Bilden in kulturellen Lernräumen

  • Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

    Der Maler Paul Goesch (1885–1940) gilt als Visionär der Moderne. Er war aber auch langjähriger Psychiatrie-Patient und wurde 1940 im Kontext der nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen in der Tötungsanstalt in Brandenburg an der Havel ermordet. Das Projekt entwickelt eine partizipativ kuratierte Ausstellung zum Leben und Werk von Paul Goesch in Brandenburg an der Havel.

  • KOOPERATIVE BERLIN

    Die Wanderausstellung „Kulturretter:innen: Wie widerstehen?“, die 2024 in Hamburg, Dresden und Stuttgart zu erleben ist, thematisiert NS- Unrecht an marginalisierten und verfolgten Gruppen und macht erfahrbar, wie NS-Verfolgte unter schwierigsten Bedingungen zur Rettung von Kultur beigetragen haben.

Bilden in digitalen Lernräumen

Transfer

  • STIFTUNG EUROPA-UNIVERSITÄT VIADRINA

    Unter dem Nationalsozialismus wurden hunderttausende Kulturgüter zwangsverkauft, gestohlen, geraubt. Die Alliierte Rückerstattungsgesetzgebung zielte auf die Rückabwicklung dieses Raubzuges. Das Projekt untersucht die damals praktizierten Grundsätzen und deren Nachleben in der sogenannten „Handreichung“.

  • Justus-Liebig-Universität Gießen

    Das Projekt verfolgt das Ziel, eine breitere Perspektive auf den Holocaust und die von Israel, Deutschland und internationalen Institutionen unternommenen rechtlichen Schritte zur Bewältigung der Folgen des Genozids zu gewinnen und so künftige Vergangenheitsbewältigungsstrategien zu optimieren.

Europa

  • Centropa

    Das Projekt wird neue Erinnerungswege an jüdisches Leben in Deutschland, Polen und Serbien erschließen. Jüdische Biografien aus dem Centropa-Archiv werden von Jugendlichen recherchiert und mit künstlerischen Ansätzen in Erinnerungsprojekten verarbeitet, die Orte jüdischen Lebens und Wirkens in den Städten Bielsko-Biała, Kielce, Belgrad, Berlin und Mannheim einbeziehen.

  • Crossborder Factory

    „Walter“ war der Code-Name eines mythenumwobenen Widerstandskämpfers in Sarajevo, dessen Identität die NS-Besatzer nicht ergründen konnten. „Wer ist Walter?“ steht im Projekt symbolisch für die Feststellung, dass wir in Europa oftmals kaum bis nichts über die Geschichte(n) des Widerstands gegen NS und NS-Besatzung in anderen europäischen Ländern wissen.