Berlin, 25.01.2016

Zwei Ausstellungen und Zeitzeugenbesuche zum Gedenktag für NS-Opfer

Am 27. Januar, dem Tag des Gedenkens an die Opfer des National-sozialismus, fördert die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) den Besuch von zwei Zeitzeuginnen im Bundestag sowie zwei Ausstellungen im Bundestag und im Auswärtigen Amt. Die Ausstellung „NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum. Ausstellungspro-jekte gegen das Vergessen“ wird am 27. Januar im Paul-Löbe-Haus von Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert mit dem Vorstands-vorsitzenden der Stiftung EVZ Dr. Michael Jansen eröffnet. Im Auswärtigen Amt ist ab dem 29. Januar die Ausstellung „Leben nach dem Überleben - Überlebende des Holocaust und ihre Familien in Israel“ zu sehen.

Die beiden Zeitzeuginnen Anastasiia Gulei aus der Ukraine und Gabriela Turant aus Polen kommen auf Einladung der Stiftung EVZ zu einer Jugendbegegnung und der Gedenkstunde im Deutschen Bundestag nach Berlin.
Die Ausstellung zur NS-Zwangsarbeit im ländlichen Raum wurde von der Projektgruppe „Zwangsarbeit“ e.V. erstellt und kann nach vorheriger Anmeldung bis zum 26. Februar in der Halle des Paul-Löbe-Hauses im Berliner Parlamentsviertel besichtigt werden: http://www.bundestag.de/besuche/ausstellungen1/parl_hist/zwangsarbeit-inhalt/401028


Sechs Teile und Stationen der Ausstellung wurden in den letzten Jahren von der Stiftung EVZ gefördert.
Die Ausstellung „Leben nach dem Überleben“ wurde von Amcha Deutschland e.V. kuratiert und zeigt 14 Überlebende des Holocaust und acht Angehörige der zweiten und dritten Generation in Israel und ist bis zum 9. März im Lichthof des Auswärtigen Amtes zu sehen:
 http://www.auswaertiges-amt.de/DE/AAmt/ZuGastimAA/Ausstellungen/Uebersicht_node.html

 

 

 

Weitere Informationen

Dietrich Wolf Fenner, Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Telefon: 030 / 259 297 76, E-Mail: fenner(at)stiftung-evz.de