© BKG, Ta-Trung
Wie können NS-Zeitzeug:innen in der Zukunft erlebt werden? Einsatzmöglichkeiten, Chancen und Herausforderungen zur zukünftigen Rolle volumetrisch aufgezeichneter Interviews von NS-Zeitzeug:innen wurden im Bereich der schulischen und außerschulischen Geschichtsvermittlung an der Brandenburgischen Gesellschaft für Kultur und Geschichte in Kooperation mit der Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF erprobt und präsentiert. Daraus ist nun eine bundesweite Ausstellungstour entstanden.
Die letzten Zeitzeug:innen werden nicht müde, ihre Erinnerungen mit den nachfolgenden Generationen zu teilen. Ihr Engagement dient uns als Mahnung, denn ihre Geschichten sind ein wichtiger Teil unseres kulturellen Gedächtnisses.
Die bundesweite Ausstellung „In Echt? – Virtuelle Begegnung mit NS-Zeitzeug:innen“ zeigt einen möglichen Weg, wie virtuelle Zeitzeug:innengespräche die Erzählungen der Überlebenden bewahren und die Lücke füllen können, wenn es keine Zeitzeug:innen mehr gibt.
Aus vorliegenden Rohdaten wurden exemplarisch Interviewsequenzen ausgewählt und zu einer oder mehreren kleinen, qualitativ und visuell hochwertigen prototypischen AR, VR oder MR-Anwendungen entwickelt. Diese Experiences wurden im Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte (HBPG) wie auch auf Tour mit einem mobilen Erinnerungsraum an verschiedenen Standorten im Land Brandenburg gezeigt und mit Expert:innen sowie einem breiten Publikum diskutiert.
Die BKG gGmbH ist eine Kultur- und Bildungseinrichtung des Landes Brandenburg und der Landeshauptstadt Potsdam. Mit den Bereichen „Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte“, „Kulturland Brandenburg“ sowie „Plattform Kulturelle Bildung Brandenburg“, präsentieren, vermitteln und fördern wir die brandenburgische Geschichte und kulturelle Gegenwart des Landes.
Kooperationspartner:innen: Filmuniversität Babelsberg KONRAD WOLF
Förderländer: Deutschland
Laufzeit: 01.08.2022 bis 31.12.2025
