Trauer um Lutz Niethammer
Wir trauern um den Menschen, Historiker und guten Geist der Stiftung EVZ, Professor Dr. Lutz Niethammer, der am 29. Juli 2025 verstorben ist.

Wir trauern um den Menschen, Historiker und guten Geist der Stiftung EVZ, Professor Dr. Lutz Niethammer, der am 29. Juli 2025 verstorben ist.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer und die Stiftung EVZ fördern gemeinsam 13 neue Projekte zur Aufarbeitung von NS-Verbrechen. Im Fokus des Bundesprogramms MemoRails stehen Bahnhöfe, die als historische Orte der NS-Verfolgung sichtbar gemacht und ins öffentliche Bewusstsein gerückt werden sollen.
© DB AG/Volker Emersleben
Wo fanden NS-Verbrechen konkret statt? Die neue NaziCrimesAtlas App, entwickelt von dieKunstBauStelle e. V. und berlinHistory e. V., ermöglicht eine ortsbezogene Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen: Über 25.000 Fälle lassen sich über eine interaktive Karte an mehr als 8.000 Orten in ganz Deutschland entdecken.
© dieKunstBauStelle e.V.
Wir stellen die Reportage „Moving Stories“ des Netzwerks n-ost über Queere Geschichten aus der Ukraine vor. Außerdem gibt es zwei neue Apps zu entdecken, wir berichten über die Gedenkanstoß-Tour in Bremen und Chemnitz und geben einen Einblick in den neuen RIAS Jahresbericht zu antisemitischen Vorfällen in Deutschland.
© Finn Hofmann
Die Förderlinie JUGEND erinnert engagiert richtet sich an Akteure der historisch-politischen Bildung, die mit jungen Menschen außerschulische Projekte zur Geschichte des Nationalsozialismus und seiner Verbrechen sowie ihrer Vor- und Nachgeschichte in Deutschland entwickeln und durchführen. Bewerbungsfrist: 1. Oktober.
© Roman Kroke
„Spaces of the Holocaust“, entstanden im Rahmen des Programms JUGEND erinnert international, widmet sich der Geschichte der drei deutschen Konzentrationslager Majdanek, Bełżec und Sobibór, die während des Zweiten Weltkriegs im Bezirk Lublin in Polen betrieben wurden. Sie ist bis zum 31. August in der Gedenkstätte Bergen-Belsen zu sehen.
© Państwowe Muzeum na Majdanku
Das EU-Projekt unterstützt über 120 Organisationen, die Rom:nja stärken. Die geförderten Projekte bearbeiten Themenbereiche wie z.B. Bildungsbenachteiligung oder bürgerschaftliches Engagement. Durchgeführt wird es vom ERGO Network und fünf Kooperationspartnern in den Zielländern. Die Stiftung EVZ unterstützt beim Capacity Building.
© ROVA
Ende März fand in Herzogsägmühle ein interaktiver Fachtag für Auszubildende statt. Die Teilnehmenden setzten sich mit der NS-Gesundheitspolitik auseinander. Ziel war es, den historischen Hintergrund der Verfolgungspraktiken zu beleuchten und die gewonnenen Erkenntnisse in den heutigen Berufsalltag der Heilerziehungspflege zu übertragen.
© Diakonie Herzogsägmühle
Das Deutsche Nationaltheater Weimar veranstaltete vom 29. März bis 06. April 2025 im Rahmen des Bildungsagenda-Projekts „Ressource Erinnerung“ eine Themenwoche, um auf multiperspektivische, interaktive und künstlerische Weise an den 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald und dem Ende des Zweiten Weltkrieges zu erinnern.
© Candy Welz
80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges stehen gesamtgesellschaftliche Aufarbeitung, Wissen um Verstrickungen und Engagement für Erinnerungskultur unter Druck. Das ist das Fazit der neuen Studie, die in einer repräsentativen Online-Befragung das kritische Geschichtsbewusstsein in Deutschland untersucht hat.








