Digitaler Atlas NS-Verbrechen

Das Projekt „Nazi Crimes Atlas - Digitaler Atlas NS-Verbrechen“, kurz NCA, macht alle nach 1945 justiziell ermittelten Verbrechen der NS-Diktatur von 1933 bis 1945 über einen digitalen Atlas zugänglich. Mit einer zweisprachigen Smartphone-App wird eine breite Öffentlichkeit erreicht und eingeladen, anhand der Daten selbst weiter zu recherchieren.

Als digitales Findbuch sind darin rund 25.000 Fälle enthalten, die sich auf rund  8.000 Orte in ganz Deutschland beziehen.

Bürgernah: Grundlage für lokale Erinnerungsarbeit
Das Angebot richtet sich an Bildungseinrichtungen, Initiativen, Universitäten und ein internationales Publikum. Ziel ist es, das Bewusstsein für das Ausmaß der NS-Verbrechen zu schärfen und die lokale Erinnerungskultur zu stärken und Public-History-Projekte anzustoßen.

Die App ermöglicht es, NS-Verbrechen geolokalisiert darzustellen und so eine direkte Verbindung zu den historischen Tatorten herzustellen. Ein integriertes Redaktionssystem koordiniert die erweiterte Recherche und Veröffentlichungen. Durch Schulungen in Präsenz und online sollen Nutzende für Erweiterungen mit lokalen Recherchen qualifiziert werden.

Der Verein dieKunstBauStelle e.V., gegründet 2014 in Landsberg am Lech, widmet sich der Förderung von Kunst, Kultur und Bildung mit einem besonderen Fokus auf Erinnerungskultur und Geschichtsbewusstsein. Der Verein betreibt seit 2023 die „BayernHistory-App“ als digitales Angebot zur Geschichtsvermittlung in Bayern.

Datenblatt

Kooperationspartner: berlinHistory e.V.
Förderland: Deutschland
Laufzeit: 01.04.2024 bis 31.12.2025

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