Voller Bestürzung haben wir die Nachricht vom Tod von Herrn Vladimir Ivanovic Adamushko aufgenommen. Seit Gründung der Stiftung EVZ im Jahr 2000 war er als Vertreter der Republik Belarus Mitglied des Kuratoriums der Stiftung. 

Von den Kuratoriumsmitgliedern sowie den Mitarbeiter*innen der Stiftung wurde er wegen seiner freundlichen und zugewandten Art, aber auch wegen seiner Fachkenntnisse geschätzt. Als Historiker und Archivar hat er in seiner Funktion als Vorsitzender des Ausschusses für Archiv-und Aktenverwaltung (2002 – 2006) und durch eigene Publikationen einen großen Anteil an der Aufarbeitung der Ereignisse des Zweiten Weltkriegs auf dem Gebiet von Belarus. Den Kolleg*innen, die mit den Auszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter*innen befasst waren, war er ein geschätzter Berater. 

Herr Adamushko war an der Errichtung der Belarussischen Republikanischen Stiftung „Verständigung und Aussöhnung“ beteiligt, die seit 2001 als Partnerorganisation der Stiftung EVZ die Auszahlungen an ehemalige NS-Zwangsarbeiter*innen und andere NS-Opfer in Belarus und Estland durchführte. Mit seinem Einsatz für die ehemaligen NS-Opfer hat er auch zur Versöhnung zwischen Belarus und Deutschland beigetragen. Wir verlieren mit ihm einen Freund und Mitstreiter. 

Wir trauern und unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen, Freunden und Kollegen.

 

Annette Schavan, Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung EVZ

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