Inhaltsverzeichnis

Neues aus der Stiftung

Kuratorium trifft sich erstmals im Ausland

Kuratorium trifft sich erstmals im Ausland

Auf Einladung des tschechischen Außenministers tagte das Kuratorium der Stiftung EVZ am 21. Juni 2018 in Prag. Zum ersten Mal fand eine Sitzung des internationalen Kuratoriums außerhalb Berlins statt. Die Stiftung EVZ freut sich sehr, die Verbindung zu ihren mittel- und osteuropäischen Partner*innen an einem solch symbolträchtigen Ort und zwanzig Jahre nach der deutsch-tschechischen Erklärung weiter zu stärken.
Am 20. Juni 2018 hatten von der Stiftung geförderte Projekte die Möglichkeit, sich dem Kuratorium vorzustellen. Ein Gespräch mit Zeitzeug*innen bei Živá paměť ging auf die Lebensumstände hochbetagter Holocaustüberlebender in Tschechien ein. Anschließend präsentierte das Impact Hub Prague das dort angesiedelte neue EVZ Lab for Civil Society (siehe auch "Neues aus der Förderung").
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Tätigkeitsbericht 2017 erschienen

Tätigkeitsbericht 2017 erschienen

Das Jahr 2017 war auch für die Stiftung EVZ ereignisreich. Der jetzt erschienene Tätigkeitsbericht lädt zu einem bilderreichen Jahresrückblick ein, der im frischen Design die Aktivitäten der Stiftung zusammenfasst und ausgewählte Förderprojekte vorstellt. In der multimedialen Version erwarten Sie zusätzlich Videos und Bildergalerien.
Wir danken allen Partner*innen für die engagierte Zusammenarbeit im vergangenen Jahr und freuen uns auf einen regen Austausch über die zentralen Fragen, die Zivilgesellschaften 2018 weiterhin bewegen.
zum Bericht

Wir gratulieren Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. zum 60. Jubiläum

Wir gratulieren Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V. zum 60. Jubiläum

Seit 60 Jahren engagiert sich Aktion Sühnezeichen für eine offene Auseinandersetzung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus und ermuntert junge Menschen sich aus den Erfahrungen der Geschichte für eine Gesellschaft frei von Antisemitismus und Ausgrenzung einzusetzen. Die Stiftung EVZ verbindet mit Aktion Sühnezeichen eine langjährige Partnerschaft in der Entsendung junger Freiwilliger in soziale Projekte, die den generationenübergreifenden Dialog intensivieren und die soziale Teilhabe von hochbetagten NS-Opfern verbessern.
Eindrücke vom Jubiläum

Veranstaltungen

„Treffpunkt Dialog“: Training und Konferenz

„Treffpunkt Dialog“: Training und Konferenz

Vom 25. bis 27. Juni 2018 lädt die NGO „Turbota pro Litnih v Ukrainii“ (Age Concern Ukraine) Vertreter*innen der geförderten humanitären Projekte aus der Ukraine sowie aus Belarus und Russland zu einem Workshop nach Kiew ein. Im Fokus: aktuelle Fragen und Herausforderungen bei der Unterstützung von NS-Opfern.
Am 28. Juni 2018 findet in Minsk eine Konferenz zum Thema Sozialarbeit mit von Demenz betroffenen Menschen statt. Das jüdische Sozialzentrum Hesed-Rachamim organisiert das Treffen und stellt Ergebnisse seiner praktischen Arbeit zur Vorbeugung, Erkennung von Anzeichen der Krankheit und Möglichkeiten der Unterstützung für Menschen mit Demenz vor. mehr

Internationale Konferenz und Launch von “Stories that Move”

Internationale Konferenz und Launch von “Stories that Move”

Während einer Konferenz auf dem Berliner GLS Campus und einer öffentlichen Veranstaltung in der Michael Blumenthal Akademie wird am 28. und 29. Juni 2018 die neue Toolbox gegen Diskriminierung „Stories that move“ vorgestellt. Es handelt sich um ein digitales Bildungstool in mehreren Sprachen, das von Bildungsexpert*innen aus sieben Ländern zusammen mit Jugendlichen entwickelt wurde. Die Stiftung EVZ fördert die Toolbox im Programm „Facing Antisemitism and Antigypsyism“.
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Filmpremiere: „Der letzte Jolly Boy“

Filmpremiere: „Der letzte Jolly Boy“

Die Lebensgeschichte Leon Schwarzbaums bewegte hunderte Kinobesucher*innen, die am 24. April 2018 ins Berliner Filmtheater am Friedrichshain geladen waren. In Anwesenheit des Protagonisten und Zeitzeugen Leon Schwarzbaum sowie des Regisseurs Hans-Erich Viet verfolgte das Publikum das Road-Movie „Der letzte Jolly Boy“. Die Zuschauer*innen begleiteten den Holocaust-Überlebenden auf seiner Reise ins polnische Bedzin und nach Auschwitz – an die Orte seiner Kindheit und Jugend. Anne Will moderierte das anschließende Publikumsgespräch klug und einfühlsam. Der Dokumentarfilm gewann den DGB-Preis des Emdener Filmfestivals und ist Eröffnungsfilm des Filmfestes Wismar am 29. Juni 2018.
zum TV-Beitrag (3 Min.)

Neues aus der Förderung

Neues Kooperationsprojekt zwischen LGBTIQ und Künstler*innen in der Ukraine

Neues Kooperationsprojekt zwischen LGBTIQ und Künstler*innen in der Ukraine

Das Projekt "Coming out of Isolation: Through the Art of Visibility" in der Ukraine zielt darauf ab, die ukrainische Gesellschaft für die Ausgrenzung von LSBTIQ-Personen über das Instrument der Kunst zu sensibilisieren. Zwei Partnerorganisationen, Kyiv Pride als bekannte, aber noch junge LSBTIQ Organisation und IZOLYATSIA als Zusammenschluss von Künstler*innen, führen gemeinsam verschiedene Bildungsprogramme für Künstler*innen in Kiew und verschiedenen Regionen des Landes durch. Sie organisieren ebenso öffentlichkeitswirksame Kampagnen, um für mehr Toleranz in der Gesellschaft zu werben.
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Webseite „EVZ Lab for Civil Society“ gelauncht

Webseite „EVZ Lab for Civil Society“ gelauncht

Die Projekt-Webseite für das „EVZ Lab for Civil Society“ ist seit Juni online. Die intensive Scoutingphase wird mit zwei Kickoff-Events, am 22. Juni 2018 in Brünn und am 25. Juni 2018 in Prag beendet. Dort bekommen Teams aus ganz Tschechien die Chance, ihre Projektidee, an der Schnittstelle digitale Innovation und Demokratieförderung, zu pitchen und einen Platz im Acceleration Programm zu erhalten.
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‘Coalition Building’ in Ungarn

‘Coalition Building’ in Ungarn

Seit 2016 werden junge jüdische und Roma-Freiwillige für gemeinsame Schulprojekte in Diversity Education fit gemacht. In Teams gehen die jungen Menschen als „Living Library“ in Schulen. Die Stiftung EVZ fördert das erfolgreiche Teambuilding- und Empowermentprojekt der beiden Organisationen Haver Informal Jewish Educational Foundation und Uccu Roma Informal Educational Foundation im Programm „Facing Antisemitism and Antigypsyism“.
zum Projektfilm

Rückschau

Erste „Pitch & Pizza Night” des “Impact Hub: Social Entrepreneurship & Business, Education and Entertainment” in Warschau

Erste „Pitch & Pizza Night” des “Impact Hub: Social Entrepreneurship & Business, Education and Entertainment” in Warschau

Dr. Andreas Eberhardt begrüßte am 18. April 2018 im Google Campus Warschau die Teilnehmenden und zahlreichen Gäste des ersten Ideen-Pitching im Projekt “Impact Hub: Social Entrepreneurship & Business, Education and Entertainment”. Die Stiftung EVZ fördert das Projekt von Humanity in Action (HIA) Polen seit 2017 über insgesamt zwei Jahre.
Mit dem neuen Format befähigt HIA Polen junge Menschen im Übergang von Schule zu Studium oder Berufsausbildung, nachhaltige zivilgesellschaftliche Aktivitäten zu entwickeln, die soziales Unternehmertum mit demokratischen Werten und einer inklusiven Gesellschaft verbinden.
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2. Vernetzungstreffen im Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“

2. Vernetzungstreffen im Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“

Im April 2018 fand in Vogelsang das zweite Vernetzungstreffen der sieben Projekte im Programm „Migration und Erinnerungskultur“ statt, die Multiplikator*innen für die historische Bildung ausbilden. Das Treffen wurde von der Kooperative Berlin organisiert. In den zwei Tagen gab es ausreichend Gelegenheiten für Austausch und Weiterbildung im Bereich „Storytelling“. Außerdem wurde der gemeinsame Abschluss als BarCamp Ende November 2018 geplant.
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Filmabend: Dokumentarfilm "Ja, Andrei Iwanowitsch"

Filmabend: Dokumentarfilm "Ja, Andrei Iwanowitsch"

Im April 2018 förderte die Stiftung EVZ die Aufführung des Dokumentarfilms "Ja, Andrei Iwanowitsch" im Kino Central in Berlin. Der Film porträtiert einen der letzten Überlebenden des Konzentrationslagers Buchenwald. Hannes Farlock, Filmregisseur und ehemaliger Freiwilliger von Aktion Sühnezeichen Friedensdienste e.V., lernte den heute 92-jährigen Andrei Iwanowitsch in Minsk kennen und entwickelte mit ihm einen engen Kontakt. Über ein Jahr hinweg begleitete er ihn in verschiedensten Alltagssituationen – beim Imkern auf der Datscha, bei Wodka und Wurstbrot mit der Nachbarin, am Geburtstag seiner Freundin Galina Mihailovna oder während seiner Arbeit als Nachtwächter. Der Film bietet seltene Einblicke in das liebenswerte, aber fast vergessene Land Belarus.
Filmtrailer (3 Min.)

Eröffnung neues Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank

Eröffnung neues Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank

Seit dem 12. Juni 2018 hat das neue Lernlabor der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main geöffnet und kann besucht werden. Im Rahmen des Förderprogramms „Migration und Erinnerungskultur“ unterstützt die Stiftung EVZ die Ausbildung neuer Guides für die Ausstellung und weitere Workshops.
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Trägertreffen im Programm „Latscho Diwes“

Trägertreffen im Programm „Latscho Diwes“

Vom 28. bis 31. Mai 2018 trafen sich in Belgrad erstmals zehn Projektpartner*innen aus Serbien, Mazedonien, Polen, Rumänien und Tschechien, die im Rahmen der 2. Ausschreibung des Programms „Latscho Diwes“ 2017 gefördert werden. Die insgesamt 18 Vertreter*innen von Roma- und Nicht-Roma-Organisationen nutzten die Möglichkeit, sich während des sehr interaktiv angelegten Treffens sowohl untereinander zu vernetzen, als auch die Vertreter*innen der Stiftung EVZ kennenzulernen. Das Programm bot viel Raum für Austausch zu länderspezifischen Herausforderungen in der Arbeit mit hochbetagten Überlebenden des Genozids an den Roma. Dragana Jovanović Arijas, Jurorin im Förderprogramm und Mitarbeiterin der „Social Inclusion und Poverty Reduction Unit“ beim Büro des Premierministers, diskutierte die nationale Roma-Strategie mit den Teilnehmenden. Das Treffen diente auch als Auftakt einer begleitenden externen Evaluation des Programms.
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Antisemitismuskritische Tagung Blickwinkel

Antisemitismuskritische Tagung Blickwinkel

Vom 18. bis 19. Juni 2018 fand in Hannover die 9. Tagung der Reihe „Blickwinkel. Antisemitismuskritisches Forum für Bildung und Wissenschaft“ mit dem Schwerpunkt „Radikal Antisemitisch! Bildungsansätze – Prävention – Intervention“ statt. In diesem Jahr stand Antisemitismus als Schlüsselbegriff zum Verständnis radikaler Ideologien im Mittelpunkt. Nach wissenschaftlichen Inputs wurde der Umgang mit unterschiedlichen Formen von Radikalisierung anhand von Praxisansätzen wie Radikalisierungsprävention mit Digital Games und Simulationen oder Fallanalysen aus der Beratungsarbeit vertieft. Die Tagungsreihe wird seit dem letzten Jahr auch vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Programm „Demokratie leben“ unterstützt.
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Publikationen

Bildungsmaterialien online

Bildungsmaterialien online

Die Bildungsmaterialien „Verflechtungen: Koloniales und Rassistisches Denken und Handeln im Nationalsozialismus“ der Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit den Universitäten Hamburg und Augsburg sind online abrufbar. In den kommenden Monaten werden zu dem Material Workshops für Multiplikator*innen der schulischen und außerschulischen Bildung durchgeführt.
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Publikation: „Shoa – Flucht – Migration“

Publikation: „Shoa – Flucht – Migration“

Die Dokumentation umfasst zentrale Beiträge der von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland e.V. (ZWST) organisierten 6. Internationalen Konferenz zum Thema „Shoah – Flucht – Migration“, die vom 19. bis 22. März 2018 stattfand. Der Band arbeitet unterschiedliche Narrative und historische Rahmenbedingungen der verschiedenen Flucht- und Migrationswellen von jüdischen Überlebenden der Shoah nach dem Zweiten Weltkrieg auf und beleuchtet die Auswirkungen auf die aktuellen Lebensbedingungen im Alter.
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Aktuelle Ausschreibungen

Ausschreibung Ideenwerkstatt

Ausschreibung Ideenwerkstatt

Die Stiftung vergibt einen Auftrag für die Konzeption und Durchführung einer Ideenwerkstatt im Förderprogramm „Migration und Erinnerungskultur“. Es wird ein Projektträger gesucht, der gemeinsam mit der Stiftung ein kollaboratives Format zur Ideenentwicklung für neue Akteur*innen in der historisch-politischen Bildung in der Migrationsgesellschaft organisiert.
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Begegnungen mit Zeitzeug*innen

Begegnungen mit Zeitzeug*innen

Die Stiftung EVZ fördert Reisen von Zeitzeug*innen aus dem Ausland nach Deutschland sowie Reisen innerhalb Deutschlands für Begegnungen mit Jugendlichen und anderen Interessierten. In Einzelfällen können auch Jugend- und intergenerative Projekte mit Reisen aus Deutschland zu Zeitzeug*innen in Mittel- und Osteuropa, Israel oder den USA gefördert werden. Die Förderung erfolgt durch pauschale Reisekostenzuschüsse und Verpflegungskostensätze für Zeitzeug*innen und deren Begleitpersonen.
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Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Kathrin Wiermer
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
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