Veranstaltungsreihe "Transitional Justice"

Transitional Justice

Gedenken, Erinnern, Bilden

Gedenken, Erinnern und Bilden tragen dazu bei, den Opfern massenhaften systematischen Unrechts Genugtuung zu verschaffen. Diese Formen der Auseinandersetzung mit gewaltbelasteter Vergangenheit dienen zugleich der Demokratisierung, indem sie die humane Orientierung einer Gesellschaft stärken und einer Wiederholung des Geschehenen vorbeugen. Der Opfer zu gedenken bedeutet, Räume für die Trauer um die Getöteten und für Empathie mit den Überlebenden von systematischem Unrecht zu öffnen. Erinnern heißt, sich mit Unrechtsgeschichte kritisch auseinanderzusetzen und diese Geschichte dem Vergessen oder Verdrängen abzuringen. Bilden heißt, Wissen und Erfahrungen weiterzugeben und immer wieder neu zu reflektieren.

 

PROGRAMM:

Begrüßung:

Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ

Vortrag:

Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Philipps-Universität Marburg

Gespräch:

Dr. Irina Scherbakowa, Memorial Moskau

Clara Ramírez-Barat, Auschwitz Institute for Peace and Reconciliation, New York

Prof. Dr. Susanne Buckley-Zistel, Philipps-Universität Marburg

Uta Gerlant, Vorstandsreferentin Stiftung EVZ (Moderation)

 

 

VERANSTALTUNGSREIHE:

Die Veranstaltungsreihe "Transitional Justice. Instrumente - Erfahrungen - Herausforderungen" ist eine Kooperation der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, des Deutschen Instituts für Menschenrechte und der Stiftung EVZ.

Koordination: Prof. Dr. Anja Mihr, Humboldt-Viadrina Center of Governance through Human Rights, Berlin

 

DATUM und UHRZEIT:

Dienstag, 12. Januar 2016, 19 Uhr

Veranstaltungsort:

Stiftung EVZ

Lindenstraße 20-25

10969 Berlin

Tel.: (030) 25 92 97-0

Veranstalter:

 

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