© DHI Warschau
Ist Ihnen der Begriff „verstreuter Holocaust“ bekannt?
Die Kulturwissenschaftlerin Roma Sendyka beschreibt mit der Bezeichnung einen Aspekt des NS-Massenmordes, der oft vergessen wird: Rund ein Viertel aller europäischen Jüdinnen:Juden wurde durch die Deutschen und deren Unterstützer:innen in der Nähe ihres Zuhauses abseits der Mordfabriken ermordet. Ein interdisziplinäres Team der Universitäten Warschau und Łódź erforscht in Kooperation mit dem DHI Warschau die zahllosen namenlosen Massengräber des Holocaust im südöstlichen Polen. Das von der Stiftung EVZ und der ZEIT-Stiftung Bucerius geförderte Projekt „Massengräber des Holocaust“ entwickelt unter anderem ein Webportal mit einer interaktiven Landkarte, auf der die Orte der Massengräber verzeichnet und mit Informationen zur Geschichte und dem heutigen Zustand verknüpft sind.
Unsere Webseite verwendet Cookies. Einige sind technisch notwendig, andere dienen der statistischen Analyse (z.B. Matomo) oder der Einbindung externer Inhalte (z.B. YouTube, Vimeo, Open Street Map, Social Media). Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit in den [Datenschutzeinstellungen] widerrufen oder ändern.
Weitere Informationen zu Cookies auf dieser Website finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und zur Stiftung EVZ im Impressum.
