Auszahlungsprogramme

PARTNERORGANISATIONEN UND ZUTEILUNG

 

Die Bearbeitung der Anträge im Auszahlungsprogramm zugunsten ehemaliger Zwangsarbeiter und anderer Opfer des NS-Regimes erfolgte nicht durch die Stiftung EVZ selbst, sondern durch ihre internationalen Partnerorganisationen. Neben den Länderorganisationen in Polen, Russland, der Ukraine, Weißrussland und Tschechien gehörten hierzu die Jewish Claims Conference (JCC) sowie die International Organisation for Migration (IOM):

 

OrganisationAnschriftInternet

Stiftung "Polnisch-

Deutsche Aussöhnung"

Ul. Krucza 36 00-921

Warschau

Polen

www.fpnp.de

Ukrainische Nationale

Stiftung "Verständigung

und Aussöhnung" beim Ministerkabinett der Ukraine (aufgelöst Ende 2008)

 

nicht-staatliche Nachfolgeorganisation:

Stiftung „Verständigung und Toleranz“

 


 


 

ul. Frunse 15

04080 Kiew

Ukraine

 

 

Hr. Igor Nikolajewitsch Luschnikow
wul. Kyryliwska 15
Kiew 04080
Ukraine

 

 

 

 

 

www.toleranz.org.ua

 

Staatliche Stiftung der Föderation " Verständigung und Aussöhnung"

Konnyj per d 4

Moskau 115162

Russische Föderation

www.fondvp.ru
Belarussische Stiftung "Verständigung und Aussöhnung"

ul. Jakuba Kolasa 39 a

220013 Minsk

Belarus

www.brfvp.com
Deutsch-Tschechischer Zukunftsfonds

Na Porici 12

11000 Prag 1

Tschechische Republik

www.cron.cz
Internationale Organisation for Migation (IOM)

P.O.Box 71

2111 Genf 19

Schweiz

www.iom.int
Conference of Jewish Material Claims against Germany (JCC)

Sophienstr. 26

60487 Frankfurt am Main

Deutschland

http://www.claimscon.org/

 

ZUTEILUNG DER FINANZMITTEL

Den ehemaligen Partnerorganisationen der Stiftung oblag es, anhand der Kriterien des Stiftungsgesetzes über die Gewährung einer Leistung zu entscheiden. Darüber hinaus waren sie auch für die Auszahlungen an die Leistungsberechtigten verantwortlich. Die Zuteilung der vorhandenen Finanzmittel war im Gesetz wie folgt geregelt worden:

 

Einzelne Partnerorganisationen erhielten aus den Zinserträgen der Stiftung EVZ zusätzliche Finanzmittel, da die Zahl der laut Gesetz Leistungsberechtigten größer war als ursprünglich angenommen.

 

Weiterführende Informationen über die Zuteilung der Finanzmittel dokumentiert der Bericht an den Bundestag.