Inhalt

Neues aus der Stiftung

Dr. Harald Braun legt Kuratoriumsvorsitz nieder

Foto: Raum 11/Amelié Losier

Dr. Harald Braun legt Kuratoriumsvorsitz nieder

Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung EVZ, Staatssekretär a.D. Dr. Harald Braun, hat sein Amt zu Ende Mai 2019 aus persönlichen Gründen niedergelegt: "Ein schwerer Krankheitsfall in meiner unmittelbaren Familie zwingt mich Prioritäten zu setzen, die mit der weiteren angemessenen Wahrnehmung der Aufgaben eines Kuratoriumsvorsitzenden auf absehbare Zeit nicht vereinbar sind. Daher habe ich Bundeskanzlerin Angela Merkel meinen Rücktritt von dieser Funktion mitgeteilt." Das Kuratorium tagte am 19. Juni erstmals in Danzig. Bis zur Wahl eines neuen Vorsitzenden wird Dr. Braun von Dr. Jörg Freiherr Frank von Fürstenwerth vertreten. mehr

Tätigkeitsbericht 2018 erschienen

Tätigkeitsbericht 2018 erschienen

Die Stiftung EVZ blickt mit dem gerade erschienenen Tätigkeitsbericht auf ein erlebnisreiches Jahr zurück: Zahlreiche Videos und Bildergalerien zeigen Höhepunkte aus der Förderung im vergangenen Jahr. Erstmals werden Zitate von Projektteilnehmenden und Partner*innen vorgestellt, die Ihre Erfahrungen in den EVZ-geförderten Projekten schildern.
Das Team der Stiftung EVZ dankt allen Unterstützer*innen und Partner*innen für die engagierte Zusammenarbeit!
zum Bericht

Neues aus der Förderung

Förderung der ersten deutschen Version einer interaktiven digitalen Zeitzeugin

Quelle: USC Shoah Foundation

Förderung der ersten deutschen Version einer interaktiven digitalen Zeitzeugin

Durch die Förderung der Stiftung EVZ erstellt die USC Shoah Foundation die erste deutsche Version einer digitalen Zeitzeugin. Dafür beantwortete die Holocaust-Überlebende Anita Lasker-Wallfisch Ende März in London vor einer multi-perspektivischen Kamerainstallation rund 1.000 Fragen zu ihrem Leben. Nach einer Aufbereitung des Filmmaterials können mithilfe einer Spracherkennungssoftware Fragen interaktiv gestellt und beantwortet werden.
mehr

Neue Ergebnisse der Studie "MEMO Deutschland"

Neue Ergebnisse der Studie "MEMO Deutschland"

Am 11. April 2019 präsentierte die Stiftung EVZ gemeinsam mit dem Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld die Ergebnisse des zweiten Durchgangs von "MEMO Deutschland - Multidimensionaler Erinnerungsmonitor". Die repräsentative Studie zeigt, dass Deutsche sich zwar an die NS-Zeit erinnern möchten, jedoch zunehmend den Bezug zur Geschichte verlieren. Dabei kann gerade die Erinnerung an diese Zeit die Grundlage für eine zivilcouragierte Gesellschaft bilden.
zur MEMO-Studie 2019

Projektwerkstatt „Geschichten in Bewegung“

Projektwerkstatt „Geschichten in Bewegung“

Am 13. und 14. Juni 2019 fand die zweite Projektwerkstatt im Rahmen des von der Stiftung EVZ und dem BMBF geförderten Projektes „Geschichten in Bewegung“ statt. Teilnehmende aus den Bereichen Schule, Gedenkstätten und Museen, Non-formales Bildungswesen sowie Bildungsmedien haben übergreifend und in ihren Arbeitsgruppen zur historisch-politischen Bildung in der Migrationsgesellschaft gearbeitet. Zudem wurden die jeweiligen Teilprojekte der Stiftung Universität Hildesheim, der Freien Universität Berlin, der Universität Paderborn und dem Georg-Eckert-Institut Braunschweig vorgestellt und diskutiert.
mehr

„JUGEND DEBATTIERT INTERNATIONAL“ GEHT IN EINE NEUE RUNDE

Foto: Tomáš Železný / Jugend debattiert international

„JUGEND DEBATTIERT INTERNATIONAL“ GEHT IN EINE NEUE RUNDE

Der Debattierwettbewerb „Jugend debattiert international“ will Jugendliche aus zwölf mittel- und osteuropäischen Ländern zur Beschäftigung mit Menschenrechten und ihren geschichtlichen Hintergründen anregen und das Debattieren als Medium politischer Kultur und demokratischer Auseinandersetzung stärken. Um zugleich die deutschen Sprachkenntnisse in den beteiligten Ländern und die bilateralen Kulturbeziehungen zu fördern, findet das Projekt in deutscher Sprache statt. Seit April 2019 werden in den zwölf teilnehmenden Ländern die Landessieger*innen ermittelt.
mehr

Neues Förderprogramm für NS-Überlebende in der Ukraine

Der Expert*innenrat für das Programm

Neues Förderprogramm für NS-Überlebende in der Ukraine

Anfang 2019 wurde das neue Programm „Wir sind da!“ in der Ukraine gestartet. Insgesamt gingen 82 Projektanträge ein: eine große Resonanz, die den hohen Bedarf für die Unterstützung hochbetagter Menschen zeigt. Bis Juli entscheiden externe und interne Expert*innen, welche Projekte gefördert werden. Vielen Dank an alle ukrainischen Antragsteller*innen für die große Beteiligung an der Ausschreibung!
mehr zum Programm

Projektetreffen „SOGIdarity For Equality“

Foto: Oleksandr Vytvitskyi

Projektetreffen „SOGIdarity For Equality“

Am 2. und 3. März 2019 fand in Zaporizhzhia in der Ukraine ein Treffen von Partnerorganisationen statt, die gemeinsam das Projekt „SOGIdarity for Equality“ umsetzen. Die LGBT-Organisation „Gender Z“ aus Zaporizhzhia und acht Nicht-LGBT-Partnerorganisationen aus der Zivilgesellschaft schlossen sich zusammen, um gemeinsam Aufklärungsarbeit gegen Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität zu leisten. Während des Projektjahres wurde ein Team von Trainer*innen ausgebildet, das in sechs Regionen des Landes fast 20 Seminare durchführte. Die Zielgruppen waren Psycholog*innen, Journalist*innen und junge Menschen.
mehr

AKTION „GEHEIMER FREUND“ in Russland

AKTION „GEHEIMER FREUND“ in Russland

Im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums des Programms „Treffpunkt: Dialog“ wurde die Aktion „Geheimer Freund“ organisiert: Die Teilnehmenden eines Projekts bereiteten Geschenke für die Teilnehmenden eines anderen Projekts vor. Die Aktion vereinte Menschen aus verschiedenen Städten Russlands. Gemeinsam vergaben die meist über 80-jährigen Teilnehmenden von 21 Projekten aus Sankt-Petersburg, Kurgan, Tula, Petrosawodsk und anderen Städten über 470 Geschenke.

Online-Projekte

Neue Plattform gegen Hate Speech und Falschmeldungen im Netz

Neue Plattform gegen Hate Speech und Falschmeldungen im Netz

Das Institut zur Erforschung des Holocaust „Elie Wiesel“ in Rumänien hat die interaktive Webplattform „Faraura“ online gestellt. Nutzer*innen finden hier systematische Informationen darüber, wie Hassreden und Falschmeldungen funktionieren, was sie bedeuten und wie sie sich verbreiten sowie kurze Empfehlungen für Gegenrede. 39 antisemitische und antiziganistische Themen wurden in neun Kategorien systematisch erfasst und mit Beispielen sichtbar gemacht.
zur Seite

Polnische Version der Online-Lernumgebung „Lernen mit Interviews: Zwangsarbeit 1939-1945“ gestartet

www.karta.org.pl

Polnische Version der Online-Lernumgebung „Lernen mit Interviews: Zwangsarbeit 1939-1945“ gestartet

Nach den erfolgreichen Starts der deutschen, tschechischen und russischen Versionen der Lernumgebung fand am 28. Mai 2019 in Warschau der Launch der Plattform in polnischer Sprache statt. Die Online-Anwendung kann in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit als Tool genutzt werden und stellt die Lebensgeschichten ausgewählter ehemaliger Zwangsarbeiter*innen in den Mittelpunkt. Sie wird von der Stiftung EVZ gefördert und von der Stiftung KARTA Zentrum in Warschau und dem Center für Digitale Systeme an der Freien Universität Berlin umgesetzt. mehr

Relaunch des polnischen Geschichtsportals „Learning from History“

www.uczycsiezhistorii.pl

Relaunch des polnischen Geschichtsportals „Learning from History“

Am 28. Mai 2019 wurde das von der Stiftung EVZ geförderte polnische Geschichtsportal „Learning from History“ in Warschau gelauncht. Die frische Grafik und moderne Navigation hat die KARTA Center Foundation zusammen mit dem digitalen think tank „Centrum Cyfrowe“ aus Warschau entwickelt und umgesetzt.
mehr

#LikeShareDiversity

#LikeShareDiversity

Inspiriert von der Bürgerrechtlerin Maya Angelou und als Reaktion auf zunehmenden Rassismus in den sozialen Medien haben junge Menschen aus Rumänien und Deutschland gemeinsam eine Kampagne unter dem Motto „LOG OUT HATE SPEECH! SIGN IN LOVE!“ entwickelt. Wer sich als Botschafter für "love speech" und gegen Diskriminierung engagieren möchte, nutzt auf social media #LikeShareDiversity.
zur Kampagne

Veranstaltungen

LGBTIQ+ Konferenz "ALMS"

LGBTIQ+ Konferenz "ALMS"

Die internationale Konferenz „Archives, Libraries, Museums and Special Collections“ (ALMS) findet vom 27. bis 29. Juni 2019 im Haus der Kulturen der Welt statt. An diesem Ort wurde vor hundert Jahren das Institut für Sexualwissenschaft gegründet, das 1933 vom NS-Regime zerstört wurde. Die ALMS Konferenz findet seit 2006 zum vierten Mal statt, Motto in diesem Jahr ist „Queering Memory“. Mit Stipendien ermöglicht die Stiftung EVZ Expert*innen aus Osteuropa und Israel eine Teilnahme an dieser Konferenz.
mehr

YOUR HISTORY. Ideenwerkstatt für Projekte

YOUR HISTORY. Ideenwerkstatt für Projekte

Vom 6. bis 9. Juni 2019 fand die Ideenwerkstatt „YOUR HISTORY“ in Bremen statt. Junge Erwachsene und erfahrene Partnerinstitutionen entwickelten neue Projektideen für eine vielfältige und inklusive Erinnerung zur NS-Geschichte. Eindrücke der Veranstaltung gibt es auf social media und im Blog.

MEET UP! Pitching: Keep it short and simple!

Bild: Violetta Borigard

MEET UP! Pitching: Keep it short and simple!

Wer mit einem gutem Pitch überzeugt, kann Unterstützer*innen für seine Idee gewinnen. Über 100 deutsch-ukrainische Ideen haben die Stiftung EVZ dieses Jahr für das MEET UP! Pitching erreicht, zehn traten am 7. Mai 2019 in Berlin gegeneinander an, um in kürzester Zeit ihre Idee zu präsentieren und damit zu überzeugen. Den Publikumsspreis gewann ein Projekt zum baukulturellen Erbe der Nachkriegsmoderne: Wie ist dessen Zustand heute und was soll damit geschehen? Das Thema wollen die Projektmacher*innen mit Forscher*innen und Bewohner*innen diskutieren u.a. auf einem Architekturfestival in Tscherkassy mit Vorträgen, Filmvorführungen, einer Fotoausstellung und einer Open-Air-Party auf einem Kinodach.
mehr

Gedenkstättenforum in Kreisau

Foto: Stiftung Kreisau

Gedenkstättenforum in Kreisau

Das 17. Ost-West-Europäische Gedenkstättentreffen fand Ende März im polnischen Krzyżowa statt. Das diesjährige Thema lautete „Vergessene Geschichte“ und widmete sich historischen Orten, Personen und Ereignissen, die nicht oder erst spät Eingang in das kollektive Gedächtnis fanden oder um deren Erinnerung noch gerungen wird. Das Seminar wurde von der Stiftung Kreisau, der Evangelischen Akademie zu Berlin, dem Zentrum „Erinnerung und Zukunft“ Breslau, der Stiftung EVZ und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur veranstaltet.
mehr

20 Jahre Geschichtswettbewerb in Russland

20 Jahre Geschichtswettbewerb in Russland

Am 25. April 2019 wurden die Preisträger des russischen Geschichtswettbewerbs der NGO "MEMORIAL" in Moskau ausgezeichnet. Die Schüler*innen hatten ihre Beiträge zum Thema »Der Mensch in der Geschichte - Russland im 20. Jahrhundert« eingereicht. Der Wettbewerb wird seit 1999 ausgerichtet und unter anderem von der Stiftung EVZ gefördert.


Ausstellungen

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

Foto: Dagmar Stratenschulte

Die Macht der Gefühle. Deutschland 19 | 19

Die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Stiftung EVZ herausgegebene Poster-Ausstellung nimmt heutige Erscheinungsformen von 20 Emotionen zum Ausgangspunkt und veranschaulicht Kontinuitäten und Brüche in den Gefühlswelten der vergangenen 100 Jahre. Sie wurde von den Historikerinnen Ute und Bettina Frevert erarbeitet, Schirmherr der Ausstellung ist Bundesaußenminister Heiko Maas. In Kooperation mit dem Goethe Institut steht die Schau in 3.000 Exemplaren für die historisch-politische Bildung im In- und Ausland zur Verfügung. Akustische Bildbeschreibungen ermöglichen blinden und sehbehinderten Menschen einen barrierearmen Ausstellungsbesuch. Neben der deutschsprachigen können weitere Fassungen bestellt werden in Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch, Portugiesisch, Italienisch, Finnisch und Arabisch.
mehr

Ausstellung "Das Reichsparteitagsgelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit"

Quelle: Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände

Ausstellung "Das Reichsparteitagsgelände im Krieg. Gefangenschaft, Massenmord und Zwangsarbeit"

Die deutsch- und englischsprachige Ausstellung setzt sich mit den Schicksalen der Zwangsarbeiter*innen auseinander, die ab 1939 auf dem Gelände in Lagern untergebracht waren. Eröffnet wurde die Ausstellung am 8. Mai 2019 mit einem Grußwort des EVZ-Vorstandsvorsitzenden Dr. Andreas Eberhardt und von Dr. Violetta Rezler-Wasielewska, Direktorin des Zentralen Museums für Kriegsgefangene, dem polnischen Projektpartner. Prof. Dr. Constantin Goschler von der Ruhr-Universität Bochum führte mit einem Vortrag in die Geschichte der Erinnerung an NS-Zwangsarbeit nach 1945 ein. Die Ausstellung ist bis Anfang Februar 2020 zu sehen.
mehr

Wanderausstellung zu "Rotspaniern" in Bordeaux

Wanderausstellung zu "Rotspaniern" in Bordeaux

Von Februar bis April 2019 wurde in Bordeaux eine dreisprachige Ausstellung zu den "Rotspaniern" gezeigt. Die Wanderausstellung vermittelt auf Französisch, Spanisch und Deutsch die Geschichte der spanischen Bürgerkriegsflüchtlinge, die vom NS-Regime als "Rotspanier" bezeichnet wurden. Die Ausstellung bringt diese fast vergesse Opfergruppe in die öffentliche Diskussion. Es werden Fotos, Dokumente, Karten und Zeitzeug*innenaussagen präsentiert. Bisher gibt es Anfragen von 20 französischen und spanischen Städten, die die Ausstellung zeigen wollen. Die Ausstellungsmacher suchen auch nach Möglichkeiten der Präsentation in Deutschland.
mehr

Theateraufführungen

Auf den Spuren von NS-Zwangsarbeit in Hildesheim – ein Schultheaterprojekt

Foto: Reiner Müller

Auf den Spuren von NS-Zwangsarbeit in Hildesheim – ein Schultheaterprojekt

Zur Zeit des Nationalsozialismus haben viele Firmen, wie die Trillke-Werke der Robert Bosch GmbH und die Zuckerfabrik Nordstemmen, im Raum Hildesheim Zwangsarbeiter*innen eingesetzt. Manche der Unternehmen existieren noch heute.
In „DenkZeitLos“ beschäftigen sich Schüler*innen der 12. Klassen mit der Geschichte der Zwangsarbeit in Hildesheim. Im Unterricht werden Zeitzeugnisse der Zwangsarbeiter*innen recherchiert und in einen historischen Zusammenhang gesetzt. In Workshops gehen die Schüler*innen auf historische Spurensuche in ihrer Heimatstadt und erarbeiteten aus den Funden ein Theaterstück, das am 15. Juni 2019 Premiere feierte.
mehr

Installation und Performance "(das) heim"

Installation und Performance "(das) heim"

Nach den Novemberpogromen 1938 wird jüdischen Kindern der Besuch von Allgemeinschulen verboten und viele jüdische Schulen werden geschlossen. In einer Frankfurter Villa wird ein Kinderheim für jüdische Mädchen eingerichtet. Die Kinder werden erst umquartiert, später deportiert. Nur wenige überleben den Holocaust. 80 Jahre später ist die Geschichte des Hauses nahezu vergessen. Die ortsspezifische performative Installation "(das) heim" lotet die Möglichkeiten einer ästhetischen Erinnerungsarbeit aus: Zwischen Vergangenem und Gegenwärtigem bewegen sich die Zuschauer*innen frei durch das ehemalige Kinderheim. Das Haus spricht und klingt auf allen Ebenen, in seinen Räumen sind verloren geglaubte Geschichten und Erinnerungen mit den Schicksalen der Kinder verwoben. Premiere war am 13. Juni in Frankfurt/Main.
mehr

"Blodveger": Dokumentartheater in Berlin, Norwegen, Schweden, Russland und Serbien

"Blodveger": Dokumentartheater in Berlin, Norwegen, Schweden, Russland und Serbien

Berliner Historiker*innen machten sich mit internationalen Partner*innen auf die Suche nach den Lebensgeschichten von Zwangsarbeiter*innen in Norwegen während des Zweiten Weltkriegs. Im Stück "Blodveger" (Blutwege) zeigen sie individuelle Lebensläufe und historische Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven. Die deutsche Wehrmacht hatte das Land am 9. April 1940 überfallen und hielt es bis zum 8. Mai 1945 besetzt. Rund 100.000 Personen wurden verschleppt und für Zwangsarbeiten eingesetzt. Fast 20.000 von ihnen starben. Wer waren diese Menschen? Was sind ihre Geschichten? Diesen Fragen spürt das Theaterprojekt nach.
mehr

Publikationen

Buchvorstellung "Mensch Sein"

Buchvorstellung "Mensch Sein"

Im Februar 2019 erschien die Publikation "Mensch Sein": eine Sammlung von persönlichen Erzählungen über die Zeit des Zweiten Weltkriegs. Im März und April wurde das Buch an verschiedenen Orten in der Ukraine vorgestellt. Es versammelt eine Auswahl der besten Kurzgeschichten, die im Jahr 2018 zum gleichnamigen internationalen Geschichtenwettbewerb im Rahmen des Programms „Treffpunkt Dialog“ eingesandt wurden. Das Buch (russisch/ukrainisch) steht als
Download zur Verfügung.

Broschüre „Goldene Erfahrungen für das Goldene Lebensalter“

Broschüre „Goldene Erfahrungen für das Goldene Lebensalter“

Im April trafen sich in Minsk Mitarbeitende und Ehrenamtliche von Projekten, die im letzten Jahr an einem kollegialen Erfahrungsaustausch teilgenommen hatten. Als Ergebnis des Projekts wurde eine Broschüre vorgestellt, in der gute Praxisbeispiele der Projektarbeit mit hochbetagten Menschen strukturiert dargestellt wurde. Die NGO „AKT“, die das Projekt professionell umsetzte, bot auf der Veranstaltung zudem Workshops zum Fundraising, Freiwilligenmanagement und Bedarfsermittlung an. Die Broschüre (russisch)
kann hier heruntergeladen werden.

Aktuelle Ausschreibungen

Internationaler Workshop “The Source. Holocaust Sources: Truth, Interpretation and (Mis)Use in the Digital Era"

Foto: Yad Vashem

Internationaler Workshop “The Source. Holocaust Sources: Truth, Interpretation and (Mis)Use in the Digital Era"

Vom 25. bis 27. November 2019 findet ein internationaler Workshop zur Bedeutung von originalen archivarischen Holocaust-Quellen im digitalen Zeitalter in Jerusalem statt. Veranstalter sind das „World Holocaust Remembrance Center“ Yad Vashem und die Stiftung EVZ. Der Einsendeschluss für Vorschläge von Präsentationen ist der 15. Juli 2019.
Zur Ausschreibung

BEGEGNUNGEN MIT ZEITZEUG*INNEN

Filmstill; Buch & Regie: Johannes Wißmann

BEGEGNUNGEN MIT ZEITZEUG*INNEN

Die Stiftung EVZ fördert seit kurzem – neben den Reisen von Zeitzeug*innen aus dem Ausland nach Deutschland – Reisen innerhalb Deutschlands für Begegnungen von Zeitzeug*innen mit Jugendlichen und anderen Interessierten. In Einzelfällen können auch Jugend- und intergenerative Projekte mit Reisen aus Deutschland zu Zeitzeug*innen in Mittel- und Osteuropa, Israel oder den USA gefördert werden. Einige der Begenungsprojekte aus dem Jahr 2018 werden im Film "Weiter Erzählen" gezeigt.
Zur Ausschreibung und zum Film

Newsletter abonnieren/Kontakt

Über aktuelle Themen und Termine der Stiftung EVZ informiert Sie dieser Newsletter. Hier können Sie sich zum Newsletter an- oder abmelden.

Kontakt

Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft"
Kathrin Wiermer
Leitung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Friedrichstraße 200
10117 Berlin
wiermer(at)stiftung-evz.de 
www.stiftung-evz.de 

facebook/evzfoundation 
twitter/evzfoundation



© Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" 2012

Seitenanfang| Impressum