Stop Hate Crime!

PUBLIKATIONEN

  • Bericht zur 2. Internationalen Hate Crime Konferenz
  • Pilotstudien: Hate Crime in Deutschland, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine
  • Veranstaltungsdokumentation
  • Sonstige projektbezogene Publikationen

Bericht zur 2. Internationalen Hate Crime Konferenz

Bericht zur 2. Internationalen Hate Crime Konferenz

 

Gemeinsam mit ihren Partnern richtete die Stiftung EVZ vom 23. bis 24. November 2011 die zweite internationale Konferenz zum Thema Hate Crime aus, bei der ein Erfahrungsaustausch - auch mit Partnerprojekten in Deutschland und Ländern Westeuropas - sowie die Professionalisierung aller Förderprojekte im Vordergrund stand. Die Ergebnisse dieser Konferenz sind in einem Bericht zusammengefasst worden, den Sie hier als PDF-Datei herunterladen können (in englischer Sprache).

Pilotstudien: Hate Crime in Deutschland, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine

Die Stiftung EVZ hat in den Jahren 2008-2010 Rechercheprojekte über den Umgang mit Opfern von Hate Crime in Deutschland, Polen, Russland, Tschechien und der Ukraine gefördert. Neben einer Analyse der länderspezifischen Rahmenbedingungen und Problemlagen untersuchen sie die Situation der Gruppen, die von Hate Crime betroffen sind. Sie zeigen auf, welche zivilgesellschaftlichen Organisationen diese Menschen unterstützen und zeigen, welche Vernetzungs- und Förderbedarfe bei ihnen bestehen. Die Ergebnisse wurden als Länderstudien in der jeweiligen Landessprache, auf Deutsch und auf Englisch veröffentlicht. Sie regen nicht nur den Austausch zwischen relevanten Initiativen und Organisationen in Europa an, sondern auch die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Hate Crime, Diskriminierung und Alltagsrassismus in den untersuchten Ländern.

NIGDY WIĘCEJ, OPFERPERSPEKTIVE E.V. (HG.), HATE CRIME MONITORING AND VICTIM ASSISTANCE IN POLAND AND GERMANY

Berlin 2009

 

Die Studie „Hate Crime Monitoring and Victim Assistance in Poland and Germany“ entstand im Rahmen eines gemeinsamen Projektes der Vereine „Nigdy Więcej“ (Nie Wieder) und „Opferperspektive Brandenburg“. Sie ist das Ergebnis der ersten umfangreichen deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Bereich Hate Crime. Die Problemlagen und -verständnisse, rechtlichen Rahmenbedingungen und NGO-Aktivitäten in beiden Ländern werden vergleichend dargestellt und die Potentiale weitergehender transnationaler Kooperation in der deutsch-polnischen Grenzregion aufgezeigt.

Vollversion: Englisch

Zusammenfassungen: Deutsch | Polnisch | Englisch

STIFTUNG ERINNERUNG, VERANTWORTUNG UND ZUKUNFT, KULTURBÜRO SACHSEN, IN IUSTITIA (HG.), VERGESSENE OPFER. HATE CRIMES UND OPFERBERATUNG IN TSCHECHIEN

Berlin, Dresden, Prag 2010

 

Das Rechercheprojekt „Hate Crime – Vergessene Opfer“ wurde vom Verein „Kulturbüro Sachsen“ koordiniert und in Zusammenarbeit mit tschechischen Partnerorganisationen, insbesondere den Vereinen „In IUSTITIA“, „Toleranz und Zivilgesellschaft“ und „ROMEA“, durchgeführt. Die Autorinnen und Autoren des Abschlussberichts verdeutlichen einerseits, dass Roma und obdachlose Menschen die in Tschechien am stärksten von Hate Crime betroffenen Gruppen darstellen. Andererseits stellen sie fest, dass kaum zuverlässige statistische Daten über das Ausmaß der Gewalt und kaum Strukturen zur Unterstützung der Betroffenen existieren.

Vollversion: Tschechisch

Zusammenfassungen: Deutsch | Englisch

EUROPÄISCHER AUSTAUSCH (HG.), HATE CRIME IN DER UKRAINE. OPFERGRUPPEN UND BERATUNGSANGEBOTE ZIVILGESELLSCHAFTLICHER AKTEURE

Berlin, 2010

 

Die Studie „Hate Crime in der Ukraine. Opfergruppen und Beratungsangebote zivilgesellschaftlicher Akteure“ untersucht Hate Crime in der Ukraine vor dem Hintergrund von Fremdenfeindlichkeit und Hate Speech im öffentlichen Diskurs. Insbesondere Angehörige der neuen Minderheiten, etwa Asylbewerber, Studierende und Arbeitsmigranten, fallen rassistisch motivierten Gewalttaten zum Opfer. Täter werden selten strafrechtlich verfolgt, gerade im Strafvollzug und durch Angehörige der Miliz kommt es immer wieder zu Menschenrechtsverletzungen. Vor diesem Hintergrund geben die Autoren auch Empfehlungen zur Stärkung zivilgesellschaftlicher Initiativen in der Ukraine, die Opfer von Hate Crime unterstützen.

Vollversion: Deutsch | Ukrainisch

Zusammenfassungen: Englisch

REACHOUT BERLIN (HG.), HATE CRIME IN RUSSLAND. MONITORING UND UNTERSTÜTZUNG FÜR BETROFFENE RASSISTISCHER GEWALT

Berlin 2010

 

Die Studie konzentriert sich auf die Situation von rassistischer Gewalt betroffener Menschen in fünf Regionen der Russischen Föderation, unter anderem in den Metropolen Moskau und St. Petersburg. Darüber hinaus haben die Autoren mehr als 50 russische NGOs, die hauptsächlich in den Bereichen Menschenrechte, Monitoring und/oder Opferberatung tätig sind, zu Unterstützungsmöglichkeiten für Opfer von Hate Crime befragt.

Vollversion: Deutsch | Englisch | Russisch

Zusammenfassungen: Englisch

Sonstige projektbezogene Publikationen

Kampagne gegen Homophobie, Warschau, Poland

Violence Motivated By Homophobia - Report 2011 Polnisch | Englisch

 

 

Kampagne Gegen Homophobie, Warschau, Polen,

Tätigkeitsbericht 2009: Englisch

 

 

Helsinki Stiftung für Menschenrechte, Warschau, Polen,

Racism in Poland - Report on Research Among Victims of Violence with Reference to National, Racial, or Ethnic Origin: Polnisch | Englisch

 

 

Nash Mir - Our World Gay and Lesbian Center, Kiew, Ukraine

Factsheet über die Situation von LGBT in der Ukraine: Englisch

 

 

Nigdy Wiecej, Warschau, Polen

Brown Book 2009/2010: Englisch | Polnisch

 

 

Nomada, Wrocław, Polen

Do You Have A Problem? Hate Crime in Wrocław: Polnisch