Podiumsgespräch

"NS-Genozid an den Roma in der weiblichen Erinnerung"

Gespräch mit Wissenschaftlerinnen und einer Menschenrechtlerin

Mehr als 500.000 Sinti und Roma wurden europaweit Opfer des nationalsozialistischen Terrors. Ihr Verfolgungsschicksal ist bis heute weitgehend unerforscht und die Erinnerung an den Genozid kein elementarer Teil der Erinnerungskultur europäischer Länder.
Die Podiumsteilnehmerinnen diskutierten den schwierigen Umgang mit diesen historischen Ereignissen in der Erinnerung der „Mehrheitsgesellschaften“ sowie der Roma-Communitys der einzelnen Länder. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Erinnerung der Frauen.

 

Programm

 ▪ Begrüßung
Dr. Ralf Possekel, Programmbereichsleiter der Stiftung EVZ
▪ Gespräch
Dr. Joanna Talewicz-Kwiatkowska, Stiftung „Dialog Pheniben“, Krakau, Polen
Dr. Natalja Zinevych, Mychajlo Hruschewskyj Institut für ukrainische Archäographie und Quellenstudien der Akademie der Wissenschaften, Kiew, Ukraine
Dotschy Reinhardt, Vorsitzende des Landesrates der Roma und Sinti – Romnokher Berlin Brandenburg e. V.
Dr. des. Sonja Begalke, Stiftung EVZ (Moderation)
▪ Musik
Dotschy Reinhardt (Gesang), Alexey Wagner (Gitarre)
▪ Stehempfang

 

Zeit und Ort

Dienstag, 22. November 2016, 19 Uhr

Stiftung EVZ

Lindenstraße 20-25

10969 Berlin