Butter, Vieh, Vernichtung – Landwirtschaft und Nationalsozialismus im Allgäu

Ein Partizipations- und Bildungsprojekt, das mit künstlerischen Formaten wissenschaftlich fundierte Zugänge zur NS-Geschichte im ländlichen Schwaben eröffnete. An authentischen Orten auf dem Land, abseits urbaner Zentren, wurden die Verstrickungen in den NS-Staat und die NS-Ideologie gezeigt.

Besonders Jugendliche und Menschen aus der ländlichen Region konnten sich in künstlerischen Workshops durch eigene kreative Tätigkeit mit dem Schicksal von Personen, die im Nationalsozialismus gelebt haben, von diesem verfolgt wurden oder von ihm profitierten, auseinandersetzen.

Eine Ausstellung in der Kälberhalle Kempten (früher teils auch KZ-Außenlager) machte vom 19. September bis 9. November 2025 die in den Workshops und anhand von wissenschaftlichen Recherchen erarbeiteten Ergebnisse einer breiten Öffentlichkeit zugänglich.

Datenblatt

Projektträger: Cultura Kulturveranstaltungen e.V. mit Campus Bahnhof Fellheim, in Kooperation mit der Stadt Kempten (Allgäu), Heimatverein Kempten (Allgäu), Rahmzentrale Thal (Bad Grönenbach)
Förderland: Deutschland
Laufzeit: 01.05.2024 bis 31.12.2025

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Mehr zum Projekt

Projektreportage

Landwirtschaft im Dienst des NS-RegimesLandwirtschaft im Dienst des NS-Regimes

„Butter, Vieh, Vernichtung – Nationalsozialismus und Landwirtschaft im Allgäu“ ist ein partizipatives Bildungsprojekt, das mit künstlerischen Formaten und einer Ausstellung Zugänge zur Thematik des NS Unrechts im südlichen Schwaben schafft. An authentischen Orten im ländlichen Raum und in der Stadt Kempten werden die Verstrickungen in den NS-Staat und die NS-Ideologie aufgezeigt. Dabei verbindet das Projekt Wissensvermittlung mit der Ermutigung zu verantwortungsvollem Handeln heute.