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Neues aus der Stiftung

Trialog-Reihe: "Wer trägt Verantwortung für die Demokratie?"

Trialog-Reihe: "Wer trägt Verantwortung für die Demokratie?"

Liberale Demokratien bieten ihren Bürger*innen ein Wohlstandsniveau wie kein anderes politisches System. Trotzdem wird die Demokratie in ihrer täglichen Praxis zunehmend kritisch gesehen. Es ist höchste Zeit zu diskutieren, wie Wirtschaft, Politik, Zivilgesellschaft und Wissenschaft nachhaltig interagieren und langfristig zusammen funktionieren können. Die HUMBOLDT-VIADRINA Governance Platform und die Stiftung EVZ starten daher die Trialog-Reihe: "Wer trägt Verantwortung für die Demokratie?". Der erste Trialog zum Thema "Demokratie und Marktwirtschaft: Nur gemeinsam stark?" findet am 17. September 2018 in Berlin statt.
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Vorbestellung der Ausstellung "Macht der Gefühle"

Vorbestellung der Ausstellung "Macht der Gefühle"

Im Jahr 2019 regen zahlreiche Jahrestage dazu an, sich mit der Geschichte von Demokratie und Diktatur in Deutschland auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur entwickelte die Stiftung EVZ daher die Ausstellung „Macht der Gefühle. Deutschland 19/19“, die 2019 in mehreren tausend Exemplaren bundesweit für die schulische und außerschulische Bildung zur Verfügung stehen wird. Sie ist das ideale Medium, um an öffentlichen Orten dafür zu werben, sich den Herausforderungen der Gegenwart geschichtsbewusst zu stellen. Die 22 Tafeln umfassende Schau kann als Poster-Set vorbestellt werden.
Gestaltungsentwürfe und Möglichkeit der Vorbestellung

EVZ goes NECE

EVZ goes NECE

Vom 6. bis 9. September 2018 präsentierte die Stiftung EVZ auf der Konferenz des NECE (Networking European Citizenship Education) u.a. die Online-Bildungsmaterialien gegen Diskriminierung "Storiesthatmove.org". Die Veranstaltung “Brave New Worlds?! The Future of Democracy and Citizenship Education” bot eine Plattform für die Entwicklung von Strategien, wie man sich aktiv für Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit einsetzen kann.
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Neues aus der Förderung

Internationaler Jugendaustausch: Projekttreffen und Konferenz

Internationaler Jugendaustausch: Projekttreffen und Konferenz

Das diesjährige #MEETUP2018 Event fand vom 12. bis 15. September 2018 in Kiew statt. Auf dem Programm standen Kreativwerkstätten, Arbeitsgruppen und Workshops zum Kennenlernen, Vernetzen und zum Entwickeln neuer Ideen für den deutsch-ukrainischen Austausch. Am Runden Tisch wurden Perspektiven und Herausforderungen für deutsch-ukrainische Jugendbegegnungen diskutiert, der MEET UP! Talk präsentierte wichtige Momente des Programms.
Vom 9. bis 12. November 2018 findet die erste EUROPEANS FOR PEACE Jugendkonferenz “Right here, right now: Human rights!” in Berlin statt.
Zur Anmeldung

Buchpräsentation „NS-Zwangsarbeit in Serbien“

Buchpräsentation „NS-Zwangsarbeit in Serbien“

Am 27. September 2018 wird im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit der Sammelband „NS-Zwangsarbeit in Serbien. Verantwortliche, Nutznießer und Folgen der Zwangsarbeit 1941–1944“ präsentiert. Die auf Serbisch, Englisch und Deutsch erscheinende Publikation ist das Ergebnis eines von der Stiftung EVZ zwischen 2017 und 2018 geförderten Projektes, das bestehende Forschungslücken zum Thema NS-Zwangsarbeit in Serbien verringern soll.
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Film "10 Jahre Treffpunkt Dialog“

Film "10 Jahre Treffpunkt Dialog“

Im Förderprogramm „Treffpunkt Dialog“ hat der ausführende Programmträger in Belarus „MOOV“ (Internationale gesellschaftliche Vereinigung Verständigung), zum zehnjährigen Bestehen des Förderprogramms einen Film produzieren lassen. Er wurde zuerst auf dem Symposium anlässlich des 75. Jahrestags der Niederbrennung von Chatyn gezeigt. Der 15-minütige Film ist momentan auf Russisch verfügbar und wird derzeit untertitelt.
zum Film

Gastspiele in Moskau: Dokumentartheaterstück „67/817“

Gastspiele in Moskau: Dokumentartheaterstück „67/817“

817 Tage dauerte die Belagerung der Stadt Leningrad durch die deutsche Wehrmacht. Im Dokumentartheaterstück „67/817“ standen russische und deutsche Schauspieler*innen gemeinsam auf der Bühne und zeigten 67 szenische Fragmente zur Blockade. Bei ihren Moskauer Gastspielen traten die Ensembles von „Drama–Panorama“ (Berlin) und „Teatr Pokoleniy“ (St. Petersburg) vor ausverkauften Häusern auf. Ergänzt wurden die Vorstellungen durch eine Podiumsdiskussion zu Geschichtsnarrativen in Russland und Deutschland mit Historiker*innen und Theaterleuten aus beiden Ländern.
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Veranstaltungen

Finalwoche Jugend debattiert international

Finalwoche Jugend debattiert international

Vom 16. bis 21. September 2018 findet in Bratislava die 12. Internationale Finalwoche von Jugend debattiert international statt. 24 junge Menschen aus zwölf Ländern treten während der Finalwoche gegeneinander an, um sich einen der vier Plätze für das Finale zu sichern. Die Finaldebatte am 20. September wird ab 11.30 Uhr im Livestream übertragen. Schirmherr der diesjährigen Finalwoche ist Andrej Kiska, Staatspräsident der Slowakischen Republik.
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Präsentation: Arbeit mit Nachkommen von NS-Verfolgten

Präsentation: Arbeit mit Nachkommen von NS-Verfolgten

Im April trafen sich zwei Arbeitsgruppen zu den Themen „Politische Bildungsarbeit“ und „Psychosoziale Fragen“ im Kontext der Arbeit von und mit Nachkommen von NS-Verfolgten. Die Ergebnisse werden nun bei einer öffentlichen Abschlussveranstaltung am 11. Oktober 2018 in Köln präsentiert. Teilnehmende sind internationale Expert*innen aus Forschung und Praxis, die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit diskutieren und neue Impulse für Forschung und gesellschaftlichen Diskurs setzen.
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Barcamp y/OUR HISTORY

Barcamp y/OUR HISTORY

Am 30. November und 1. Dezember 2018 findet das Barcamp yOUR HISTORY in Berlin statt. Auf der Veranstaltung werden sich die Teilnehmenden mit allen austauschen, die zum Thema “Migration und Erinnerungskultur” arbeiten. Ziel ist es, die Akteur*innen im Feld zu vernetzen, voneinander zu lernen und neue Ideen zu entwickeln. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Stiftung EVZ und der Kooperative Berlin organisiert.
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Ausstellungen

Ausstellung zu Rechten von LGBTIQ in der Ukraine

Ausstellung zu Rechten von LGBTIQ in der Ukraine

Seit dem 30. August 2018 ist in Kiew die Ausstellung „Wir waren hier“ zu sehen. Der Fotograf Anton Shebetka zeigt Videoinstallationen und Fotos von LGBTIQ, die an der Ukrainischen ATO (Anti-Terror-Operation) beteiligt waren. Die Ausstellung ist ein künstlerischer Versuch, die Konzepte des „modernen Heldentums“ zu diskutieren und zeigt, dass LGBTQI ein fester Bestandteil der ukrainischen Gesellschaft sind.
„We were here“: 30. August bis 7. Oktober 2018.
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Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“

Sonderausstellung „Rassismus. Die Erfindung von Menschenrassen“

Die Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum Dresden beschäftigt sich mit der menschenfeindlichen Ideologie des Rassismus. Noch bis Anfang 2019 beleuchtet sie die wissenschaftlichen Methoden, mit denen die Aufteilung der Menschen in „Rassen“ entwickelt wurden. Begleitend zur Ausstellung findet vom 17. bis 19. September 2018 eine Tagung zum Thema „Die neue Mitte? Rechte Ideologie und Bewegungen in Europa“ statt. Analysiert werden soll das breite Spektrum rechter Bewegungen, die derzeit gegen die liberale Demokratie der Bundesrepublik Deutschland agieren.
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Stiefschwester von Anne Frank eröffnet Ausstellung

Stiefschwester von Anne Frank eröffnet Ausstellung

Eva Schloss, die Stiefschwester von Anne Frank, hat ihr Leben der Erinnerung an den Holocaust und an ihre berühmte Stiefschwester gewidmet. Sie schrieb mehrere Bücher über ihr Überleben in Auschwitz und spricht mit Kindern und Jugendlichen über Ihre Erlebnisse. Im November 2018 wird die über 90-Jährige aus Großbritannien nach Berlin reisen, um die neue ständige Ausstellung des Anne Frank Zentrums in der Rosenthaler Straße 39 zu eröffnen und ein öffentliches Zeitzeugengespräch zu führen (Foto: Anne Frank House, Fotograf: Cris Toala Olivares).
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Publikationen

CD „Die 2. Generation erzählt“ erschienen

CD „Die 2. Generation erzählt“ erschienen

Sechs prominente Töchter und Söhne von Holocaust-Überlebenden berichten in sehr persönlichen Interviews über Ihr Leben als Kinder der „zweiten Generation“: Cilly Kugelmann, Gila Lustiger, Alice Brauner, Josef Schuster, Peter Kahane und André Herzberg beschreiben ihren persönlichen Weg zur jüdischen Identität in Deutschland heute. Die Geschichten sind so vielfältig wie die unterschiedlichen Familienbiographien und werden eingebettet in Kommentare zu politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Ost- und Westdeutschland nach 1945. Die Reihe wurde von der Stiftung EVZ gemeinsam mit der Körber Stiftung unterstützt und kann über die Paul Lazarus Stiftung erworben werden.
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Publikationen zu Antisemitismus und Antiziganismus in Mittel- und Osteuropa

Publikationen zu Antisemitismus und Antiziganismus in Mittel- und Osteuropa

Seit 2017 wurden in den Ländern Litauen, Polen, Tschechien, Ukraine und Ungarn Berichte zum Thema Antisemitismus und Antiziganismus erarbeitet. Die Publikationen analysieren vorliegende Forschungsdaten, werten Projekterfahrungen aus und geben länderbezogene Handlungsempfehlungen im Kampf gegen Antisemitismus und Antiziganismus. Ergebnisse landesweiter Workshops sind in die Berichte eingeflossen. Die Publikationen liegen in den Landessprachen sowie als englische Zusammenfassungen vor.
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Online: Biographie von Ernst Weiß, Überlebender der NS-„Euthanasie“

Online: Biographie von Ernst Weiß, Überlebender der NS-„Euthanasie“

Ernst Weiß gehört zu den wenigen Menschen, die noch nach ihrer Verlegung in ein Zwischenlager dem Abtransport in eine Vergasungsanstalt entkamen. Er überlebte die so genannte Aktion T4 und lebte und arbeitete bis zu seinem Tod 2009 als Maler in den Zieglerschen Anstalten in Baden-Württemberg. Mit Unterstützung der Stiftung EVZ konnte seine Biographie recherchiert, verfasst und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.
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Aktuelle Ausschreibungen

Ausschreibungen für internationale Jugendbegegnungen ab Oktober

Ausschreibungen für internationale Jugendbegegnungen ab Oktober

Am 1. Oktober 2018 geht MEET UP!, das deutsch-ukrainische Austauschprogramm der Stiftung EVZ, in eine neue Ausschreibungsrunde. Gefördert werden deutsch-ukrainische und deutsch-ukrainisch-russische Jugendbegegnungen mit dem Ziel, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren und das zivilgesellschaftliche Engagement junger Menschen aus den teilnehmenden Ländern für Völkerverständigung zu stärken. Antragsfrist ist der 2. Dezember 2018.
Am 15. Oktober 2018 startet außerdem die neue Ausschreibung für das Förderprogramm EUROPEANS FOR PEACE.
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Projektförderung Migration und Erinnerungskultur

Projektförderung Migration und Erinnerungskultur

Die Stiftung EVZ schreibt eine Projektförderung für die Ausbildung von Multiplikator*innen und die Entwicklung innovativer Vermittlungsangebote in Institutionen der historischen Bildung aus. Mit der Förderung sollen Menschen mit und ohne Migrationserfahrungen gestärkt werden, sich im Bereich der historisch-politischen Bildung zu engagieren und ihre eigenen Perspektiven einzubringen. Die Multiplikator*innen sollen inhaltlich und didaktisch qualifiziert werden, eigene Workshop-Angebote zu entwickeln und mit Besucher*innengruppen zu arbeiten. Antragsfrist ist der 10. Januar 2019.
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Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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