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      Die Projekte

      Ober-Roden

      „Rosels Weg“ erzählt die Geschichte der Entrechtung und Ermordung der jüdischen Bevölkerung anhand des Lebens der Ober-Röderin Rosel Hecht.

      Rosels Weg - Rödermarkfreunde e.V. Ober-Roden

      Königstein

      Das Projekt „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ widmet sich der nationalsozialistischen Geschichte der Region.

      Verborgenen Stationen - AKuBiZ e.V. Königstein

      Köln

      „Deutz-Tief – Gleis ins Vergessen“ ist ein erinnerungskulturelles Projekt, das die weitgehend unbekannte Geschichte der Verfolgung und Deportation von Sinti und Roma, Jenischen und weiteren marginalisierten Gruppen am Kölner Deutzer Bahnhof sichtbar macht.

      Deutz-Tief – Gleis ins Vergessen - Sinti-Allianz Deutschland NRW e. V. Köln

      Birkenwerder

      Entlang der brandenburgischen Nordbahn erforschen Grundschulkinder im Alter von 10 bis 12 Jahren an vier Bahnhöfen im Landkreis Oberhavel – Birkenwerder, Oranienburg, Grüneberg und Fürstenberg (Havel) – lokale Geschichten aus der Zeit des Nationalsozialismus.

      Von Birkenwerder nach Fürstenberg - Schlaglicht e.V Birkenwerder

      Böhlen

      Die audiovisuelle Ausstellung "WAS WAR, WAS IST? Fragmente einer Absicht" (Eröffnung 2026 in Böhlen) erinnert an die NS-Zeit, in der im mitteldeutschen Braunkohlerevier tausende Zivilist*innen und Kriegsgefangene zur Arbeit gezwungen und in Lagern interniert wurden.

      WAS WAR, WAS IST? - GERÄUSCHKULISSE e.V. Böhlen

      Trebnitz

      Im Zentrum des Projektes steht dabei der Bahnhof Trebnitz. Von ihm fanden viele Zwangsarbeiter*innen aus Europa, vor allem aber aus Polen den Weg in viele Höfe und Arbeitsstellen im Dorf und in der Region.

      Zwischenhalt Zwangsarbeit - Schloß Trebnitz Trebnitz

      Berlin

      Im Projekt “Wohin führen diese Gleise?” erforschen Jugendliche die Geschichte der Gegenwart im Park am Gleisdreieck.

      Wohin führen die Gleise? - Jugend Museum Berlin Berlin

      Cottbus

      Der Cottbuser Hauptbahnhof ist der größte Personenbahnhof Brandenburgs und war während des Nationalsozialismus Ausgangspunkt für Deportationen unter Beteiligung der Deutschen Reichsbahn. Hier kumulierten öffentlich Verfolgungs- und Terrormaßnahmen des NS-Regimes.

      Cottbus: Ein Bahnhof der Erinnerung - Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. Cottbus

      Neumünster

      Die Projektreihe „VON HIER AUS“ widmet sich den Schicksalen von Menschen, die während der NS-Zeit zwangsweise nach Neumünster kamen, hier bleiben mussten oder von diesem Ort aus deportiert wurden.

      VON HiER AUS - Musikschule Neumünster Neumünster
      Bahnhof Meppen

      Meppen

      Wir erforschen die Rolle des Bahnhofs Meppen in der NS-Zeit: als Deportationsstelle für Juden, Sinti und Roma, als Ankunftsort von Zwangsarbeitern, Häftlingen und Kriegsgefangenen sowie als Umstiegsbahnhof zu privaten Bahnen.

      Spuren der Nachbarn sichtbar machen - Volkshochschule Meppen Meppen

      Weiden

      Das crossmediale Projekt „Letzter Halt: Flossenbürg“ widmet sich der Geschichte der heute teilweise nicht mehr existierenden Eisenbahnstrecke von Weiden nach Flossenbürg in der Oberpfalz.

      Letzter Halt: Flossenbürg - Dekoder gGmbH Weiden

      Göttingen

      Am ehemaligen Güterbahnhof Göttingen entsteht ein Theaterstück, das Erinnerung, Verantwortung und Kultur verbindet. Heute erinnert vor Ort kaum etwas an die Verbrechen, die hier stattfanden.

      Ein Bahnhof ohne Erinnerung - Deutsches Theater Göttingen GmbH Göttingen

      Meiningen

      Zwangsarbeit ist in Meiningen kein Thema. Den blinden Fleck in der Vergangenheit unserer Stadt wollen wir sichtbar machen, denn in Meiningen und den umliegenden Dörfern hat es Zwangsarbeiter:innen gegeben, vor allem am RAW sowie in privaten Haushalten.

      Spurensuche - Stadtverwaltung Meiningen Meiningen

      Was steht an?

      Am 8. Mai 2026 ist die Enthüllung vom Gedenkzeichen am Bahnhof Königstein. Das Projekt „Verborgene Stationen – Zwangsarbeit in der Sächsischen Schweiz“ widmet sich der nationalsozialistischen Geschichte der Region. Bis 1939 war die Sächsische Schweiz ein beliebtes Reiseziel, dessen touristische Entwicklung von den Nationalsozialist:innen gezielt gefördert wurde.

      Mehr Termine:

      Dr. Andrea Despot

      Erinnerung wirkt, wenn sie lokal verankert ist.
      Dr. Andrea Despot
      Vorstandsvorsitzende der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ)

      Erinnern an NS-Verbrechen an Bahnhöfen in Deutschland

      MemoRails ist ein Drittmittelprogramm des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und der Stiftung EVZ. Es richtet sich an zivilgesellschaftliche Initiativen in Deutschland, die auf kreative und zeitgemäße Art und Weise an die Verbrechen des NS-Regimes und ihre Folgen an Bahnhöfen in Deutschland erinnern.

      Erinnern an NS-Verbrechen an Bahnhöfen in Deutschland

      Ziel ist es, Bahnhöfe als Orte der NS-Verfolgung sichtbar zu machen, Geschichten von Verfolgten, aber auch von Täter:innen zu recherchieren und mit verschiedenen Gedenk- und Veranstaltungsformaten, jeweils abgestimmt auf die individuellen Gegebenheiten vor Ort, im Bahnhofsumfeld, an sie zu erinnern. Die lokale Bevölkerung soll in die Erinnerungsarbeit einbezogen werden. 

      Als vielfrequentierte Orte des Transits sind Bahnhöfe geeignet, Menschen die Möglichkeit zu geben, der NS-Verbrechen zu gedenken und ein öffentliches Bewusstsein für die Geschichten „hinter“ den Bahnhöfen zu schaffen. Das Förderprogramm setzt deutliche Impulse zur Aufarbeitung des NS-Unrechts und zum Gedenken an die Opfer im Umfeld des 80. Jahrestags des Kriegsendes.