Strategische Neuausrichtung der Stiftung EVZ durch das Kuratorium beschlossen

Strategische Neuausrichtung der Stiftung EVZ durch das Kuratorium beschlossen

Beschlossen: Das internationale Kuratorium der Stiftung EVZ hat am 09. Juni 2021 grünes Licht für die strategische Neuausrichtung der Stiftung gegeben. Die Zukunftsagenda ist von den Vorständinnen Dr. Andrea Despot und Dr. Petra Follmar-Otto seit Amtsantritt vor einem Jahr auf den Weg gebracht worden. Gemeinsam mit dem Kuratorium und dem Team der Geschäftsstelle wurden in einem breiten, externen Konsultationsverfahren Leitgedanken und Wirkungsziele für die Stiftungsarbeit formuliert. Die Agenda steht für den strategischen Aufbruch ins neue Lebensjahrzehnt. Die Arbeit soll darauf ausgerichtet werden, den aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Bedarfen und Herausforderungen gerecht zu werden. Die Zukunftsagenda wird in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Bewilligt: Zu den Projektanträgen, die in der Sitzung bewilligt worden sind, zählen eine antisemitismuskritische Bildungsinitiative auf TikTok, Therapieangebote für Holocaust-Überlebende in Israel und die Fortsetzung der Programmträgerschaft für Treffpunkt Dialog in Belarus und Russland. Das Programm zielt auf die gesellschaftliche Anerkennung von Überlebenden der NS-Verfolgung ab.

Begrüßt: Neu im Kuratorium der Stiftung willkommen geheißen wurden für das Land Polen, Paweł Kuglarz, und für die Ukraine, Anton Drobovych, sowie die deutsche Politikerin Ulle Schauws, welche durch das Kuratorium auf der Sitzung kooptiert wurde.

Neuigkeiten aus unseren Projekten

Termine

  • 04. Juni 2021 | 12:00 Uhr

    Ausstellung im NS-Dokumentationszentrum Zwangsarbeit "Rotspanier"

    SPANISCHE ZWANGSARBEITER WÄHREND DES ZWEITEN WELTKRIEGS 4. Juni - 30. Oktober 2021 Die Ausstellung im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Schöneweide widmet sich dem Schicksal der von der NS-Propaganda so bezeichneten "Rotspaniern" und dem Einsatz dieser spanischen Flüchtlinge in der französischen Armee und Kriegswirtschaft.

  • 21. Juni 2021

    Online-Symposium "Zukunft der Zeitzeugenschaft"

    Gemeinsam über die Geschichte und Zukunft der Zeitzeugenschaft diskutieren: Die Kooperationspartner NS-Dokumentationszentrum München, Jüdisches Museum Hohenems, Stiftung EVZ und KZ-Gedenkstätte Flossenbürg veranstalten vom 21.-23. Juni das Online-Symposium "Zukunft der Zeitzeugenschaft".

  • 22. Juni 2021

    MEET UP! Youth for Partnership: Digitales Planspiel Pimp my Eastern Partnership

    22.06.2021, 13 - 18 Uhr und 23.06.2021, 13 - 17 Uhr, Sprache: Englisch; Themen: Wie soll Jugendbeteiligung in den nächsten zwei Jahren im Rahmen des Austauschprogramms aussehen und wie kann sich das Programm verbessern?

  • 23. Juni 2021

    Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?" im NS-Dokumentationszentrum München

    Die Ausstellung „Ende der Zeitzeugenschaft?“ hinterfragt die „Gemachtheit“ der Zeitzeugeninterviews und ihre gesellschaftliche Rolle seit 1945 und wirft einen Blick auf aktuelle und zukünftige Entwicklungen im Umgang mit Zeitzeugenschaft. Eröffnung der Ausstellung am Mittwoch, 23. Juni 2021 ab 19.00 Uhr unter www.youtube.com/nsdoku

  • 24. Juni 2021 | 10:00 Uhr

    Konferenz „Erinnern mit Games"

    Die Stiftung Digitale Spielekultur lädt am 24. Juni 2021 von 10 Uhr bis 16:30 Uhr zur hybrid ausgerichteten Konferenz „Erinnern mit Games“ ein.

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