HUMANITÄRE PROJEKTE DER PARTNERORGANISATIONEN

 

Restmittel der früheren Auszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter sowie bei der Stiftung EVZ oder bei den Partnerorganisationen nicht verbrauchte Verwaltungsmittel wurden bis zum Jahr 2008 von diesen für humanitäre und medizinische Projekte zugunsten besonders bedürftiger NS-Opfer eingesetzt.

 

Bereits in den Jahren 2005 und 2006 waren Zinsen der Stiftung EVZ sowie eine Privatspende in Höhe von 5 Mio. Euro für humanitäre Projekte an die Partnerorganisationen verteilt worden, die mehr als 20.000 NS-Opfern erreichten. Die Restmittel erlaubten eine Fortsetzung der Arbeit bis Mitte 2008, die für über 100.000 weitere Menschen Lebenserleichterungen ermöglichten.

 

Im Rahmen der humanitären Projekte konnten besonders bedürftige oder von Krankheit betroffene NS-Opfer Kuren, andere Rehabilitationsmaßnahmen oder auch Operationen erhalten. Einige Partnerorganisationen verwendeten diese Restmittel für Sozialzuschüsse oder Rückerstattungen bei Medikamentenaufwendungen. In Form kleiner Hilfestellungen drückt sich für die Betroffenen nochmals die Anerkennung ihrer oft schweren Verfolgungsschicksale während der NS-Zeit und des daraus resultierenden Leides aus.