Förderprogramm

Spenden für NS-Opfer

Ein Förderprogramm zur Unterstützung von NS-Opfern in Mittel- und Osteuropa

Die Stiftung EVZ unterstützt mit Spenden von Unternehmen, Privatpersonen und Initiativen humanitäre Projekte in Mittel- und Osteuropa, die sich maßgeblich für eine Verbesserung der Lebenssituation von NS-Opfern einsetzen. Dabei arbeitet sie mit bewährten Partnern vor Ort zusammen und unterstützt Projekte der häuslichen und ambulanten Pflege, finanziert praktische Hilfen im Haushalt oder die Bereitstellung von Medikamenten, Lebensmitteln und Kleidung.

Spenden aus Deutschland werden in den Empfängerländern als eine bedeutende Geste des Respekts und der Achtung für das schwierige Schicksal der Kriegsgeneration  wahrgenommen. Sie setzen in der gegenwärtigen gesellschaftlichen Diskussion ein wichtiges Zeichen für die Notwendigkeit, sich auch heute noch für die oftmals vergessenen NS-Opfer einzusetzen.

 

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Ausgewählte Projekte

Humanitäre Hilfe für NS-Opfer in Gomel

Das auf zwei Jahre angelegte Projekt wird aus Spenden, die 2014 die Stiftung EVZ erreichten, finanziert. Die belarussische NGO „Soziale Projekte“ hat langjährige Erfahrungen bei der Durchführung humanitärer Projekte zugunsten von NS-Opfern. 100 nichtmobile NS-Opfern werden von Freiwilligen unterstützt. Für 50 mobile NS-Opfer werden Freizeitangebote und ein Seminar zur Gesundheitsprävention organisiert.

Unterstützung von 40 NS-Opfern der Roma in Wolschskij (Russland)

Die NGO „Kongress romskich zhenschin“ (Kongress der Roma-Frauen) versorgt regelmäßig 40 besonders bedürftige NS-Opfer der Roma aus Wolschskij mit Lebensmitteln und Hygieneartikeln. Da Roma selten einen diskriminierungsfreien Zugang zu den vorhandenen Gesundheitseinrichtungen haben, werden sie medizinisch und pflegerisch betreut und erhalten Medikamente kostenlos.

Internationales Rehabilitationszentrum für Kriegsopfer und Opfer des Totalitarismus in Kiew (Ukraine)

Durch medizinische sowie psychosoziale Hilfe soll im aktuellen, aus Spendenmitteln finanzierten Projekt, die Lebenssituation von 210 älteren Menschen - davon 120 NS-Opfer - in Kiew verbessert werden. Das Zentrum bietet den alten Menschen kostenlos kardiologische Untersuchungen an, es werden Blutbildanalysen, physiotherapeutische Maßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt.

Zielgruppe

Die humanitären Projekte des Förderprogramms „Spenden für NS-Opfer“ richten sich grundsätzlich an alle Gruppen von NS-Opfern in Mittel- und Osteuropa, in erster Linie aber an besonders bedürftige Menschen: Oftmals hochbetagte Überlebende, die in unvorstellbarer Armut leben und am Ende ihres Lebens wirkliche Hilfe in der Not bedürfen. Aufgrund der besonderen Schwere der Verfolgung werden zudem eigenständige Projekte zugunsten jüdischer Holocaustüberlebender und von Sinti und Roma gefördert.

Projektpartner

 

Damit die Hilfe schnell bei den meist hochbetagten Menschen ankommt, arbeitet die Stiftung mit bewährten Kooperationspartnern zusammen. Es sind keine Ausschreibungen geplant, daher bitten wir von Antragstellungen abzusehen.

Förderung seit 2011

Beispielgebend spendete die Deutsche Bahn AG im Jahr 2010 fünf Millionen Euro an die Stiftung EVZ. Mit dieser Spende konnten in den Jahren 2011 bis 2014 insgesamt 27 Projekte in zehn Ländern Mittel- und Osteuropas unterstützt werden. Die Angebote erreichten bis 2014 mehr als 20.000 Menschen, die die deutsche Besatzung, NS- Verfolgung oder Deportation und Zwangsarbeit überlebt haben.

Übersicht der Projekte seit 2010

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Kontakt

Elke Braun

Team Lead/ Teamleitung

Spenden für NS-Opfer

braun(at)stiftung-evz.de

Tel.:+49 (0)30 25 92 97-47

Fax: +49 (0)30 25 92 97-11