
© Stefanie Loos
Das polnisch-deutsche Kooperationsprojekt errichtete eine umfassende mehrsprachige Datenbank und Internetplattform mit allen verfügbaren Informationen zu den aus Polen stammenden NS-Opfern. Basierend auf diesen Informationen wurden mit erinnerungskulturellen Initiativen aus ganz Deutschland Bildungsformate entwickelt, um das Erinnern an dieses Kapitel der deutsch-polnischen Geschichte lebendig zu halten.
Die Datenbank trägt als eine Art „virtuelles Denkmal“ und umfangreiche Informationsquelle dazu bei, das Wissen über das Schicksal von Millionen polnischer Bürger:innen während des Zweiten Weltkrieges zu bewahren, zu systematisieren und zu präsentieren, sowie am Beispiel von ausgewählten Berichten und Zeugnissen zu popularisieren.
Lokale erinnerungskulturelle Initiativen
In einem partizipativen Prozess wurde mit lokale Erinnerungsinitiativen die Datenbank dafür genutzt, eigene Bildungsformate und -materialien zu entwickeln. Diese sollten zudem im entstehenden „Ort des Erinnerns und der Begegnung mit Polen“ Verwendung finden.
Polnisch-deutsche Projektkooperation
Beide Kooperationspartner – Stiftung Polnisch-Deutsche Aussöhnung, Warschau und Deutsches Polen Institut, Darmstadt – beschäftigen sich bereits seit Jahren mit der Aufarbeitung der komplexen deutsch-polnischen Geschichte und haben jahrelange Erfahrungen mit Dokumentations- und Bildungsprojekten.
Förderländer: Deutschland und Polen
Laufzeit: 01.01.2023 bis 31.12.2024
