GERÄUSCHKULISSE e.V.

Die audiovisuelle Ausstellung »WAS WAR, WAS IST?« am Bahnhof Böhlen erinnert an NS-Zwangsarbeit im Braunkohlerevier und macht ein dunkles Kapitel lokaler Geschichte öffentlich sichtbar.
GERÄUSCHKULISSE e.V.
Projektträger

WAS WAR, WAS IST? Fragmente einer Absicht

Die audiovisuelle Ausstellung "WAS WAR, WAS IST? Fragmente einer Absicht" (Eröffnung 2026 in Böhlen) erinnert an die NS-Zeit, in der im mitteldeutschen Braunkohlerevier tausende Zivilist*innen und Kriegsgefangene zur Arbeit gezwungen und in Lagern interniert wurden. Das Projekt macht im öffentlichen Raum informativ und künstlerisch auf dieses düstere Kapitel der lokalen Geschichte aufmerksam und lässt die Zivilbevölkerung an der Entstehung der Ausstellung teilhaben, um aktiv gelebte Erinnerungskultur zu fördern und zu fordern. “WAS WAR, WAS IST? - Fragmente einer Absicht” wird von einem breiten Bündnis aus Vereinen, Historiker*innen, Pädagog*innen und Kunstschaffenden umgesetzt unter der Leitung von Geräuschkulisse e.V. und TELESKOP - Studio for Aural Arts. 

Wer sind wir?

Der GERÄUSCHKULISSE e.V. hat zum Ziel, gemeinnützige und nichtkommerzielle kulturelle Veranstaltungen durchzuführen, die mit Medienkompetenz, Meinungsbildung, künstlerischem Ausdruck und Akustik in Zusammenhang stehen. Wir organisieren Hörabende mit Radiostücken (Hörspiel, Feature, Klangkunst) und Workshops für unterschiedliche Zielgruppen. Unsere Workshop-Formate stellen das Ausprobieren und Experimentieren mit Medienproduktionen, das kritische Feedback in der Gruppe und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Fragen der Zielgruppe in den Mittelpunkt.

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