Berlin 13.05.2013

Stiftung EVZ trauert um Kurator Dr. Max Stadler

Dr. Max Stadler, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin der Justiz ist am Sonntag verstorben. Max Stadler war über 12 Jahre Mitglied im internationalen Kuratorium der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“. Die FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag entsandte Stadler 2000 in das höchste Gremium der Stiftung EVZ.

„Max Stadlers plötzlicher Tod erschüttert Kuratorium, Vorstand und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung EVZ. An erster Stelle steht unser Mitgefühl für seine Familie, die Ehemann und Vater verloren hat.
Die Stiftung EVZ verliert einen klugen, ausgleichenden und weitsichtigen Berater, der in unserem internationalen Kuratorium zur Entwicklung der Stiftung EVZ maßgeblich beigetragen hat. Max Stadler war von Anbeginn Begleiter der Stiftung. Schon bei der Gesetzesinitiative zur Gründung der Bundesstiftung EVZ hat Stadler mitgewirkt. Gerechtigkeit und Würdigung für das Schicksal der NS-Opfer hatten für Stadler oberste Priorität. Wir werden uns an einen in jeder Situation freundlichen, verbindlichen und klugen Kurator erinnern, den wir schmerzlich vermissen“, sagte Dr. Michael Jansen, Kuratoriumsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“.

„Max Stadler hat die EVZ von der ersten Stunde an begleitet. Als ich ihn kennenlernte, war ich überrascht: Einen Bayrischen Liberalen hatte ich mir "konservativer" vorgestellt. Stadler hat sich stets für das Engagement der Stiftung EVZ für Menschenrechtsthemen stark gemacht. Noch vor wenigen Wochen hat er für die Mobilisierung zusätzlicher Mittel für Roma in Osteuropa gekämpft. Der Vorstand der Stiftung EVZ hat Max Stadler als großen Vermittler kennengelernt. Dabei war er immer unterstützend und loyal - auch in schwierigen Momenten. Er wird in der Stiftung EVZ sehr fehlen!“ Dr. Martin Salm, Vorstandsvorsitzender der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“
 
Staatssekretär Stadler hatte im Februar die Fotoausstellung: „Bedrängte Existenz – Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine“ im Bundesministerium der Justiz eröffnet. Die Lebenssituation der Roma in Europa war für Stadler ein wichtiges Anliegen.

 

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