Newsletter 03/2015


Inhaltsverzeichnis

11. September 2015, 18 Uhr ~ "Gemeinsam für eine bessere Bildung". Empfehlungen zur gleichberechtigten Bildungsteilhabe von Sinti und Roma in Deutschland

Wie kann der Bildungszugang für Sinti und Roma verbessert werden? Wie ihre gleichberechtigte Teilhabe erreicht werden? Welche Grundsätze sind zu beachten, damit Bildungsbeteiligung und Bildungserfolg zunehmen? Und wie können dafür notwendige Daten erhoben und wissenschaftliche Studien durchgeführt werden? Zur Beratung dieser Fragen gründete die Stiftung EVZ einen bundesweiten Arbeitskreis, an dem Fachleute aus Sinti- und Roma-Organisationen maßgeblich beteiligt waren. Gleichberechtigt wirkten Sachverständige aus Ländern, Kommunen, Stiftungen und der Wissenschaft mit. Vertreterinnen und Vertreter des Bundes nahmen an den Sitzungen des Arbeitskreises beratend und begleitend teil. Nach zweijähriger Arbeit werden nun erstmals die gemeinsam formulierten Empfehlungen präsentiert und öffentlich diskutiert.
Grußworte halten Günter Saathoff, Vorstand der Stiftung EVZ, Romani Rose, Vorsitzender des Zentralrats der Deutschen Sinti und Roma und Brunhild Kurth, Präsidentin der Kultusministerkonferenz (angefragt)
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Kommende Veranstaltungen

1. September 2015, 19 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit im ländlichen Raum - Bückeburg unterm Hakenkreuz, Berlin

1. September 2015, 19 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit im ländlichen Raum - Bückeburg unterm Hakenkreuz, Berlin

Am 76. Jahrestag des deutschen Überfalls auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkriegs erinnert die Stiftung EVZ gemeinsam mit der Projektgruppe "Zwangsarbeit" e.V. an das Schicksal der NS-Zwangsarbeiter. Das niedersächsische Bückeburg steht exemplarisch für ländliche Strukturen und die dort verübte Ausbeutung deportierter s. g. Ostarbeiter im nationalsozialistischen Deutschland: Zwangsarbeit war überall. Wie viele Zwangsarbeiter gab es in Bückeburg und Umgebung? Woher kamen sie, wo waren sie untergebracht und wie lebten sie? Die Ausstellung informiert über das "Damals bei uns", erzählt Geschichten über persönliche Schicksale. Dabei ergänzt die Ausstellung bereits Bekanntes mit neuen Erkenntnissen und ordnet die Geschehnisse in den historischen Kontext ein.
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1. September 2015 Bonn und 14. Oktober Saarbrücken ~ Ausstellungseröffnung: "Bedrängte Existenzen" - Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine

1. September 2015 Bonn und 14. Oktober Saarbrücken ~ Ausstellungseröffnung: "Bedrängte Existenzen" - Überlebende Roma des NS-Terrors in der Ukraine

Sechzehn Roma, die die deutsche Gewaltherrschaft in der Ukraine während des Zweiten Weltkrieges überlebten, berichten von ihrem wechselvollen Lebensweg im Krieg, der Nachkriegszeit und über ihren Alltag heute. Die Fotografin Birgit Meixner porträtierte im Mai 2012 Roma in der Ukraine, die an Projekten der Stiftung EVZ teilhaben. Meixners Porträts sind Momentaufnahmen aus dem Leben einer auch heute noch stark bedrängten ethnischen Minderheit. Die Projekte zu Gunsten Not leidender Roma werden im Rahmen des humanitären Engagements der Stiftung EVZ gefördert.
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Am 14. Oktober ist die Ausstellung in Saarbrücken zu sehen und wird von Bernd Rauls, Geschäftsführer der Stiftung Demokratie Saarland eröffnet. Prof. Dr. Klaus-Michael Bogdal hält am 9. Dezember 2015 einen begleitenden Vortrag mit dem Titel "Europa erfindet die Zigeuner. Wie passen Faszination und Verachtung zusammen?"
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17. September 2015, 19 Uhr ~ Vortrag: Krieg ist Krieg? Deutsche Besatzungsherrschaft in Frankreich und der Sowjetunion 1940-1944

17. September 2015, 19 Uhr ~ Vortrag: Krieg ist Krieg? Deutsche Besatzungsherrschaft in Frankreich und der Sowjetunion 1940-1944

Ausplünderungen der Ressourcen und Terror gegen die Bevölkerung prägten die vierjährige deutsche Besetzung Frankreichs und der Sowjetunion im Zweiten Weltkrieg. Worin ist der grundsätzliche Unterschied in Planung und Praxis des deutschen Vorgehens in beiden Regionen zu finden? Welches Gewicht kommen Rassismus und Lebensraumideologie in der deutschen Herschaftspraxis zu? Der Vortrag skizziert Gemeinsamkeiten und fundamentale Unterschiede der deutschen Kriegsführung und Besatzungsherrschaft in beiden Staaten. Er geht auf die besondere Dynamik der Verbrechen gegenüber der Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen in Osteuropa ein und fragt nach dem Stellenwert der Ideologie in diesem Vorgehen. Prof. Dr. Johannes Hürter ist Abteilungsleiter "Zeitgeschichte bis 1945" im Institut für Zeitgeschichte München-Berlin. Die Veranstaltungsreihe "Opfer der deutschen "Lebensraum"-Politik in Osteuropa. Eine vergleichende Sicht" wird von der Initiative Gedenkort für die Opfer der NS-Lebensraumpolitik veranstaltet und der Stiftung EVZ gefördert.
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22. - 24. September 2015 ~ Workshops: Partnerschaften für Opfer des Nationalsozialismus: Sich erinnern – aber wie? Polnisch- deutsche Workshops zur „schwierigen“ Erinnerungen in Zamosc (Kleinpolen)

22. - 24. September 2015 ~ Workshops: Partnerschaften für Opfer des Nationalsozialismus: Sich erinnern – aber wie? Polnisch- deutsche Workshops zur „schwierigen“ Erinnerungen in Zamosc (Kleinpolen)

In Workshops wie zu „Literatur als Medium der Erinnerungen“, „Film als Instrument der Bildungsarbeit“ oder „Pädagogik der Erinnerungsorte aus dem Zweiten Weltkrieg“ werden nach erfolgreichen Ansätzen der Erinnerungsarbeit für eine Zeit ohne Zeitzeugen gesucht. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts „Immer gebraucht. Polnisch-deutsche Partnerschaft zur Verbesserung der Lebensqualität der NS-Opfer in Zamosc und Köln“ statt und wird durch das Freiwilligenzentrum Zamosc und den Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte e. V. organisiert. An den Workshops werden Freiwillige und Lehrerinnen und Lehrer aus der Projektregion teilnehmen, die sich für NS-Überlebende engagieren.
Mehr Informationen in polnischer Sprache

11. - 26. September 2015 ~ Theateraufführung: Aktion N! Ein Neuköllner NS-Untersuchungs-Ausschuss

11. - 26. September 2015 ~ Theateraufführung: Aktion N! Ein Neuköllner NS-Untersuchungs-Ausschuss

Wer war Simon Luft? Bis 1935 war er Schuhmacher in der Berliner Straße in Neukölln. Sechs Jahre später war er einer der 53 jüdischen Neuköllner, die am 14. November 1941 nach Minsk deportiert wurden. Seine wenigen Habseligkeiten wurden in einem Ballsaal in der damaligen Bergstraße gelagert – dem heutigen Heimathafen Neukölln. Eine Gruppe Neuköllner Bürger macht sich mit dem Team des Heimathafen auf Recherchereise und sucht nach den Menschen hinter den Möbeln, nach deren Verbleib und nach Erkenntnis. Es entsteht ein Theaterstück über Schuld und Schulden, ganz normale Menschen und was das alles mit uns zu tun hat.
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2. - 3. Oktober 2015 ~ Informationsstand: Bürgerfest anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit

2. - 3. Oktober 2015 ~ Informationsstand: Bürgerfest anlässlich der zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit

Die Stiftung EVZ präsentiert ihr Förderengagement und ihre Auszahlungsprogramme auf dem Bürgerfest anlässlich der Zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in der Innenstadt von Frankfurt am Main. Der Stand der Stiftung EVZ ist auf dem "Platz der Geschichte" am Liebfrauenberg zu finden.
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8. - 11. Oktober 2015 ~ Konferenz: "Justice Today for Peace Tomorrow"

8. - 11. Oktober 2015 ~ Konferenz: "Justice Today for Peace Tomorrow"

Vom 8.- 11.10.2015 treffen sich in Berlin über 100 ehemalige Teilnehmende des Projektes „Model International Criminal Court (MICC) - Simulationen zum internationalen Strafgerichtshof mit Jugendlichen und Studierenden aus Europa, Israel, den USA und der Welt in Kreisau (Krzyzowa)“ zur internationalen Konferenz "Justice Today for Peace Tomorrow" - A Conference Marking Ten Years of Model International Criminal Court (MICC)". Die Konferenz wird von der Kreisau-Initiative in Kooperation mit der Stiftung Topografie des Terrors und dem Nürnberger Menschenrechtszentrum veranstaltet. Am 8.10. findet abends eine öffentliche Auftaktveranstaltung zur Würdigung des 10-Jährigen Jubiläums des Projektes statt, auf der der für den Friedensnobelpreis nominierte Aktivist Victor Ochen aus Uganda sprechen wird. Die Stiftung EVZ fördert das Projekt und die Konferenz.
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13. OKTOBER 2015 ~ SEMINAR ZUR SOZIALEN SITUATION VON NS-OPFERN IM EUROPÄISCHEN PARLAMENT, BRÜSSEL

13. OKTOBER 2015 ~ SEMINAR ZUR SOZIALEN SITUATION VON NS-OPFERN IM EUROPÄISCHEN PARLAMENT, BRÜSSEL

Gemeinsam mit dem „European Shoah Legacy Institute“ (ESLI) in Prag setzt sich die Stiftung EVZ für die Verbesserung der sozialen Lage von Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung ein. Am 26. und 27. Mai berichteten Elke Braun und Projektpartner der Stiftung EVZ im Prager Außenministerium vor über 200 europäischen Regierungsvertretern, Angehörigen der Zivilgesellschaft und Vertretern internationaler Organisationen über gute Praxis der Versorgung von NS-Opfern und Chancen von staatlich-zivilgesellschaftlicher Zusammenarbeit. Die Ergebnisse der Prager „Social Welfare Conference“ stellt ESLI am 13. Oktober 2015 im Europäischen Parlament vor.
Mehr zur Veranstaltung finden Sie hier

14. Oktober 2015, 18.30 Uhr ~ Vortrag und Podiumsdiskussion: Zwischen Bündnispflege und Massenvernichtung. Deutsche Besatzungspolitik in Jugoslawien

14. Oktober 2015, 18.30 Uhr ~ Vortrag und Podiumsdiskussion: Zwischen Bündnispflege und Massenvernichtung. Deutsche Besatzungspolitik in Jugoslawien

Nach dem Balkanfeldzug im Frühjahr 1941 errichtete die deutsche Wehrmacht in Serbien ein von exzessivem Terror geprägtes Besatzungsregime, während sie in Kroatien und Bosnien einen von der faschistischen Ustascha geführten Staat unterstützte. Wie war diese Politik mit der generellen rassistischen Stigmatisierung von "Slawen" zu vereinbaren, in welchem Spannungsfeld standen rassistische Ideologie und Machtkalkül? Neben diesen Fragen erörtert der Vortrag, ob das nationalsozialistische Deutschland langfristige Pläne für eine Neuordnung Südosteuropas verfolgte und wie sich der Rassismus auf das Verhalten gegenüber der serbischen Bevölkerung auswirkte. An den Vortrag von Prof. Dr. Milan Ristovic, Seminar für Neuere Geschichte, Universität Belgrad schließt sich eine Podiumsdiskussion zur Forschungslage über den Zweiten Weltkrieg in Südosteuropa an.
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23. Oktober 2015 ~ Debattierwettbewerb: Internationales Finale von Jugend debattiert international 2015

23. Oktober 2015 ~ Debattierwettbewerb: Internationales Finale von Jugend debattiert international 2015

"Jugend debattiert international" ist ein Debattierwettbewerb für Jugendliche aus acht mittel- und osteuropäischen Ländern. Der Wettbewerb will zur Auseinandersetzung mit Menschenrechten und ihren geschichtlichen Hintergründen anregen und das Debattieren als Medium politischer Kultur und demokratischer Auseinandersetzung stärken. Um zugleich die Deutschkenntnisse in den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in deutscher Sprache statt. Insgesamt werden mehr als 1.900 Schüler an über 140 Schulen teilnehmen. Als Höhepunkt eines Wettbewerbsjahres treten die Besten jeden Landes im neunten internationalen Finale von "Jugend debattiert international" an, das in diesem Jahr im lettischen Riga stattfindet.
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29. Oktober 2015, 19 UHR ~ AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: "… WIE DAS ATMEN FRISCHER LUFT", Dillingen

29. Oktober 2015, 19 UHR ~ AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG: "… WIE DAS ATMEN FRISCHER LUFT", Dillingen

Die Ausstellung porträtiert neun Persönlichkeiten einer Generation, deren Lebenswege von der Besatzung ihrer Länder und der Verfolgung durch die Nationalsozialisten bestimmt wurden. Die Journalistin Lesya Kharchenko hat sie fotografiert und interviewt. Sie nehmen an Projekten des Förderprogramms "Treffpunkt Dialog" teil. Im Programm "Treffpunkt Dialog" wurden bisher über 280 Projekte zugunsten von NS-Opfern in Belarus, Russland und der Ukraine gefördert. Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) im Kreis Saarlouis e.V. wird die Ausstellung zwei Wochen lang im Oswald von Nell-Breuning Haus in Dillingen zeigen.
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31. Oktober 2015 ~ Tanztheater und Publikumsgespräch: "...streicht dunkler die Geigen" - Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger, Rose Ausländer - Lyrik und Schicksal, Gröbzig

31. Oktober 2015 ~ Tanztheater und Publikumsgespräch: "...streicht dunkler die Geigen" - Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger, Rose Ausländer - Lyrik und Schicksal, Gröbzig

Das Tanztheater arbeitet mit den Gedichten der drei Czernowitzer Dichter Paul Celan, Selma Meerbaum-Eisinger und Rose Ausländer, die in der jüdisch-deutschsprachigen Kultur der Bukowina im beginnenden 20. Jahrhundert verwurzelt waren. Die Gedichte reflektieren den Holocaust und das eigene Schicksal während der nationalsozialistischen Besetzung, sie sind ein Zeugnis von Verfolgung, Ghettoisierung, Zwangsarbeit und Überleben im Versteck. In der Produktion entdecken professionelle Tänzer und Musiker gemeinsam mit Jugendlichen aus Deutschland und der Ukraine die Lyrik dieser drei Dichter für sich. Choreographie und szenische Darstellungen werden von der Musik jüdischer Komponisten wie Hans Krasa und Erwin Schulhoff begleitet. Die Theateraufführungen werden vom Verein der Freunde und Förderer des Museums Synangoge Gröbzig e.V. in Kooperation mit dem Museum der Jüdischen Geschichte und Kultur der Bukowina, Chernivtsi/Ukraine veranstaltet.
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4. November 2015, 19 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg, Hamburg

4. November 2015, 19 Uhr ~ Ausstellungseröffnung: Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg, Hamburg

Über 20 Millionen Männer, Frauen und Kinder aus fast allen Ländern Europas wurden als "Fremdarbeiter", Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge in das nationalsozialistische Deutschland verschleppt oder mussten in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten Zwangsarbeit leisten. Spätestens seit 1942 gehörten Zwangsarbeiter zum Alltag im nationalsozialistischen Deutschland. Die aus allen Teilen Europas, vor allem aus den östlichen Ländern, deportierten Arbeitskräfte wurden überall eingesetzt: in Rüstungsbetrieben ebenso wie auf Baustellen, in der Landwirtschaft, im Handwerk, in öffentlichen Einrichtungen und in Privathaushalten. Ob als Besatzungssoldat in Polen oder als Bäuerin in Thüringen - alle Deutschen begegneten Zwangsarbeitern, viele profitierten davon. Zwangsarbeit war kein Geheimnis, sie war ein weitgehend öffentlich stattfindendes Verbrechen. Die internationale Wanderausstellung der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora, wurde initiiert und gefördert von der Stiftung EVZ. Die Ausstellung in Hamburg wird zudem gefördert mit Mitteln aus dem Sonderausstellungsfonds der Kulturbehörde der Freien und Hansestadt Hamburg.
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6. - 7. November 2015 ~ Fachtagung:  "Politischer Antiziganismus" in Berlin

6. - 7. November 2015 ~ Fachtagung: "Politischer Antiziganismus" in Berlin

Die Gesellschaft für Antisemitismusforschung e.V. veranstaltet in Kooperation mit RomnoKher, dem Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma sowie Amarodrom am 6. und 7. November 2015 in Berlin ein Fachtagung für Multiplikatoren, politisch Verantwortliche, Verwaltung, Studierende, Aktivisten und Journalisten zum Thema "Politischer Antiziganismus". Politische Abkommen in Deutschland und Europa und die darauf bezogenen Bundestagsdebatten werden behandelt. Die Stiftung EVZ fördert die Konferenz.
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9. November 2015 ~ Podiumsgespräch: #JesuisJuif. Antisemitische Übergriffe in Frankreich

9. November 2015 ~ Podiumsgespräch: #JesuisJuif. Antisemitische Übergriffe in Frankreich

Der Frage nach den Zusammenhängen zwischen Wirtschaftskrise, der verfehlten Integration der Bewohnerinnen der Pariser Banlieues, dem Erstarken des Front National, den wesentlichen Säkularisierungsphänomenen im "Islamismus" und dem Antisemitismus wird ein Podiumsgespräch mit internationalen Teilnehmern nachgehen. Eine öffentliche Veranstaltung des Jüdischen Museums Berlin in Kooperation mit dem Zentrum für Antisemitismusforschung und der Stiftung EVZ.
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11. - 12. November 2015 ~ Konferenz: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte, Köln

11. - 12. November 2015 ~ Konferenz: Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte, Köln

Der Bundesverband Information & Beratung für NS-Verfolgte (Köln) und sein israelischer Projektpartner JDC-ESHEL (Jerusalem) realisieren seit vielen Jahren gemeinsam Projekte zugunsten von Überlebenden von NS-Verfolgung in Deutschland und Israel. Aus dieser Zusammenarbeit sind neue Projekte entstanden, wie z.B. die Kölner „Warm Homes“ für russisch-sprachige NS-Verfolgte oder das „Zeitzeugen-Theater“. Am 11. und 12.November laden die Projektpartner nun dazu ein, die Erfahrungen der deutsch-israelischen Zusammenarbeit zugunsten von NS-Verfolgten auszuwerten, und Perspektiven für zukünftige Kooperationen zu entwickeln. Die Konferenz wendet sich an Personen und Organisationen, die Projekte mit Überlebenden von NS-Verfolgung durchführen. mehr

Neues aus der Förderung

Ausstellung: "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" in Berlin

Ausstellung: "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" in Berlin

Am Donnerstag, 23. Juli wurde auf dem Washingtonplatz am Berliner Hauptbahnhof die Ausstellung "Zwischen Erfolg und Verfolgung – Jüdische Stars im deutschen Sport bis 1933 und danach" eröffnet. Kulturstaatsministerin Monika Grütters und die DFB-Kulturstiftung haben als Teil eines kulturellen Rahmens zu den European Maccabi Games die Ausstellung vor dem Berliner Hauptbahnhof initiiert und gemeinsam mit der Stiftung EVZ und der Deutsche Bahn Stiftung finanziert. Die Präsentation würdigt mit großformatigen skulpturalen Figuren 17 herausragende deutsch-jüdische Athletinnen und Athleten. Der Schwerpunkt liegt auf Stars der 1920er und 30er Jahre, die im NS-Staat ausgegrenzt, entrechtet, zur Flucht gedrängt oder ermordet wurden. Die Ausstellung wird bis zum 16.08.2015 auf dem Washingtonplatz vor dem Berliner Hauptbahnhof zu sehen sein und zudem online unter www.juedische-sportstars.de.
Foto: Presserundgang zur Ausstellungseröffnung mit der Staatsministerin Monika Grütters und Vorstand Günter Saathoff
Zur Online-Ausstellung

41 NEUE „TREFFPUNKT DIALOG“-PROJEKTE

41 NEUE „TREFFPUNKT DIALOG“-PROJEKTE

Die Träger des Programms organisieren Aktivitäten zu Gunsten von Opfern des Nationalsozialismus mit anderen älteren und jüngeren Leuten in Belarus, der Ukraine und Russland. Auch wenig oder nicht mobile Menschen werden einbezogen und bekommen Besuch oder Unterstützung von jüngeren Teilnehmern. Ziel der Projekte ist es, zu gesellschaftlicher Anerkennung und Teilhabe der Opfer des Nationalsozialismus beizutragen. Anfang Oktober wird das Programm in der Ukraine und in Belarus erneut ausgeschrieben. Zivilgesellschaftliche Organisationen, die sich für NS-Opfer in ihren Ländern organisieren, finden weitere Informationen dazu ab Oktober
hier (in russischer und ukrainischer Sprache).

 Humanity in Action Polen gewinnt den Intercultural Achievement Award 2015

Humanity in Action Polen gewinnt den Intercultural Achievement Award 2015

Die Organisation Humanity in Action Polen, hat für ihr Projekt "Inter@ction zone" - Kongress gegen hate speech“ den ersten Preis im Wettbewerb „Intercultural Achievement Award 2015“ des österreichischen Ministeriums Europa, Integration, Äußeres gewonnen. Der Preis wurde in der Kategorie „Aktualität: Bestes Projekt mit Bezug auf aktuelles Ereignis” vergeben. An dem Kongress im November 2014 in Warschau nahmen über 200 junge Aktivisten aus Polen teil. Die Preisverleihung wird Anfang September 2015 in Wien stattfinden.
Die Stiftung EVZ fördert Humanity in Action seit 2006.
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Audioapp: Jüdische Geschichte(n) im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg

Audioapp: Jüdische Geschichte(n) im Berliner Stadtbezirk Prenzlauer Berg

Die Audioapp erzählt verteilt auf 19 Hörstationen rund um den Kollwitzplatz in Berlin Prenzlauer Berg die Geschichte(n) mehrerer jüdischer Bewohner des Kiezes in den 1920er und 1930er Jahren. Die Protagonistinnen und Protagonisten des Audiorundgangs waren zu diesem Zeitpunkt Kinder oder Jugendliche. Ihre Erzählungen schildern den Alltag auf den Straßen, das Familienleben, Erlebnisse in der Schule aber auch die zunehmend judenfeindliche Atmosphäre. Das Projekt wurde im Leo Baeck Programm gefördert.
Karte des Rundgangs & weitere Informationen

Partnerschaften für Opfer des Nationalsozialismus: Nothilfe für Binnenflüchtlinge und alte Menschen in den Kriegsgebieten der Ostukraine

Partnerschaften für Opfer des Nationalsozialismus: Nothilfe für Binnenflüchtlinge und alte Menschen in den Kriegsgebieten der Ostukraine

Am 1. September in Donezk startet das Projekt „Essen auf Rädern“, das durch die deutsche Gesellschaft Bochum-Donezk und den Donezker Sozialfonds ausgetragen wird. Im Rahmen des Vorhabens werden rund 140 alte Menschen in einer zerstörten Stadt zehn Monate lang mit warmen Mahlzeiten versorgt. Das Projekt richtet sich vor allem an diejenigen, die wegen ihres Gesundheitszustandes allein in Donezk geblieben sind, nachdem ihre Familien vor Kriegshandlungen geflohen waren. Fast die Hälfte von ihnen können ihre Wohnungen nicht verlassen. Seit Juni dieses Jahres fördert die Stiftung EVZ vier weitere Nothilfe-Projekte für NS-Überlebende in mehreren Regionen der Ostukraine, die von Kriegshandlungen betroffen sind. Rund 2.000 alte bedürftige Menschen bekommen Lebensmittelpakete, Medikamente, Kleidung und Heizmaterial. Sie werden an den neuen Wohnorten umfassend betreut, und ihre im Krieg beschädigten Häuser werden renoviert.
Mehr Informationen zu einzelnen Projekten

Dokumentarfilm: Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der "Euthanasie" in der NS-Zeit

Dokumentarfilm: Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der "Euthanasie" in der NS-Zeit

Am 12. Juli hatte der Dokumentarfilm "Gehörlose Opfer der Zwangssterilisationen und der Euthanasie in der NS-Zeit" in Frankfurt/Main Premiere. Der Film gibt den namenslosen und weitgehend unbekannten gehörlosen Opfern des Nationalsozialismus und ihren Familien ein "Gesicht", eine Lebensgeschichte, einen Platz in der Geschichte und damit ein Stück "Würde" zurück. Dir Produktion wurde im Förderprogramm »Zwangsarbeit und vergessene Opfer« gefördert.
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Großer Andrang bei den deutsch-ukrainischen Jugendbegegnungen!

Großer Andrang bei den deutsch-ukrainischen Jugendbegegnungen!

Am 31. Juli endete die Ausschreibungsfrist für das Förderprogramm "Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen", das junge Menschen aus der Ukraine und Deutschland zusammenbringt. Die zahlreichen Bewerbungen zeigen das große Interesse der jungen Menschen, sich kennen zu lernen und gemeinsam ihr Europa zu gestalten. Dazu können in diesem Jahr die deutschen und ukrainischen Jugendlichen auf Wunsch auch russische Altersgenossen einladen. Die geförderten Projekte sind vielfältig: Geschichtsinteressierte reisen von Görlitz nach Ternopil, besuchen NS-Gedenkorte und treffen Zeitzeugen. Junge Boxer trainieren gemeinsam und diskutieren Möglichkeiten der Integration von benachteiligten Jugendlichen. Engagierte Christen entwerfen Gesellschaften ohne Mauern und lebensfrohe Musiker beleben ihre Städtepartnerschaft. Das Förderprogramm „Meet up! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen“ wird vom Auswärtigen Amt und der Robert Bosch Stiftung unterstützt.
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Tagung #erinnern_kontrovers

Tagung #erinnern_kontrovers

Am 9. und 10. Juli hat in der Kalkscheune die von der Stiftung EVZ sowie dem Museum Karlshorst geförderte und durch die Agentur für Bildung umgesetzte Tagung #erinnern_kontrovers stattgefunden. Rund 80 TeilnehmerInnen aus Wissenschaft und Bildung hatten die Gelegenheit, sich über aktuelle Fragen der Erinnerungskultur in Deutschland, insbesondere der Rolle der Zivilgesellschaft angesichts der Herausforderungen der Migrationsgesellschaft und der zunehmenden Vielfalt in der deutschen Gesellschaft auszutauschen. Die Ergebnisse wurden kommentiert und per Graphic Recording festgehalten.
Tagungsbeiträge und –ergebnisse

CLASSIC FOR PEACE: Internationaler Musikalischer Jugendaustausch 2015

CLASSIC FOR PEACE: Internationaler Musikalischer Jugendaustausch 2015

Das Projekt Classic for Peace bringt Ende August bis Anfang September zusammen, was zusammen gehört: Hochbegabte Jugendliche aus der Ukraine und Russland musizieren gemeinsam mit jungen Musikern der Kammerphilharmonie Frankfurt unter der Leitung von Anna Skryleva. Die jungen Musikerinnen und Musiker spielen nicht nur bekannte Instrumente, es werden auch Volksinstrumente wie Bajan, Domra und Balalaika solistisch vertreten sein. Konzerte finden in Wiesbaden, Darmstadt und Berlin statt. Das Projekt wird im Programm Meet up! - Deutsch-Ukrainische Jugendbegegnungen von der Stiftung EVZ gefördert.
Mehr Informationen zu den Konzerten

Neue Publikationen

Gedenkstättenpädagogik. Kontext, Theorie und Praxis der Bildungsarbeit zu NS-Verbrechen

Gedenkstättenpädagogik. Kontext, Theorie und Praxis der Bildungsarbeit zu NS-Verbrechen

Gedenkstätten für die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen sind auch Lernorte. Der vorliegende Band gibt einen Überblick über den aktuellen Stand der Bildungsarbeit vor Ort. Er beleuchtet die gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen, führt in grundsätzliche Debatten ein und stellt die vielfältige pädagogische Arbeit ebenso wie ein breites Spektrum an Gedenkstätten vor. Als Bindeglied zwischen Theorie und Praxis wendet sich das Buch an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Gedenkstätten, an Lehrkräfte in Schulen und außerschulischen Einrichtungen sowie an Studierende.
zum Metropolverlag

Zeugnisformen. Berichte, künstlerische Werke, Erzählungen von NS-Verfolgten (Bd. 1) & From testimony to Story. Video interviews about nazi crimes. Perspectives and experiences in four countries (Bd. 2)

Zeugnisformen. Berichte, künstlerische Werke, Erzählungen von NS-Verfolgten (Bd. 1) & From testimony to Story. Video interviews about nazi crimes. Perspectives and experiences in four countries (Bd. 2)

Die Überlebenden des Nationalsozialismus haben in den vergangenen Jahrzehnten ein umfangreiches Archiv von Zeugnissen zusammengetragen – mit dem Anspruch, dem Vergessen entgegenzutreten und nachfolgende Generationen zu mahnen. Die Stiftung EVZ sucht nach Wegen, dieses umfangreiche und kostbare Archiv für die historische und politische Bildung nutzbar zu machen. Mit der Seminarreihe „Entdecken und Verstehen“ hat die Stiftung EVZ seit 2009 den fachlichen Austausch dazu gefördert. Mit den vorliegenden Online-Publikationen sollen die Ergebnisse dieser Fachseminare einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert und wichtige Impulse für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit gegeben werden. Band 1 enthält wichtige Beiträge und Diskussionen von fünf bundesweiten Seminaren, die sich jeweils verschiedenen Zeugnisformen widmeten: Video-Interviews, künstlerische Zeugnisse, Schriftzeugnisse und autobiografische Zeugnisliteratur sowie Quellen aus NS-Prozessen. Band 2 dokumentiert drei binationale Seminare zur pädagogischen Arbeit mit Zeitzeugen-Interviews, die mit israelischen, tschechischen und polnischen Experten stattfanden.
zu den Publikationen (Erscheinungsdatum: 1.9.2015)

Offene Stellen

Position der/des Vorstandsvorsitzenden

Position der/des Vorstandsvorsitzenden

Die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) beabsichtigt, möglichst zum Jahresende 2015 die Position der/des Vorstandsvorsitzenden neu zu besetzen.

(100 % Stelle, Wahlperiode für 4 Jahre, Anstellungsvertrag, Vergütung in Anlehnung an das Grundgehalt eines Bundesbeamten nach B6)

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 10.9.2015 in ausschließlich elektronischer Form an: bewerberservice(at)stiftung-evz.de.
zur ausführlichen Stellenausschreibung

Aktuelle Ausschreibungen

Förderprogram GEGEN DISKRIMINIERUNG AUFGRUND SEXUELLER ORIENTIERUNG UND GESCHLECHTSIDENTITÄT

Förderprogram GEGEN DISKRIMINIERUNG AUFGRUND SEXUELLER ORIENTIERUNG UND GESCHLECHTSIDENTITÄT

Im Nationalsozialismus wurden Homosexuelle systematisch verfolgt. Die Diskriminierung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Transgender und Intersexuellen (LSBTI) und entsprechende Ideologien sind auch heute nicht überwunden. Die Stiftung EVZ fördert – mit Unterstützung der Dreilinden gGmbH - Projekte gegen die Diskriminierung von Menschen infolge ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität. Die vorliegende Ausschreibung zielt auf Kooperationsprojekte in Litauen und Ukraine.
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Facing Antisemitism and Antigypsyism - Förderprogramm gegen Antisemitismus und Antiziganismus

Facing Antisemitism and Antigypsyism - Förderprogramm gegen Antisemitismus und Antiziganismus

Antisemitismus und Antiziganismus gefährden den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Europa, indem sie die Verletzung von Menschenrechten rechtfertigen und Hass säen. Die jetzt veröffentliche Ausschreibung für eine Projektförderung richtet sich an Projekte in Litauen, Polen, Rumänien, Russland, Tschechien, Ukraine und Ungarn sowie an transnationale Projekte.
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Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Förderprogramm zur Erinnerung an NS-Zwangsarbeit und vergessene Opfer

Der Stand der Aufarbeitung der NS-Zwangsarbeit ist in Europa nach wie vor sehr unterschiedlich. Es gibt zudem in Deutschland und den vom NS-Regime besetzten Ländern bzw. deren Nachfolgestaaten weitere Opfergruppen von NS-Unrecht, die noch keinen angemessenen Platz in der jeweiligen Erinnerungskultur haben. Diese werden in Deutschland häufig mit dem Begriff „vergessene“ NS-Opfer bezeichnet. Die Stiftung EVZ unterstützt mit diesem Programm Projekte, die einen multiperspektivischen Ansatz verfolgen und dadurch zur Entwicklung eines europäischen Geschichtsverständnisses beitragen.
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EUROPEANS FOR PEACE - DISKRIMINIERUNG: AUGEN AUF!

EUROPEANS FOR PEACE - DISKRIMINIERUNG: AUGEN AUF!

Das Programm EUROPEANS FOR PEACE fördert internationale Austauschprojekte für Jugendliche aus Deutschland und den Ländern Mittel-, Ost- und Südosteuropas sowie Israel. Schulen oder außerschulische Bildungsträger können sich in internationaler Partnerschaft zusammenschließen und gemeinsame Projekte beantragen. Das aktuelle Ausschreibungsthema lautet „Diskriminierung: Augen auf! Projekte über Ausgrenzung damals – und heute“. Die Stiftung EVZ stärkt mit EUROPEANS FOR PEACE seit 10 Jahren erfolgreich das Engagement Jugendlicher für Menschenrechte und Völkerverständigung.
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Kontakt

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Dietrich Wolf Fenner
Leiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Lindenstr. 20-25
10969 Berlin
fenner(at)stiftung-evz.de
www.stiftung-evz.de
www.facebook.com/stiftungevz



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