Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V.

Der Bahnhof Trebnitz war Tatort von NS-Zwangsarbeit. Das Projekt »Zwischenhalt Zwangsarbeit« erinnert mit Informations- und Gedenkveranstaltungen an Transporte und Arbeitseinsätze in der Region.
Schloß Trebnitz Bildungs- und Begegnungszentrum e. V.
Projektträger

Zwischenhalt Zwangsarbeit.

Von September 2025 bis Juni 2026 entwickelt Schloß Trebnitz gemeinsam mit Erinnerungsinitiativen in der Region unter dem Titel „Zwischenhalt Zwangsarbeit. Gedenkort Bahnhof Trebnitz“ ein Konzept für die Erinnerung an Zwangsarbeit im Dorf und im ländlichen Raum. Wir freuen uns, dass wir zu diesem Zweck eine Förderung der Stiftung Erinnerung, Verantwortung, Zukunft im Rahmen des MemoRails-Programms erhalten. Im Zentrum des Projektes steht dabei der Bahnhof Trebnitz. Von ihm fanden viele Zwangsarbeiter*innen aus Europa, vor allem aber aus Polen den Weg in viele Höfe und Arbeitsstellen im Dorf und in der Region. Das Projekt möchte an das Leid der Betroffenen und an die Verbrechen des Nationalsozialismus erinnern und mit einer Jugendbegegnung zum Thema, Performances, einem Audio Walk und der Errichtung eines Gedenkzeichens am Bahnhof Trebnitz ein sichtbares Zeichen für eine breite und engagierte Erinnerungsarbeit leisten. 

Wer sind wir?

Schloss Trebnitz in Ostbrandenburg ist seit 1992 eine Bildungsstätte mit politisch-kulturellem Profil und internationalen Austausch- sowie Partizipationsprojekten. Der Verein zählt etwa 50 Mitglieder, sowohl natürliche als auch juristische Personen wie der Landkreis Märkisch-Oderland, die Stadt Müncheberg oder die Stadt Seelow. Das Bildungs- und Begegnungszentrum ist eine vom Land Brandenburg anerkannte Jugendbildungsstätte. Darüber hinaus ist Schloss Trebnitz als Träger der politischen Bildung durch die Bundeszentrale für politische Bildung anerkannt und Mitglied ihres Runden Tisches. Schloss Trebnitz fungiert zudem als verbandliche Bildungsstätte der Berlin-Brandenburgischen Landjugend. Jedes Jahr finden in unseren Häusern Projekte für insgesamt etwa 1.500 Kinder und Jugendliche statt.

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