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Das Projekt „Der Krieg und seine Opfer“ befasst sich mit den Verbrechen an der Zivilbevölkerung im Zweiten Weltkrieg in den nationalsozialistisch besetzten Gebieten der Sowjetunion. Der Holocaust, Zwangsarbeit oder das gezielte Abbrennen von Dörfern – diese und andere Arten der Gewalt aus dem Vernichtungskrieg gegen die UdSSR sind im öffentlichen Bewusstsein oft wenig präsent.
Das zweifach mit dem Grimme Online Award ausgezeichnete Online-Medium dekoder.org erarbeitete in Kooperation mit dem Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg ein wissenschaftsbasiertes Multimedia-Special:
Mit der Online-Dokumentation „Der Krieg und seine Opfer“ über den deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion erzählt dekoder in zehn Folgen die Geschichte des Krieges aus der Perspektive seiner Opfer. Zehn Geschichten stehen „stellvertretend“ für fast 27 Millionen Kriegsopfer der Sowjetunion – aus der Ukraine, aus Belarus, Lettland, Litauen, Estland und aus großen Teilen Russlands.
Die Inhalte des Projektes basieren auf den Ergebnissen des trilateralen Forschungsprojektes „Violence against Civilians on the Eastern Front of World War II“, das unter Leitung von Prof. Dr. Tanja Penter an der Universität Heidelberg durchgeführt wurde.
In unserem Format „Drei Fragen an...“ gibt uns Leonid A. Klimov Einblicke in das Folgeprojekt „Stalino – der Donbas unter deutscher Besatzung“ und stellt den daraus entstandenen Podcast und die Scroll-Doku näher vor. Hier geht es zum Kurzinterview.
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Kooperationspartner: Lehrstuhl für Osteuropäische Geschichte an der Universität Heidelberg
Förderland: Deutschland
Laufzeit: 01.12.2022 bis 31.12.2025
Zur allgemeinen Projekt-Webseite: dekoder.org
Projekt entdecken: Der Krieg und seine Opfer | дekoder
Folgeprojekt entdecken: Stalino | дekoder

