Berlin, 18.01.2016

Ausstellungseröffnung: "Braunschweig – Łodź 1939. Zwei Städte zu Beginn des Zweiten Weltkriegs"

Am Donnerstag, den 21.01.2016 wird im Foyer der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) die Ausstellung einer internationalen Schülergruppe eröffnet. Deutsche und polnische Jugendliche recherchierten im Schuljahr 2014/2015 die Geschichte von Braunschweig und Łodź im Nationalsozialismus. Viele der in Braunschweig eingesetzten NS-Zwangsarbeiter kamen aus dem Łodźer Ghetto. Das Projekt wurde im Programm Europeans for Peace der Stiftung EVZ gefördert.

Die Jugendlichen trafen sich im Oktober 2014 und April 2015 und entwickelten eine gemeinsame Ausstellung über Braunschweig und Łodź im Jahr 1939, zu Beginn des Zweiten Weltkriegs. Die Ausstellung zeigt die städtische Entwicklung von Łodź, dem "Manchester des Ostens" mit seiner deutschen, russischen, polnischen und jüdischen Bevölkerung und von Braunschweig, welches sich als nationalsozialistische Musterstadt präsentierte.
Das Projekt und die Ausstellung ist eine Kooperation der Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstraße mit dem Gymnasium Neue Oberschule Braunschweig und dem Katolickie Gimnazjum i Liceum Ogólnokształcące im. Jana Pawła II, Łodź.


Die Ausstellung ist bis zum 7. März im Foyer der Stiftung EVZ zu sehen.

 

Datum: Donnerstag, 21.01.2016, 19 Uhr
Ort: Stiftung EVZ
Lindenstraße 20-25
10969 Berlin

Anmeldung: veranstaltungen(at)stiftung-evz.de

Weitere Informationen

Dietrich Wolf Fenner, Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Telefon: 030 / 259 297 76, E-Mail: fenner(at)stiftung-evz.de