunkt stehen über 50 Zeitzeug:innengespräche mit Holocaust-Überlebenden und ihren Familien aus Polen, Deutschland, Israel, Belgien und der ehemaligen Sowjetunion – geführt im Rahmen des Bildungsagenda-Projekts „Wirkung der Wiedergutmachung“.
    Die Werkstatt von 14:00 bis 17:30 Uhr richtet sich an Multiplikator:innen der historisch-politischen Bildung, Lehrkräfte sowie Fachkräfte in Gedenkstätten und Bildungseinrichtungen. Um 18 Uhr wird das Buch „Die Wirkung der Wiedergutmachung. Internationale Perspektiven auf die Erfahrungsgeschichte der deutschen Entschädigung für nationalsozialistisches Unrecht“ öffentlich vorgestellt.


  5. Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück

    Im Rahmen des Programms „JUGEND erinnert vor Ort & engagiert" kehrt das internationale und interdisziplinäre Erinnerungs- und Performanceprojekt „Sound in the Silence – Raise your Voice" im Juni in die Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück zurück. In dieser Ausgabe entwickeln Studierende der Freien Universität Berlin und der Hochschule Coburg gemeinsam mit Künstler:innen verschiedener Disziplinen eine Performance. Ausgangspunkt ist die Lebensgeschichte der Ravensbrück-Überlebenden Emmie Arbel, die von Barbara Yelin in der Graphic Novel „Die Farbe der Erinnerung" festgehalten wurde.

    Die öffentlichen Abschlussperformances finden am 19. Juni um 17 Uhr sowie am 20. Juni um 11 Uhr in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück statt. Im Anschluss sind alle Zuschauer:innen herzlich zu einem kurzen Nachgespräch mit den Performer:innen eingeladen.


  6. Junges Engagement

    Die Civic Action Summer School der Stiftung EVZ bringt engagierte junge Menschen aus ganz Europa in Weimar zusammen. Sie bietet Raum, um sich mit Fragen von Demokratie, Erinnerungskultur und zivilgesellschaftlichem Engagement auseinanderzusetzen – und eigene Initiativen gezielt weiterzuentwickeln. Angesichts wachsender Herausforderungen für demokratische Zivilgesellschaften in Europa setzt die Summer School auf praxisnahes Empowerment: In Workshops und im Austausch mit anderen Teilnehmenden werden Kompetenzen in Projektdesign, Umsetzung und Kommunikation gestärkt.
    Du bist zwischen 18 und 35 Jahre alt, aus Europa, hast erste Engagementerfahrungen und Lust auf eine inspirierende Woche zum Thema Civic Action?

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