Coffee & Create, LunchTalk, Digi-Breaks - das niedrigschwellige Bildungsformat für Unternehmen hat viele Namen und eine bewährte Form. Setzen Sie Impulse für Ihre Mitarbeiter:innen – ohne den Arbeitsalltag zu unterbrechen. So gelingt der Einstieg!
Dieser Lunchtalk soll einen ersten Einblick in das Thema Antisemitismus ermöglichen und die Relevanz des Themas (auch) für die Arbeitswelt verdeutlichen. Ziel ist es, dass die Teilnehmenden für die Herausforderungen sensibilisiert werden und verstehen, dass Antisemitismus für Juden und Jüdinnen häufig alltagsprägend ist. Dabei wird auch auf Wunsch die Geschichte von Unternehmen thematisiert.
Optional kann hier auch ein spezifischer Zuschnitt auf das Thema Kommunikation (nach innen und außen) erfolgen, also die Frage, wie Unternehmen mit antisemitischen Angriffen umgehen können - insbesondere im Hinblick auf Social Media.
Dieser Lunchtalk behandelt Antisemitismus unter dem Gesichtspunkt von Antidiskriminierungsstrategien in Organisationen und Unternehmen und informiert über mögliche Anlauf- und Meldestellen, die im Fall von Antisemitismus kontaktiert werden können. Wie und auf welcher Grundlage kann Antisemitismus aufgegriffen und konkret bearbeitet werden? Die Teilnehmenden verstehen, dass Judentum mehr als nur eine Religion ist und lernen, die spezifischen Herausforderungen und Probleme von Juden und Jüdinnen im Arbeitsalltag kennen (z.B. die Diskriminierung, dass ihnen an hohen jüdischen Feiertagen Urlaub verwehrt wird).
In diesem Lunchtalk werden Unterschiede und Gemeinsamkeiten von Antisemitismus und Rassismus behandelt mit dem Ziel, für verschiedene Diskriminierungsformen zu sensibilisieren, gleichzeitig aber auch die Besonderheiten von Antisemitismus herauszuarbeiten. Beispiele der Interventionen von Juden und Jüdinnen gegen Rassismus zeigen intersektionale und solidarische Bezugnahmen auf Diskriminierungsformen.
In diesem Lunchtalk geht es darum, wie der israelisch-palästinensische Konflikt sich auf Antisemitismus in Deutschland auswirkt. Neben einer kurzen historischen Einordnung erfahren die Teilnehmenden, was israelbezogener Antisemitismus ist, wie man ihn in Bild und Text erkennt und von legitimer Kritik an der Politik Israels unterscheidet. Sie erfahren, dass auch unabhängig von Entwicklungen in Nahost israelbezogener Antisemitismus als so genannte „Umwegkommunikation“ in Deutschland auftritt.
Ihre Anfragen und Anmerkungen richten Sie an: informiert-couragiert-engagiert@stiftung-evz.de
„Informiert, couragiert, engagiert!“ ist ein Projekt der Bildungsagenda NS-Unrecht, gefördert durch das Bundesministerium der Finanzen (BMF) und umgesetzt durch die Stiftung EVZ.
Zielgruppe: Mit unseren Angeboten adressieren wir die Arbeitswelt, insbesondere Unternehmen, Verwaltungen, Organisationen & Kultureinrichtungen.
Sprachen: DE
